Bei Linchpinchseo ist eine klasse Infografik veröffentlicht worden, auf der etliche hilfreiche Ideen und Praxistipps zum Umgang mit dem Bilder- & Foto-Sharing Portal Pinterest.com präsentiert werden.
Welche Möglichkeiten und technischen Bedingungen für eine zielgerichtete Lokale Suchmaschinenoptimierung mit Pinterest und den anderen beiden vergleichbaren Plattformen LikedBy und PinSpire berücksichtigt werden sollten, habe ich ja bereits in dem Artikel “Pinterest, LikedBy & PinSpire für Local SEO ausnutzen” angedeutet.
Mit der heute hier im Blog wiedergegebenen Infografik möchte ich direkt an meinen damaligen Beitrag anknüpfen, um lokalen Betrieben und Dienstleistern erste Ansätze und Ideen zu liefern, wie man mit Pinterest erfolgreiches Online-Marketing – ohne permanent die SEO-Brille aufzuhaben – betreiben kann.
Grundsätzlich sollte so ein Pinterest Account natürlich stets einen gewissen Bezug zum Kernthema des Unternehmens aufweisen, welches diesen Account betreibt. Daher macht es im Vorfeld auf jeden Fall Sinn, sich die unterschiedlichen Themenfelder des eigenen Betriebs zu notieren und zu einzelnen Obergruppen zusammenzufassen, die jeweils den inhaltlichen Bezugsrahmen für die Verbreitung eigener PINs auf der Bilder- und Foto-Sharing Plattform Pinterest darstellen.
Hier nun in aller Kürze die einzelnen Ideen, die man natürlich mit Bezug auf die eigenen Produkte oder die eigenen angebotene Dienstleistung anpassen muss, damit auch wirklich nur relevante Nutzer den Weg über Pinterest zur eigenen Firmen-Website finden:
Online-Katalog der angebotenen Produkte auf Pinterest hochladen
Die Voraussetzung für erfolgreiches Online-Marketing auf Pinterest ist natürlich, dass das Unternehmen im Vorfeld sämtliche Produkte einzeln als tolle Abbildungen bei Pinterest hochgeladen hat. Hierbei sollte man sich Mühe geben und die Felder zur Beschriftung und Beschreibung sinnvoll ausfüllen, um den einzelnen Abbildungen mehr Kontext mitzugeben, damit die Nutzer auf Pinterest mehr damit anfangen können.
Wunschlisten von Nutzern auf Pinterest kreieren lassen
Vor den Sommerferien könnte bspw. ein Anbieter von Strandspielzeug und anderen Ferienuntensilien, den Nutzern die Möglichkeit geben, eigene Wunschlisten an Urlaubsgerätschaften zusammenzustellen, die diese mit Freunden und Verwandten über Pinterest teilen können. Das ganze funktioniert natürlich auch bei Geburtstagen, Weihnachten und anderen Feiertagen und vergleichbaren Anlässen.
Exklusive Produkt-Sets für Pinterest Nutzer anbieten
Online-Shops können spezielle Produkt-Sets nur für Pinterest Nutzer anbieten. Je nach Attraktivität des Angebots können so Unternehmen dafür sorgen, dass ihre Produkte als attraktive Abbildungen kreuz und quer durch Pinterest und darüber hinaus verteilt werden, was für eine hohe Aufmerksamkeit auf seiten der Nutzer sorgt und im Idealfall direkt den Umsatz ankurbeln kann. Getreu dem Prinzip der Verknappung und Exklusivität sollten diese immer nur für eine kurze Weile verfügbar sein und z.B. im Wochentakt inhaltlich aktualisiert werden, damit das Interesse der Nutzer erhalten bleibt.
Produktvorstellungen auf Pinterest
Wenn Unternehmen neue Produkte auf den Markt bringt, kann man diese im Vorfeld auf Pinterest vorstellen und so dafür sorgen, dass ein Interesse bei den Nutzern geweckt wird, noch bevor die Marktreife erreicht ist. Ergänzend kann man bei der Beschreibung der einzelnen Abbildungen natürlich das Datum der Produkteinführung und etliche weiterführende Informationen hinterlegen, die die Nutzer interessieren könnten.
Tierfotos ziehen immer! Auch auf Pinterest…
Wann immer ein Betrieb oder Dienstleister einen Bezug zur Tierweilt hat, dann sollte man sich diesen Umstand deutlich zu nutze machen, denn eines gilt im Internet wie in Stein gemeißelt: Tierfotos ziehen immer! Egal, ob es sich daher um einen Hundfriseur, eine Zoohandlung oder einen Ponyhof handelt – ladet Eure schönsten Tierfotos hoch und wirbt mit diesen für Euer Angebot, was sicher für eine hohe Aufmerksamkeit sorgen wird, denn kaum etwas wird im Internet so gerne herumgeschickt und mit anderen Nutzern geteilt, wie niedliche Abbildungen von süßen Tierchen
Pinterest ist top für Fotografen, Maler & Kunsthandwerker
Dienstleister und Betriebe, die Produkte und Services aus dem kreativen Bereich anbieten, sollten in jedem Fall Pinterest nutzen. Einfach verkleinerte Abbildungen der eigenen Bilder, Fotos und Basteleien hochladen, eine attraktive Beschreibung und den Preis ergänzen und schon hat man einen weiteren Absatzmarkt innerhalb einer sehr bildaffinenen Nutzerschaft gefunden.
Anleitungen und Tutorials auf Pinterest als Video hochladen
Da man auf Pinterest auch Videos hochladen kann, bietet es sich selbstverständlich an, jedes Video, dass man als Hilfestellung für seine Kunden erstellt hat, neben YouTube nun auch dort hochzuladen. Selbstverständlich kann man auch den Umweg über lustige Videos oder Parodien wählen – Hauptsache die Videos passen inhaltlich zum Unternehmen.
Coupons & Gutscheine über Pinterest anbieten
Indem ein lokaler Anbieter einfach seine Coupons und Gutscheine einscannt und diese auf Pinterest hochlädt und sinnvoll beschreibt, hat dieser einen weiteren Weg gefunden, potenzielle Interessenten mit einem “unschlagbaren Angebot” zu ködern. Dies gilt vor allem dann, wenn diese Werbeflyer optisch interessant oder attraktiv gestaltet sind!
Rezepte & hochwertige Fotografien von gekochten Gerichten bei Pinterest einstellen
Restaurants und ähnliche Anbieter sorgen in einem ersten Schritt, dass hochwertige Abbildungen ihrer gesamten Speisekarte erstellt werden. Anschließend lädt man diese bei Pinterest hoch und darf sich im Optimalfall über einen wachsenden Zuspruch aus der nicht kleinen Gemeinde von Essens-Liebhabern freuen. Kombiniert man diese Abbildungen mit nützlichen Infos, wie kleineren Rezepten, oder weiterführenden Informationen über die einzelnen Zutaten, oder stellt gar exklusive Menüs für spezielle Feiertage zur Inspiration für die Nutzer zusammen, so sollte einem erfolgreichen Betrieb eines Pinterest Accounts in diesem Themenbereich nicht viel im Weg stehen.
Events & Veranstaltungen auf Pinterest dokumentieren
Als Werbemöglichkeit für Event-Agenturen bietet es sich an, wenn diese Fotos von erfolgreichen Veranstaltungen auf Pinterest hochladen. Neben den einzelnen Teilnehmern dieser Events, die sicher gerne ihre Erinnerung an ein tolles Konzert oder eine schöne Hochzeit mit anderen Pinterest Nutzern teilen, können so auch andere Nutzer auf die Angebote des jeweiligen Anbieters aus dem Veranstaltungs- und Konzertbereich aufmerksam werden – gerade wenn man auch Fotos und Videos miteinander kombiniert.
Infografiken, Produktdatenblätter und technische Spezifikationen über Pinterest verbreiten
Wenn ein Unternehmen technisch anspruchsvolle Produkte anbietet, dann kann es dafür sorgen, dass weiterführende Informationen über diese in Form von Produktdatenblättern über Pinterest verbreitet werden können. Dies dürfte gerade in Kombination mit dem o.g. Produktkatalog, denn man immer auf Pinterest hochladen sollte, für Erfolg auf der Plattform sorgen. Auch das Hochladen von informativen Infografiken auf Pinterest könnte interessant für Agenturen und andere vergleichbare Dienstleister werden, denn derartige Inhalte werden ebenfalls sehr gerne über das Internet verbreitet.
Foto-Sharing Plattformen wie Pinterest sind relativ jung, was die Möglichkeit für Betriebe und Dienstleister bietet, experimentierfreudig bei der Gestaltung und Umsetzung von Marketing-Ideen zu sein. Die hier vorgestellten Maßnahmen stellen daher nur eine kleine Inspiration dar, die als Ausgangspunkt dafür dienen können, individuelle Kampagnen auf Pinterest zu gestalten.
Das wichtigste auf Social Media Plattformen, wie diesen ist wie üblich, dass man Spaß an der Sache hat, stets authentisch und mit Bezug zum Kernthema des Unternehmens bleibt und seine Nutzer nicht mit penetranter Eigenwerbung verärgert…
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Mein Team und ich hatten in den letzten Tagen bereits das unbestimmte Gefühl, dass sich bei Google Places erneut etwas geändert hat, denn die Auswahl der angezeigten lokalen Anbieter hat sich bei etlichen “Branche + Stadt” Suchanfragen erheblich geändert.
Nun hat Mike Blumenthal über dieses Phänomen gebloggt und bestätigt damit unseren Eindruck, dass Google nämlich derzeit dazu übergeht, den angezeigten Kartenausschnitt bei Google Places und damit das Einzugsgebiet bei lokalen Suchanfragen wieder zu vergrößern.
Dies steht in einem deutlichen Gegensatz zu der Entwicklung seit Oktober 2011, als Google doch recht deutlich den berücksichtigen Radius zur Anzeige relevanter lokaler Anbieter reduziert und damit zumeist zentrumsnahe Betriebe und Dienstleister in den Suchergebnissen bevorzugt angezeigt hat.
Zur Illustration dieses Sachverhalts greife ich zunächst auf eine Abbildung von Linda Buquet zurück, die sich mit dem im vergangenen Herbst beobachteten Phänomen in dem Artikel “Google Places Algorithm Change – New Proximity Lockout Algo Can Cause Major Ranking Drop” detailliert auseinandergesetzt hat.
Reduktion des Suchradius auf Google Places September/ Oktober 2011 – “Seattle Chiropractor”

Bildquelle catalystemarketing.com
Wie man deutlich erkennt ging Google zwischen September und Oktober 2011 dazu über, das berücksichtige Einzugsgebiet zur Anzeige der lokalen Suchergebnisse erheblich zu verkleinern. Mit einem Schlag konnten so bislang erfolgreich auf Google Places vertretene lokale Unternehmen und Dienstleister aus dem Suchradius fliegen und wurden bei entsprechenden lokalen Suchanfragen schlicht nicht mehr berücksichtigt.
Aus vielen Gesprächen mit etlichen unserer Kunden im Bereich Google Places Optimierung ging hervor, dass diese eine solche Sachlage selbstverständlich als recht negativ empfanden, wie auch der Sinn für den Nutzer sich auf Grundlage derart “beengter” lokaler Suchergebnisse nicht wirklich erschließen ließ…
Gerade lokale Anbieter, die knapp außerhalb des Stadtzentrums lagen, konnten nun ziemlich sicher sein, bei der Suche nach “ihrer Stadt und Branche” nicht mehr auf der ersten Suchergebnisseite mit ihrem Google Places Eintrag zu ranken, außer diese drehten doch erheblich an den zur Verfügung stehenden Schrauben indem diese aktiv Lokale Suchmaschinenoptimierung und Google Places SEO betrieben.
Mit den aktuell stattfindenden Änderungen auf Google Places ändert sich dieser Sachverhalt erneut. Wirft man nun einen Blick auf ein aktuelles, lokales Suchergebnis auf Google.com für die selbe Suchphrase “Seattle Chiropractor”, wie in dem obigen Beispiel, dann wird rasch deutlich, wie sehr Google das Einzugsgebiet zur Berücksichtigung lokaler Places Einträge nun ausgeweitet hat.
Ausweitung des Suchradius auf Google Places Februar 2012

Ich habe hier einfach mal den Ausschnitt von Oktober 2011 grün markiert, der in der oberen Abbildung von Linda Buquet dokumentiert wurde. Betrachtet man diesen Suchradius, so wird klar, dass dieser nun sogar erheblich größer ist, als dieser noch vor der Umstellung im September 2011 zu beobachten war.
Damit erhält nun eine große Anzahl lokaler Anbieter die Möglichkeit, bei passenden lokalen Suchanfragen wieder bei den Places Resultaten auf den Google Suchergebnisseiten aufzutauchen…
… in vielen Branchen generell zu einer erheblichen Reduktion der Places Suchergebnisse auf den Google Resultaten geführt haben, denn es werden nunmehr an Stelle des klassischen 7-Packs, zumeist 3- bis 5-Packs angezeigt, wie dies uns Markus Hövener von den Internetkapitänen in einem sehr nützlichen Artikel anhand einer kleinen Datenbasis von 150 lokalen Resultaten zeigen konnte.
Möglicherweise ist auch genau diese Umstellung einer der Hauptgründe dafür, weswegen der Kartenausschnitt nun grundsätzlich ausgeweitet wurde?
Denn mit der Reduktion der angezeigten Places Resultate kann so Google weiterhin die lokale Relevanz erhalten, indem dem Nutzer eine Vielzahl roter PINs präsentieren, die in einem weiten Abstand rund um die angezeigten drei bis fünf lokalen Treffer gruppiert sind. Passt nämlich die Nähe der im 3-Pack enthaltenen Anbieter nicht zum Standort des Suchenden, so kann sich dieser mit Hilfe der umliegendenen roten PINs zumindest weitere, räumlich besser passende Places Ergebnisse aussuchen und anklicken, bzw. nach Klick auf die Karte direkt auf Google Maps weiternavigieren.
Mike Blumenthal verweist außerdem in seinem Artikel auf die Möglichkeit, dass Google sukzessive dazu übergeht, den “Location sensitivity” Algorithmus verstärkt zur Anwendung zu bringen, der erstmalig im Jahr 2006 von Bill Slawsky ausgiebig vorgestellt und zur Disposition gestellt wurde.
Mit dem “Location sensitivity” Konzept ist schlicht gemeint, dass manche lokale Suchanfragen mit einem höheren Grad an geographischer Nähe ausgestattet sind, als andere. Ganz einfach ausgedrückt signalisiert aus Sicht des “Location sensitivitiy” Algorithmus die Suchphrase “Pizzalieferdienst Berlin” einen deutlich höheren Grad an geographischer Relevanz, der sich in der Nähe zum Suchenden ausdrückt, als die Suchanfrage “Schreiner Berlin”, bei dem es nicht zwingend notwendig ist, dass sich dieser in dem gleichen Stadtteil befindet in dem ich auch wohne und zu dem ich die Pizza gerne bestellen möchte.
In einem Satz:
Bei manchen Suchphrasen ist die geographische Nähe der Places Resultate zum Standort des Suchenden wichtiger, als bei anderen.
Kriterien, Signale und auswertbare Datenpunkte des “Location sensitivity” Algorithmus zur Definition des Suchradius bzw. Einzugsgebiet
Die hier von mir zusammengetragenen Punkte, kann man in aller Ausführlichkeit in diversen Beiträgen von Bill Slawski und auch in einem Artikel zur “Location Prominence” von Mike Blumenthal nachlesen.
Aus meiner Feder stammt ebenfalls ein Beitrag, der sich mit dem Konzept der “Location Prominence” im Zusammenhang mit der dazugehörigen Google-Patentschrift befasst.
Die aktuellen Beobachtungen von mir und den Local-SEO Experten aus den US kann man sicher noch nicht als endgültig gesichert bezeichnen. Dazu fließen auch zu viele einzelne Faktoren bei der Berechnung des “Location Score” mit ein, die von Nutzer zu Nutzer und von Suchstandort zu Suchstandort sowie von Branche zu Branche deutlich variieren können.
In meinen Augen zeichnet sich jedoch ein Trend ab, der mit der Reduktion der Places Suchergebnisse hin zum 3- bis 5-Pack einsetzt und über die Ausweitung des Suchradius abgefedert wird. Eventuell haben auch zahllose Usability-Tests ergeben, dass zahlreiche Nutzer gerne direkt auf Google Maps weitersuchen, falls sich unter den ersten drei bis fünf Places Ergebnissen kein gewünschter Anbieter gefunden hat.
Lesetipp:
Weiterführende Gedanken zu dem Aspekt, dass Google bspw. den Suchradius verkleinert, wenn im Stadtzentrum mehr und mehr gepflegte Google Places Einträge eingtragen werden, bzw. wie man durch Meldung eines im Stadtzentrum befindlichen Places-Spammers, das Einzugsgebiet wieder erfolgreich vergrößern konnte entnimmt man dem interessanten und aufschlussreichen Artikel “Google Places – Cracking the Proximity Lockout Algo“, der von Gav Hepinstall veröffentlicht wurde.
Wie auch immer der Suchradius sich in der kommenden Zeit entwickelt, so sollte klar sein, dass dessen Kalkulation anhand immer stärker verbesserter Algorithmen geschieht, die eine wachsende Anzahl an Relevanzkriterien als Grundlage für die Berechnung des Einzugsgebiet auswerten.
Dabei muss man sich künftig noch mehr daran gewöhnen, dass mobile Nutzer ein vollkommen anderes Suchergebnis angezeigt bekommen, als bei herkömmlichen Desktop-Suchen auf dem heimischen PC. Hat außerdem der Nutzer einen “Standort” bei der Google Suche eingestellt, so kann auch dies den angezeigten Kartenausschnitt beeinflussen. Auch die Anzahl der auf Google Places generell eingetragenen lokalen Anbieter kann das Einzugsgebiet beeinflussen und zu dessen Verkleinerung führen.
Vor diesem Hintergrund muss einleuchten sein, dass es nicht sein darf, dass lokale Unternehmen sich einzig und allein auf deren Sichtbarkeit in den lokalen Places Resultaten verlassen, denn diese sind viel zu variabel und hängen von viel zu vielen lokalen Einflussfaktoren ab, als dass man diese zuverlässig kontrollieren könnte.
Auch hier gilt wie üblich meine Empfehlung für lokale Betriebe und Dienstleister, ihr Online-Marketing möglichst breit anzugehen und dafür zu sorgen, dass man auf einer Handvoll relevanter Bewertungsportale wie z.B. KennstDuEinen ebenso präsent ist, wie auf seriösen Branchenportalen und eben auch auf Google Places sowie selbstverständlich den drei größten sozialen Netzwerken Facebook, Twitter und Google Plus.
Das ist zeitintensiv und erfordert eine sorgfältig Einplanung der einzelnen Maßnahmen, bringt aber auch eine deutliche Erhöhung der Sichtbarkeit im Internet und sorgt bei kontinuierlicher Aktivität und Pflege für eine stete Steigerung der Kontaktraten und damit auch der Anzahl der Neukunden, die man über das Internet gewinnen kann.
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Das neue soziale Netzwerk Google Plus ist in jeder Hinsicht ein großer Schritt, der zuletzt mit dem Vorstoß “Google Plus Search Your World” auf die Spitze getrieben wurde.
Seitdem ist klar, dass Google mit aller Kraft daran arbeitet nicht nur die Nutzerzahlen des eigenen Social Media Portals kontinuierlich und mit allen Mitteln in die Höhe zu treiben, sondern auch alles daran setzt, dass aktive Nutzer (und damit auch Firmen) von Google Plus einen deutlichen Vorteil daraus ziehen, das Netzwerk zu Onlinemarketing-Zwecken zu verwenden.
Umgekehrt wird in diesem Kontext selbstverständlich das Geschrei der Konkurrenten bzgl. “Wettbewerbsverzerrung” laut, doch dass soll uns heute nicht interessieren, wobei ich mir noch einen Hinweis auf einen sehr interessanten Beitrag von Aaron Wall erlauben möchte, in dem sich dieser mit den Implikationen von “GPSYW” wie üblich detailliert und kenntnisreich auseinandersetzt.
Ich möchte heute mit Fokus auf lokale Betriebe und Dienstleister einen kleinen Blick auf Google Plus wagen und dabei ein paar hilfreiche und praxisorientierte Tipps zusammentragen, wie man seine Besucherzahlen, seine Online-Reputation und damit im Endeffekt auch die Kontaktrate erhöhen kann, um schlussendlich mehr Kunden über das Internet zu gewinnen.

Das Anlegen einer Google Plus Page für lokale Betriebe und Dienstleister ist nicht schwer. Die Voraussetzung hierfür ist ein aktivierter Google Plus Account. Sobald man seinen Account bestätigt hat, kann es unter dem Link http://www.google.com/+/business/ schon losgehen und in wenigen Minuten ist dann auch schon die Google Plus Firmenseite in ihren Grundzügen angelegt.
In 5 Schritten zur eigenen Google Plus Unternehmensseite:
Google+ Pages: Die ultimative Schnittstelle

Nachdem man nun die eigene Seite auf Google Plus eingerichtet hat und sich ein paar Tage mit den Grundzügen des neuen sozialen Netzwerks vertraut gemacht hat, sollte man sich daran machen, die neue Google Plus Firmenseite speziell für die Lokale Suche zu optimieren.
Warum optimieren?
Der Grund hierfür ist folgender: Google integriert die Google Plus Firmenseiten direkt in die herkömmlichen Suchergebnisseiten und zeigt diese zumeist recht prominent unter den ersten Suchresultaten an. Damit sollte klar sein, dass ein lokaler Betrieb oder Dienstleister mit aktiver Google Plus Seite den bislang inaktiven Wettbewerbern einen deutlichen Schritt voraus ist.
Weiterführende Informationen zur Verknüpfung von Google Places mit Google Plus:
Google Plus Pages integriert in Google Places
Praktische Tipps zur Optimierung einer Google Plus Seite für die Lokale Suche:
Optimierung einer Google Plus Page für lokale Unternehmen
Hat man nun seine Firmenseite speziell für lokale Suchanfragen optimiert, geht es nun darum, die Kundenbasis – sprich das soziale Netzwerk der Google Plus Firmenseite und der dazugehörigen Firmen-Website – kontinuierlich aufzubauen. Hierfür stehen verschiedene Optionen zur Verfügung, die ich nachfolgend aufführen möchte.

Doch zunächst ein kurzer Blick darauf, warum Google Plus überhaupt wichtig zur Steigerung der Nutzerzahlen sein kann:
Angenommen, ein zufriedener Kunde ist bereits aktiver Google Plus Nutzer und klickt auf +1 für die Firmenwebsite eines lokalen Anbieters.
Sucht nun ein anderer, mit diesem Nutzer auf Google Plus befreundeter Interessent nach einem lokalen Anbieter, so ist es gut möglich, dass dieser zuoberst auf den Suchergebnisseiten folgendes sieht:
Google Suche “Fotograf Emsdetten” im eingeloggten Zustand:

In diesem Fall handelt es sich um einen SEO-Kollegen, der nebenbei auch noch als Fotograf tätig ist, er könnte aber auch ein normaler Nutzer sein, der dieser Fotografen-Website ein +1 gegeben hat. Da ich jedoch auf Google Plus mit diesem Nutzer verknüpft bin, sehe ich nun bei der Google-Suche nach “Fotograf Emsdetten” dessen Empfehlung zuoberst in den Suchergebnissen.
Damit erhalte ich ein personalisiertes Suchergebnis und es könnte gut sein, dass mich die anderen Treffer nun nicht mehr interessieren, denn eine persönliche Empfehlung von einem mit mir auf Google Plus verknüpften Nutzer ist womöglich für mich relevanter als die anderen Suchergebnisse, die mir Google anbietet.
Damit sollte klar sein, was Google Plus für lokale Unternehmen bedeutet und was diese mit Hilfe einer aktiven Promotion von Google Plus versuchen sollten zu erreichen:
Möglichst viele Kunden und Interessenten sollten aktive Nutzer von Google Plus werden und dazu noch der Firmenwebsite ein +1 geben. Auf diese Weise sehen alle übrigen mit all diesen Nutzern verknüpfte Nutzer, die bislang noch überhaupt keinen Bezug zur der empfohlenen Firmenwebsite hatten, diese auf ein Mal sehr prominent in den Suchergebnissen und es könnte in der Folge dazu kommen, dass über diese Empfehlungen zahlreiche neue Kundenkontakte erzeugt werden!
Hier nun ein paar Tipps wie man die Google Plus Aktivität ein wenig vorantreiben kann…

Ein Mittel, um Google Plus über die Firmen-Website zu promoten, ist der Einbau des Google Plus Button. Dieser sollte auf jeder Seite möglichst auffällig zu finden sein, damit Kunden diesen auch finden und – vorausgesetzt sie sind Google Plus Nutzer – auch darauf klicken um der Seite ein +1 zu geben.
Link zum offiziellen Google Plus Button:
http://www.google.com/webmasters/+1/button/
Der Button ist in wenigen Minuten erfolgreich auf der Website integriert und anschließend können zufriedene Kunden die Firmen-Website und damit das Unternehmen in ihren “Kreisen” auf Google Plus weiterempfehlen.
Wie dieser Button in der Praxis aussieht, kann man übrigens auch hier im Blog sehen, wo der Google Plus Button über jedem einzelnen Artikel zusammen mit den anderen Social Media Buttons für Twitter und Facebook eingebaut ist. Selbstverständlich freue auch ich mich über zahlreiche weitere +1 für diesen Blog

Eine weitere Möglichkeit die Kunden auf Google Plus aufmerksam zu machen, ist folgende: Man versendet bspw. eine E-Mail mit einem “Dankeschön” an den Kunden und macht diesen in einem auffälligen kleinen Kästchen darauf aufmerksam, dass dieser doch wenn möglich der Firmenwebsite ein +1 geben mögen.
Zufriedene Kunden werden nicht davor zurückscheuen dem lokalen Anbieter ihres Vertrauens ein +1 zu geben, wenn dieser seine Arbeit gut und zu aller Zufriedenheit verrichtet hat.

Ebenfalls ein probates Mittel, um die Aktivität in sozialen Netzwerken zu signalisieren, ist die Integration von Social Media Buttons, oder Links zu den jeweiligen Social Media Portalen, wo man als lokaler Unternehmer aktiv ist, in die E-Mail Signatur.
Hierüber weist man Kunden und Interessenten einerseits darauf hin, dass diese sich mit dem Unternehmen verküpfen können, um bspw. aktuelle News und Produktvorstellungen zu erhalten – andererseits ist von da aus der Schritt des Kunden, dem Unternehmen ein +1 zu geben auch nicht mehr weit und schon ist man wieder um eine Empfehlung reicher!
Selbstverständlich gibt es noch zahlreiche weitere Optionen, die man als lokaler Anbieter anwenden kann, um Kunden dazu zu animieren sich auf sozialen Netzwerken mit dem Unternehmen zu verknüpfen. Denkbar sind in diesem Zusammenhang bspw. Plakate, Flyer, Integrationen auf Briefpapier oder auch noch etwas pfiffigere Ideen, wie z.B. Ausschreibung eines Gewinnspiels in Kombination mit einem Rätsel unter allen Google Plus Followern und vieles mehr.
Hier setzt nur die Fantasie Grenzen… je ausgefallener/ witzger/ individueller dabei die Maßnamen ausfallen und dazu noch idealerweise inhaltlich zu dem beworbenen lokalen Betrieb oder Dienstleister passen, desto erfolgreicher werden diese zu zahlreichen neuen Kontakten über Google Plus und andere soziale Netzwerke führen und desto mehr +1 und damit mehr Empfehlungen direkt auf den Suchergebnisseiten könnte man für sein Unternehmen erhalten, was sich schlussendlich deutlich positiv auf die Besucherzahlen der Firmen-Website auswirken dürfte…
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Bei Localvisibilitysystem ist kürzlich ein interessanter Beitrag erschienen, der sich ausgiebig mit dem Einfluss von Bewertungen auf externen Bewertungsportalen für das Ranking auf Google Places befasst.
Dabei wurden 200 Branchen und 1.400 lokale Betriebe und Dienstleister in den US unter die Lupe genommen, um herauszufinden inwiefern eine Korrelation zwischen Top-Positionen bei Google Places und der Anzahl der Reviews auf Meinungsplattformen besteht.
Damit ergänzt die Analyse, die ich heute kurz vorstellen möchte, perfekt die vor einer Weile von SISTRIX veröffentlichte Studie, die ich in dem Artikel “Google Places: Anzahl der Bewertungen als Rankingfaktor” aufgegriffen habe und bei der der Einfluss der Google Reviews und externen Bewertungen auf das lokale Ranking statistisch ausgewertet wurde.
Zur Erinnerung daher hier zunächst die seinerzeit von SISTRIX veröffentlichte Statistik:

Die Position 1 bei den 7-Packs in den lokalen Google Suchergebnissen weist dabei durchschnittlich 16,21 Bewertungen auf, die Position 1 bei den 3-Packs kann hingegen im Schnitt mit 10,58 externen Nutzermeinungen glänzen – Tendenz nach unten eindeutig sinkend, was den Schluss zulässt, dass eine Korrelation zwischen guten Rankings und der Anzahl der externen Bewertungen besteht…
Um diese Aussage zu untermauern betrachten wir nun die Auswertungen von Phil Rozek von Localvisibilitysystem, der ebenfalls zu dem Schluss kommt, dass die Anzahl von Nutzermeinungen auf Bewertungsportalen wie KennstDuEinen, einen ausschlaggebenden Faktor zur Steigerung des Ranking auf Google Places darstellt.
Anzahl der Bewertungen pro Google Places Position:
Mit Bezug auf den 7-Pack erkennt man recht deutlich, dass Position 1 und 2 die allermeisten externen Nutzerbewerungen vorweisen können, wobei es in meinen Augen doch sehr interessant zu beobachten ist, dass Position 2 im Durchschnitt sogar etwas mehr Bewertungen aufweist, als Position 1.
Dies lässt den Schluss zu, dass ergänzend zur Anzahl der Bewertungen eben noch andere Faktoren, wie v.a. die geographische Nähe zum von Google definierten Stadtzentrum, bzw. zur sogenannten “Search Area” ebenfalls einen sehr gewichtigen Ranking-Faktor darstellen. (Vgl. “Lokale Google Suche: Rankingfaktor “Location Prominence”” als Auswertung der US-Patentschrift von Google zur “Local Search”).
Das macht auch Sinn, denn geographische Bezüge, stellen gerade bei der lokalen Suche einen sehr wichtigen Aspekt dar, weshalb es daher des öfteren zu derartigen Konstellationen kommen kann, dass Betriebe das Places Ranking anführen, die nicht die meisten Bewertungen aufweisen, dafür aber “zentrumsnah”, oder nahe beim aktuellen Standort des Suchenden (v.a. Mobile Search) liegen.
Ebenfalls zum Tragen kommen könnte in diesem Zusammenhang übrigens die detailliertere inhaltliche Auswertung der externen Bewertungen, die von Google in den US deutlich intensiver analysiert wird, als noch hierzulande, weshalb v.a. positive Bewertungen das Ranking pushen und negative Bewertungen das Ranking verschlechtern könnten.
Fazit 1:
Die Anzahl externer Bewertungen auf Meinungsplattformen stellt einen wichtigen Ranking-Faktor dar, um mit der Konkurrenz im lokalen 7-Pack gleichzuziehen, oder um diese zu überholen.
In einem zweiten Schritt möchte ich nun die nächste Statistik vorstellen, die Phil Rozek zusammengestellt hat. Dabei ist dieser der Frage nachgegangen, ob nicht möglichwerweise auch eine möglichst breite Verteilung von Bewertungen auf viele Portale Sinn machen könnte, um das Ranking positiv zu beeinflussen.
Dies ist ein Aspekt, der übrigens nicht nur mit Blick auf das Places Ranking Sinn macht, wie ich hier im Blog bereits recht oft betont habe, denn jedes einzelne Profil auf einem Bewertungsportal kann in den Suchergebnissen auftauchen und von potenziellen Kunden zur Meinungsbildung über einen bestimmten Betrieb oder Dienstleister herangezogen werden – wohl dem Unternehmen, dass auf vielen Websites positiv bewertet wurde und dazu noch ein möglichst breites Portfolio an gepflegten Firmenprofilen vorweisen kann!
Anzahl der Bewertungsportale pro lokale Google Places Position

Bildquelle
In Zahlen stellt sich die Analyse wie folgt dar:
Hier wird nun deutlich, dass auch zwischen der Anzahl der Bewertungsportale, auf denen Nutzermeinungen zu einem bestimmten Unternehmen zu finden sind, und der lokalen Google Places Position, ein eindeutiger Zusammenhang besteht.
Ganz besonders gilt dies abermals für die Positionen 1 und 2, die auf deutlich mehr Bewertungsportalen mit Nutzermeinungen präsent sind, als die nachfolgenden Rankings.
Fazit 2:
Auch die Anzahl der externen Meinungsplattformen spielt bei der Kalkulation des Places Ranking eine wichtige Rolle. Je mehr Bewertungsportale dabei gezielt zu Online-Marketingzwecken genutzt werden, desto besser.
Eine nicht ganz unwichtige Kritik zur Methodik bei der Analyse dieses Aspekts hat übrigens Nyagoslav Zhekov von Optilocal.org in dem Kommentaren dieses Artikels geäußert:
Seit den letzten beiden großen Re-Designs (Update No. 1 & Update No. 2) bei Google Places ist es direkt auf den Suchergebnisseiten nämlich nur noch möglich bis zu max. 4 Bewertungsplattformen herauszufinden, die Google mit Bezug zum Places Eintrag hervorhebt…
Preview Sidebar auf der Google Suchergebnisseite “Zahnarzt Berlin”

… möglicherweise besteht daher v.a. bei den Spitzenreitern noch deutlich Luft nach oben, was die Anzahl der Bewertungsportale pro Unternehmen anbelangt, nur ist es leider nicht zuverlässig möglich diese quantitativ zu analysieren.
Angesichts der hier vorgestellten Statistiken bleibt abschließend zu betonen, dass es zwar wichtig ist, auch Bewertungen direkt auf Google Places zu sammeln – gerade weil auch erst ab fünf Google Bewertungen die gelben Sternchen eingeblendet werden – darüber hinaus dürfen jedoch die übrigen Bewertungsplattformen von lokalen Betrieben oder Dienstleistern nicht außer Acht gelassen werden.
Lokale Unternehmen, die im Kontext von Nutzermeinungen und Review-Management alles richtig machen wollen, tun also gut daran, ihre Kunden auf unterschiedliche Portale hinzuweisen, wo diese ihre Meinung hinterlassen können.
Idealerweise behält man dabei die Anzahl der Bewertungen auf den einzelnen Plattformen regelmäßig im Auge und wenn man dabei feststellt, dass auf dem einen oder anderen Bewertungsportal schon länger keine Bewertungen mehr online gestellt wurden, dann sollte man seinen Kunden v.a. diese Plattformen ans Herz legen, damit stets für eine gleichmäßige Aktualisierung des Bewertungsvolumens quer über alle Portale gesorgt ist, was sich aus Sicht der lokalen Suchmaschinenoptimierung automatisch positiv auf das Ranking des Places Eintrags auswirkt.
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Mike Blumenthal hat bereits vor einer Woche darüber berichtet und ich bin nun auch mal dazu gekommen mir diesen interessanten Sachverhalt ein Mal näher unter die Lupe zu nehmen und mir dazu ein paar Gedanken zu machen.
Wie es den Anschein hat, geht Google derzeit dazu über, die Sichtbarkeit der lokalen Places Resultate auf den organischen Suchergebnisseiten erheblich zu minimieren. Waren bislang in den allermeisten Branchen für lokale Suchanfragen wie bspw. “Finanzberater Berlin” oder “Maler Frankfurt” die herkömmlichen lokalen 7-Packs zu sehen, so tauchen aktuell vermehrt nur noch sog. 3-Packs auf.
Damit ist gemeint, dass die Liste der organischen Suchresultate nun nicht mehr von sieben untereinander gestaffelten Places Einträgen dominiert werden – bisweilen findet man darüber auch noch den einen oder anderen organischen Suchtreffer – sondern in etlichen Branchen nur noch drei Places Einträge untereinander als lokales Suchergebnis angzeigt werden.
Ich habe mir das mal in etlichen “Branche + Stadt” Kombinationen angeschaut und es scheint in der Tat so zu sein, dass hier zu Lasten der Places Einträge den herkömmlichen Webresultaten in den organischen SERPs wieder mehr Sichtbarkeit zugewiesen wurde.
Nachstehend findet man nun zwei aktuelle Screenshots der Google SERPs in denen der AdWords Bereich grün, die organischen Treffer blau und die neuen lokalen 3-Packs rot markiert sind.


Warum Google sich momentan dazu entschlossen hat, die Sichtbarkeit der Google Places Einträge zu reduzieren, kann man nur spekulieren. Hier ein kleine Aufstellung an möglichen Aspekten, die Google dazu bewogen haben, die jüngste Umstellung auf Google Places umzusetzen.
Mögliche Gründe für die Umstellung:
Möglicherweise ist es auch eine Kombination der hier vorgestellten Aspekte, die Google zur Umstellung der Places Resultate in den organischen SERPs bewogen haben…
Was mir nun noch fehlt, ist eine systematische Untersuchung, wie stark verbreitet die neuen 3-Packs die bisherigen 7-Packs im Kontext von lokalen Suchanfragen sind. Bei meinen bisherigen Stichproben mit gut 30 Keyword-Kombinationen zeichnet sich jedoch ein deutlicher Trend zugunsten der neuen 3-Packs ab, nur scheint dieser noch nicht in allen Branchenbereichen angekommen zu sein.
Ebenfalls interessant ist die Frage, nach welchen Kriterien Google nunmehr die verbleibenden drei lokalen Suchtreffer sortiert. Hier ist zu erwarten, dass die herkömmlichen Google Places Ranking-Faktoren (Anzahl der Places Bewertungen, Anzahl der Bewertungen auf externen Portalen, Nähe zum von Google definierten “Stadtzentrum/ Suchzentrum”, Anzahl an kompletten Firmendatensätzen auf externen Websites, Konsistenz der Adressdatensätze, Bestätigung des Eintrags, etc.) nach wie vor greifen, was im Gegenzug dazu führen wird, dass sich der Wettbewerb um die drei “Plätze an der Sonne” womöglich verschärft.
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Im Blog des lokalen Marketing-Unternehmens Balihoo ist eine interessante Infografik veröffentlicht worden, die sich mit dem Lokalen Suchmarkt befasst.
In dem interessanten Schaubild werden die Zusammenhänge, Unterschiede und Vorteile für Marken und Unternehmen angesichts des “SoLoMo-Shoppers” hervorgehoben und in Zahlen gefasst. Den Abschluss bildet eine schrittweise Einführung in eine mögliche Marketingstrategie für Betriebe und Dienstleister auf dem lokalen Suchmarkt.
Interessierte Leser finden übrigens in meinem Beitrag “Lokale Suche 2012 – Vorhersagen, Trends & Prognosen” zahlreiche weiterführende Informationen, die die hier vorgestellte Infografik recht gut ergänzen…
Zum Vergrößern hier oder auf Abbildung klicken
Zusammengefasst:
Vorteile einer zielgerichteten lokalen Onlinemarketing-Strategie:
Angesichts der jüngsten Entwicklungen auf dem lokalen Suchmarkt, der immer stärker auch “mobil” und in einem “sozialen Kontext” stattfindet, solle so langsam auch bei großen Marken, und international tätigen Unternehmen mit lokalen Ladengeschäften und Filialen die Gewissheit ankommen, dass diese um eine zielgerichtete lokale Marketing-Strategie nicht umhinkommen.
Wenn man aber bedenkt, dass so manch weltbekannte Fashion-Marke tausende von unbestätigten Places Einträgen unberührt und unbestätigt “brach liegen lässt” und auch nur eine globale Facebook-Fanpage für Fans weltweit pflegt, so erkennt man deutlich, dass es nicht nur die kleinen, lokalen Betriebe und Dienstleister sind, bei denen noch viel Potenzial offen liegt, sondern es eben auch international bekannte Unternehmen gibt, die ihre lokale Onlinemarketing-Strategien noch überhaupt gar nicht in Angriff genommen haben.
Kurze Info für Stammleser:
Mit diesem Blogbeitrag beginnt nun auch wieder meine regelmäßige Veröffentlichung von Artikeln hier im Blog. Die Social Media Accounts des KennstDuEinen Blog werden jedoch für weitere zweieinhalb Wochen noch von unseren WinLocal SEO-Trainees gepflegt, denn sieben Stunden Zeitverschiebung stören den sinnvollen Ablauf von Social Media Posts doch erheblich…
Um es kurz zu machen: Ich fahre diesen Sonntag für einige Wochen in den Urlaub. Es geht genau wie letztes Jahr wieder nach Thailand auf dieselbe ziemlich abgelegene und deswegen auch einsame Insel, auf der es Strom nur zwischen 18-22 Uhr vom Generator gibt…

… ebenso wenig gibt es dort Autos, da keine breiten Betonstraßen vorhanden sind, nur ein paar Mopeds, keine Bars mit lauten Feiergästen und Saufgelagen, kein übervölkerter Beach mit Strandbuden und Handtüchern… nur kilometerweit feinster, weißer Sandstrand und meine Bambushütte, der Dschungel im Hintergrund und vor mir das türkisfarbene Meer in dem ich mich täglich mehrere Stunden zum Schnorcheln aufhalten werde.

Aus diesem Grund werden in dieser Zeit hier im Blog auch keine neuen Artikel über die Lokale Suchmaschinenoptmierung oder Google Places erscheinen.
Der Twitter-Account, die Facebook-Fanpage und das Google Plus Profil werden dennoch von meinen Kollegen vom WinLocal Blog weiterhin gepflegt, damit niemand der uns folgt, weil er stets an aktuellen Informationen rund um die Lokale Suche interessiert ist, enttäuscht sein muss.
Wer uns auf Google Plus “einkreist”, “Follower” auf Twitter ist oder unsere Facebook Seite “liked”, der bleibt übrigens nicht nur während meiner Abwesenheit zum Thema Local SEO auf dem Laufenden, sondern auch über das ganze Jahr hinweg – und da wir auf den drei Social Media Profilen noch nicht mal immer das gleiche posten, macht es sogar Sinn uns überall zu folgen
Bis dahin wünsche ich meinen Lesern alles Gute und ich freue mich auch schon auf die Zeit nach meinen wohl verdienten freien Tagen, wenn es wieder mit der Arbeit losgeht, doch bis dahin heißt es erst mal ganz entspannt: “Urlaub… mach mal Urlaub…”
Bildquellen: Eigene Fotos
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Heute wurde von David Mihm ein spannender Artikel namens “A Brief History of Google Places” veröffentlicht. In diesem Beitrag, der zusammen mit weiteren Fachleuten für die Lokale Suche wie bspw. Mike Blumenthal, Matt McGee und Greg Sterling zusammengestellt wurde, dreht sich alles um die Geschichte und Entwicklung von Google Places von einem lokalen Branchenbuch hin zu einem vielschichtigen Online-Marketing Instrument für lokale Betriebe und Dienstleister.
Das Ergebnis dieser Bemühungen ist einerseits interaktiver Zeitstrahl, der um die Aspekte Feature Releases, Business / Personnel Changes, Related Product Milestones, SERP / Interface Changes, Other Google Products, News Items und Other Local / Mobile Products gefiltert werden kann, damit ein wenig Übersichtlichkeit gewährleistet wird.

Ergänzend zu dieser interessanten Übersicht sind für jeden hervorgehobenen Zeitpunkt in dieser Entwicklungsgeschichte von Google Places, dazu passende Blogbeiträge der o.g. Autoren in Form einer Chronologie verlinkt. Dank dieser umfassenden Bibliographie kann man sich hervorragend in die Materie einarbeiten und sich einen Überblick darüber verschaffen, auf welche Weise Google den Lokalen Suchmarkt zunächst langsam ins Visier nimmt und sich schließlich anschickt, diesen so stark wie möglich mit einer Vielzahl an Tools zu durchdringen.
Das dies nicht ohne Konsequenzen für die restlichen Teilnehmer auf dem Lokalen Suchmarkt (Branchenportale, Bewertungverzeichnisse, Lokale Unternehmenswebsites, etc.) bleiben konnte wurde auch hier im Blog in den vergangenen drei Jahren immer wieder thematisiert – schön, dass man sich das alles nun auf einen Blick vor Augen führen kann!
Im oben verlinkten Artikel von David Mihm kann man sich eine PDF-Version dieser interessanten und hochaktuellen Übersicht herunterladen, außerdem steht einem noch eine ganze Reihe von PNG-Versionen in unterschiedlichen Formaten zur Verfügung, die man sich ausdrucken und als Poster an die Wand hängen kann.
Optimal für Google Places “Fanboys” wie mich
Wie Nyagoslav Zhekov berichtet sind in den vergangenen Tagen Tests bei Google zur Einblendung von Bewertungen aus Google Places in AdWords Anzeigen durchgeführt worden.
Da es leider den Anschein hat, dass diese Tests nicht mehr live sind, müssen wir uns mit den Abbildungen aus dem verlinkten Blogbeitrag begnügen.
Google Places Bewertung in AdWords Anzeige mit Location-Extension

Wie man unschwer erkennt, handelt es sich hierbei um eine AdWords Anzeige mit Standorterweiterung erkennbar an der Einblendung der Adresse und des grauen PIN.
Neu ist nun die Einblendung der Bewertungen (in diesem Beispiel scheint diese Zahl nicht zu stimmen!) aus Google Places am rechten Rand der AdWords-Anzeige.
Eigentlich sollte lokalen Unternehmern schon lange klar sein, dass Bewertungsportale wie KennstDuEinen und damit selbstverständlich auch Google Places einen wichtigen Baustein beim Aufbau eines “guten Ruf im Internet” darstellen.
Doch nun geht Google einen Schritt weiter und bietet – vorausgesetzt man kann man mit guten Bewertungen auf Places glänzen – die Option für bare Münze mit genau diesen positiven Bewertungen per AdWords Anzeige ganz oben in den Suchergebnissen zu stehen.
Dies könnte v.a. für all diejenigen Betriebe auch recht interessant sein, die ggf. bereits ihren Ruf ein wenig “verpfuscht” haben und hierüber versuchen können, die Nutzer auf das eigene Angebot zu holen, bevor diese weiter unten auf den Suchergebnissen etwaige schlechte Bewertungen finden.
Aber auch im Sinne der klassischen Mundpropaganda – so wie wir es mit dem Portal KennstDuEinen nun schon seit über drei Jahren erfolgreich für unsere über 5.000 Kunden betreiben – macht dieser Schritt sehr viel Sinn, denn wir haben schon lange festgestellt, dass das Bewerben von positiv bewerteten Firmenprofilen per Google AdWords richtig gut funktioniert.
Abschließend bleibt festzuhalten, dass dieser Vorstoß seitens Google zwar derzeit nur einen Test darstellt, es aber sehr gut möglich ist, dass dieses Feature schon sehr bald ausgerollt wird.
Wenn man bedenkt, dass Google Maps lokale Unternehmen zur Schaltung von AdWords zwingt, tut sich hier noch eine weitere Lücke auf, die per gezielter Schaltung von Anzeigen gefüllt werden sollte, wenn man ein Maximum an Online-Reputation im Zusammenhang mit der Neukundengewinnung im Internet aufbauen möchte.
Kombiniert man diese AdWords Kampagnen mit gezielten Maßnahmen aus dem Bereich der Lokalen Suchmaschinenoptimierung, so können sich lokale Betriebe und Dienstleister in den Google Suchergebnissen richtig breit machen…
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Im Rahmen der Optimierung für die Lokale Suche gibt es ein paar grundlegende Punkte zu beachten, ohne die keine guten Rankings bei Google zu erreichen sind.
Berücksichtigt man jedoch als lokales Kleinunternehmen die folgenden zehn Punkte, so sollte im Grunde gewährleistet sein, dass dieses auch bei passenden Suchanfragen in der betreffenden Stadt in der Google Suche bei den lokalen Places Ergebnissen auftaucht.
Damit man sich diese Local SEO Grundlagen auch gut einprägen kann, habe ich diese ganz klassisch als eine übersichtliche Abbildung mit dem Titel “10 Gebote für die Lokale Suchmaschinenoptimierung” gestaltet.
Die zehn aufgeführten Punkte richten sich in allererster Linie an lokale Kleinunternehmer, die keine Spezialisten auf dem Gebiet des Online-Marketing sind und stellen selbstverständlich lediglich die absoluten Basics dar, die in diesem Zusammenhang beachtet werden sollten.
Für lokale Kleinunternehmer sind hier im Blog bereits etliche praxisorientierte Beiträge rund um die Optimierung für Google Places und die Lokale Suche im allgemeinen erschienen. Für den Einstieg in diese Thematik liste ich deswegen ergänzend noch ein paar Artikel auf, in denen eine Menge an hilfreichen Local SEO-Tipps zu finden sind und die von jedermann spielend leicht umgesetzt werden können.
Etwas weiter unten folgen dann noch ein paar Tipps für Fortgeschrittene auf dem Gebiet der lokalen Suchmaschinenoptimierung und ganz am Ende dieses Artikels finden auch die SEO-Profis sicher noch die eine, oder andere Anregung für ihre Arbeit auf dem lokalen Suchmarkt.
Lokale Suchmaschinenoptimierung – Grundlagen
Lokale Suchmaschinenoptimierung – Tipps für Fortgeschrittene
Lokale Suchmaschinenoptimierung – Informationen für Profis
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