Kennstdueinen.de Blog http://blog.kennstdueinen.de Erfahren Sie mehr über KennstDuEinen.de! Auf diesem blog schreiben wir über Themen, die Sie beschäftigen, geben Tipps rund um die Dienstleistersuche und informieren Sie über Neuheiten auf <a href="">KennstDuEinen.de</a>. Thu, 09 Feb 2012 12:17:42 +0000 en hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.0.3 Vergrößerter Suchradius auf Google Places aktiv? http://blog.kennstdueinen.de/2012/02/vergroserter-suchradius-auf-google-places-aktiv/ http://blog.kennstdueinen.de/2012/02/vergroserter-suchradius-auf-google-places-aktiv/#comments Thu, 09 Feb 2012 05:19:46 +0000 Sebastian Socha http://blog.kennstdueinen.de/?p=10793 Weitet Google den angezeigten Kartenausschnitt bei Places und damit das Einzugsgebiet bei lokalen Suchanfragen deutlich aus?

Vergrößertes Einzugsbiet auf Google PlacesMein Team und ich hatten in den letzten Tagen bereits das unbestimmte Gefühl, dass sich bei Google Places erneut etwas geändert hat, denn die Auswahl der angezeigten lokalen Anbieter hat sich bei etlichen “Branche + Stadt” Suchanfragen erheblich geändert.

Nun hat Mike Blumenthal über dieses Phänomen gebloggt und bestätigt damit unseren Eindruck, dass Google nämlich derzeit dazu übergeht, den angezeigten Kartenausschnitt bei Google Places und damit das Einzugsgebiet bei lokalen Suchanfragen wieder zu vergrößern.

Dies steht in einem deutlichen Gegensatz zu der Entwicklung seit Oktober 2011, als Google doch recht deutlich den berücksichtigen Radius zur Anzeige relevanter lokaler Anbieter reduziert und damit zumeist zentrumsnahe Betriebe und Dienstleister in den Suchergebnissen bevorzugt angezeigt hat.

Zur Illustration dieses Sachverhalts greife ich zunächst auf eine Abbildung von Linda Buquet zurück, die sich mit dem im vergangenen Herbst beobachteten Phänomen in dem Artikel “Google Places Algorithm Change – New Proximity Lockout Algo Can Cause Major Ranking Drop” detailliert auseinandergesetzt hat.

Reduktion des Suchradius auf Google Places September/ Oktober 2011 – “Seattle Chiropractor”
Reduktion des Suchradius auf Google Places
Bildquelle catalystemarketing.com

Wie man deutlich erkennt ging Google zwischen September und Oktober 2011 dazu über, das berücksichtige Einzugsgebiet zur Anzeige der lokalen Suchergebnisse erheblich zu verkleinern. Mit einem Schlag konnten so bislang erfolgreich auf Google Places vertretene lokale Unternehmen und Dienstleister aus dem Suchradius fliegen und wurden bei entsprechenden lokalen Suchanfragen schlicht nicht mehr berücksichtigt.

Aus vielen Gesprächen mit etlichen unserer Kunden im Bereich Google Places Optimierung ging hervor, dass diese eine solche Sachlage selbstverständlich als recht negativ empfanden, wie auch der Sinn für den Nutzer sich auf Grundlage derart “beengter” lokaler Suchergebnisse nicht wirklich erschließen ließ…

Gerade lokale Anbieter, die knapp außerhalb des Stadtzentrums lagen, konnten nun ziemlich sicher sein, bei der Suche nach “ihrer Stadt und Branche” nicht mehr auf der ersten Suchergebnisseite mit ihrem Google Places Eintrag zu ranken, außer diese drehten doch erheblich an den zur Verfügung stehenden Schrauben indem diese aktiv Lokale Suchmaschinenoptimierung und Google Places SEO betrieben.

Vergrößerter Suchradius auf Google Places

Mit den aktuell stattfindenden Änderungen auf Google Places ändert sich dieser Sachverhalt erneut. Wirft man nun einen Blick auf ein aktuelles, lokales Suchergebnis auf Google.com für die selbe Suchphrase “Seattle Chiropractor”, wie in dem obigen Beispiel, dann wird rasch deutlich, wie sehr Google das Einzugsgebiet zur Berücksichtigung lokaler Places Einträge nun ausgeweitet hat.

Ausweitung des Suchradius auf Google Places Februar 2012
Vergrößerter Suchradius auf Google Places Februar 2012

Ich habe hier einfach mal den Ausschnitt von Oktober 2011 grün markiert, der in der oberen Abbildung von Linda Buquet dokumentiert wurde. Betrachtet man diesen Suchradius, so wird klar, dass dieser nun sogar erheblich größer ist, als dieser noch vor der Umstellung im September 2011 zu beobachten war.

Damit erhält nun eine große Anzahl lokaler Anbieter die Möglichkeit, bei passenden lokalen Suchanfragen wieder bei den Places Resultaten auf den Google Suchergebnisseiten aufzutauchen…

… wären da jedoch nicht die aktuellen Umstellungen, die…

… in vielen Branchen generell zu einer erheblichen Reduktion der Places Suchergebnisse auf den Google Resultaten geführt haben, denn es werden nunmehr an Stelle des klassischen 7-Packs, zumeist 3- bis 5-Packs angezeigt, wie dies uns Markus Hövener von den Internetkapitänen in einem sehr nützlichen Artikel anhand einer kleinen Datenbasis von 150 lokalen Resultaten zeigen konnte.

Möglicherweise ist auch genau diese Umstellung einer der Hauptgründe dafür, weswegen der Kartenausschnitt nun grundsätzlich ausgeweitet wurde?

Denn mit der Reduktion der angezeigten Places Resultate kann so Google weiterhin die lokale Relevanz erhalten, indem dem Nutzer eine Vielzahl roter PINs präsentieren, die in einem weiten Abstand rund um die angezeigten drei bis fünf lokalen Treffer gruppiert sind. Passt nämlich die Nähe der im 3-Pack enthaltenen Anbieter nicht zum Standort des Suchenden, so kann sich dieser mit Hilfe der umliegendenen roten PINs zumindest weitere, räumlich besser passende Places Ergebnisse aussuchen und anklicken, bzw. nach Klick auf die Karte direkt auf Google Maps weiternavigieren.

Der “Location sensitivity” Algorithmus und das Problem lokaler Relevanz

Mike Blumenthal verweist außerdem in seinem Artikel auf die Möglichkeit, dass Google sukzessive dazu übergeht, den “Location sensitivity” Algorithmus verstärkt zur Anwendung zu bringen, der erstmalig im Jahr 2006 von Bill Slawsky ausgiebig vorgestellt und zur Disposition gestellt wurde.

Mit dem “Location sensitivity” Konzept ist schlicht gemeint, dass manche lokale Suchanfragen mit einem höheren Grad an geographischer Nähe ausgestattet sind, als andere. Ganz einfach ausgedrückt signalisiert aus Sicht des “Location sensitivitiy” Algorithmus die Suchphrase “Pizzalieferdienst Berlin” einen deutlich höheren Grad an geographischer Relevanz, der sich in der Nähe zum Suchenden ausdrückt, als die Suchanfrage “Schreiner Berlin”, bei dem es nicht zwingend notwendig ist, dass sich dieser in dem gleichen Stadtteil befindet in dem ich auch wohne und zu dem ich die Pizza gerne bestellen möchte.

In einem Satz:
Bei manchen Suchphrasen ist die geographische Nähe der Places Resultate zum Standort des Suchenden wichtiger, als bei anderen.

Kriterien, Signale und auswertbare Datenpunkte des “Location sensitivity” Algorithmus zur Definition des Suchradius bzw. Einzugsgebiet

  • Branche verweist auf geographische Nähe zum Suchenden als Relevanzkriterium
  • Quantität und Dichte der Unternehmen
  • Geographische Beschaffenheit
  • Urbane Beschaffenheit
  • Relation zum Geo-Modifier in der Suchphrase
  • Verfeinernde Angaben wie PLZ oder Stadtteil
  • Standort des Suchenden bei der Mobilen Suche
  • Relative Häufigkeit von Anfahrts- und Wegbeschreibungen

Die hier von mir zusammengetragenen Punkte, kann man in aller Ausführlichkeit in diversen Beiträgen von Bill Slawski und auch in einem Artikel zur “Location Prominence” von Mike Blumenthal nachlesen.

Aus meiner Feder stammt ebenfalls ein Beitrag, der sich mit dem Konzept der “Location Prominence” im Zusammenhang mit der dazugehörigen Google-Patentschrift befasst.

Wie sehr ist die aktuelle Beobachtung verallgemeinerbar?

Die aktuellen Beobachtungen von mir und den Local-SEO Experten aus den US kann man sicher noch nicht als endgültig gesichert bezeichnen. Dazu fließen auch zu viele einzelne Faktoren bei der Berechnung des “Location Score” mit ein, die von Nutzer zu Nutzer und von Suchstandort zu Suchstandort sowie von Branche zu Branche deutlich variieren können.

In meinen Augen zeichnet sich jedoch ein Trend ab, der mit der Reduktion der Places Suchergebnisse hin zum 3- bis 5-Pack einsetzt und über die Ausweitung des Suchradius abgefedert wird. Eventuell haben auch zahllose Usability-Tests ergeben, dass zahlreiche Nutzer gerne direkt auf Google Maps weitersuchen, falls sich unter den ersten drei bis fünf Places Ergebnissen kein gewünschter Anbieter gefunden hat.

Lesetipp:
Weiterführende Gedanken zu dem Aspekt, dass Google bspw. den Suchradius verkleinert, wenn im Stadtzentrum mehr und mehr gepflegte Google Places Einträge eingtragen werden, bzw. wie man durch Meldung eines im Stadtzentrum befindlichen Places-Spammers, das Einzugsgebiet wieder erfolgreich vergrößern konnte entnimmt man dem interessanten und aufschlussreichen Artikel “Google Places – Cracking the Proximity Lockout Algo“, der von Gav Hepinstall veröffentlicht wurde.

Fazit – Ausweitung des Einzugsgebiet auf Google Places

Wie auch immer der Suchradius sich in der kommenden Zeit entwickelt, so sollte klar sein, dass dessen Kalkulation anhand immer stärker verbesserter Algorithmen geschieht, die eine wachsende Anzahl an Relevanzkriterien als Grundlage für die Berechnung des Einzugsgebiet auswerten.

Dabei muss man sich künftig noch mehr daran gewöhnen, dass mobile Nutzer ein vollkommen anderes Suchergebnis angezeigt bekommen, als bei herkömmlichen Desktop-Suchen auf dem heimischen PC. Hat außerdem der Nutzer einen “Standort” bei der Google Suche eingestellt, so kann auch dies den angezeigten Kartenausschnitt beeinflussen. Auch die Anzahl der auf Google Places generell eingetragenen lokalen Anbieter kann das Einzugsgebiet beeinflussen und zu dessen Verkleinerung führen.

Vor diesem Hintergrund muss einleuchten sein, dass es nicht sein darf, dass lokale Unternehmen sich einzig und allein auf deren Sichtbarkeit in den lokalen Places Resultaten verlassen, denn diese sind viel zu variabel und hängen von viel zu vielen lokalen Einflussfaktoren ab, als dass man diese zuverlässig kontrollieren könnte.

Auch hier gilt wie üblich meine Empfehlung für lokale Betriebe und Dienstleister, ihr Online-Marketing möglichst breit anzugehen und dafür zu sorgen, dass man auf einer Handvoll relevanter Bewertungsportale wie z.B. KennstDuEinen ebenso präsent ist, wie auf seriösen Branchenportalen und eben auch auf Google Places sowie selbstverständlich den drei größten sozialen Netzwerken Facebook, Twitter und Google Plus.

Das ist zeitintensiv und erfordert eine sorgfältig Einplanung der einzelnen Maßnahmen, bringt aber auch eine deutliche Erhöhung der Sichtbarkeit im Internet und sorgt bei kontinuierlicher Aktivität und Pflege für eine stete Steigerung der Kontaktraten und damit auch der Anzahl der Neukunden, die man über das Internet gewinnen kann.

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Google Plus: 6 Tipps für lokale Betriebe & Dienstleister http://blog.kennstdueinen.de/2012/02/google-plus-6-tipps-fur-lokale-betriebe-dienstleister/ http://blog.kennstdueinen.de/2012/02/google-plus-6-tipps-fur-lokale-betriebe-dienstleister/#comments Tue, 07 Feb 2012 05:49:59 +0000 Sebastian Socha http://blog.kennstdueinen.de/?p=10770 Praktische Hinweise für lokale Unternehmen zum Umgang mit Google Plus

Google PlusDas neue soziale Netzwerk Google Plus ist in jeder Hinsicht ein großer Schritt, der zuletzt mit dem Vorstoß “Google Plus Search Your World” auf die Spitze getrieben wurde.

Seitdem ist klar, dass Google mit aller Kraft daran arbeitet nicht nur die Nutzerzahlen des eigenen Social Media Portals kontinuierlich und mit allen Mitteln in die Höhe zu treiben, sondern auch alles daran setzt, dass aktive Nutzer (und damit auch Firmen) von Google Plus einen deutlichen Vorteil daraus ziehen, das Netzwerk zu Onlinemarketing-Zwecken zu verwenden.

Umgekehrt wird in diesem Kontext selbstverständlich das Geschrei der Konkurrenten bzgl. “Wettbewerbsverzerrung” laut, doch dass soll uns heute nicht interessieren, wobei ich mir noch einen Hinweis auf einen sehr interessanten Beitrag von Aaron Wall erlauben möchte, in dem sich dieser mit den Implikationen von “GPSYW” wie üblich detailliert und kenntnisreich auseinandersetzt.

Ich möchte heute mit Fokus auf lokale Betriebe und Dienstleister einen kleinen Blick auf Google Plus wagen und dabei ein paar hilfreiche und praxisorientierte Tipps zusammentragen, wie man seine Besucherzahlen, seine Online-Reputation und damit im Endeffekt auch die Kontaktrate erhöhen kann, um schlussendlich mehr Kunden über das Internet zu gewinnen.

Google Plus Seite erstellen

Google Plus Seite für lokale Unternehmen erstellen

Das Anlegen einer Google Plus Page für lokale Betriebe und Dienstleister ist nicht schwer. Die Voraussetzung hierfür ist ein aktivierter Google Plus Account. Sobald man seinen Account bestätigt hat, kann es unter dem Link http://www.google.com/+/business/ schon losgehen und in wenigen Minuten ist dann auch schon die Google Plus Firmenseite in ihren Grundzügen angelegt.

In 5 Schritten zur eigenen Google Plus Unternehmensseite:
Google+ Pages: Die ultimative Schnittstelle

Google Plus Seite optimieren

Google Plus Seite optimeren

Nachdem man nun die eigene Seite auf Google Plus eingerichtet hat und sich ein paar Tage mit den Grundzügen des neuen sozialen Netzwerks vertraut gemacht hat, sollte man sich daran machen, die neue Google Plus Firmenseite speziell für die Lokale Suche zu optimieren.

Warum optimieren?
Der Grund hierfür ist folgender: Google integriert die Google Plus Firmenseiten direkt in die herkömmlichen Suchergebnisseiten und zeigt diese zumeist recht prominent unter den ersten Suchresultaten an. Damit sollte klar sein, dass ein lokaler Betrieb oder Dienstleister mit aktiver Google Plus Seite den bislang inaktiven Wettbewerbern einen deutlichen Schritt voraus ist.

Weiterführende Informationen zur Verknüpfung von Google Places mit Google Plus:
Google Plus Pages integriert in Google Places

Praktische Tipps zur Optimierung einer Google Plus Seite für die Lokale Suche:
Optimierung einer Google Plus Page für lokale Unternehmen

Hat man nun seine Firmenseite speziell für lokale Suchanfragen optimiert, geht es nun darum, die Kundenbasis – sprich das soziale Netzwerk der Google Plus Firmenseite und der dazugehörigen Firmen-Website – kontinuierlich aufzubauen. Hierfür stehen verschiedene Optionen zur Verfügung, die ich nachfolgend aufführen möchte.

Wie sehen Google Plus Suchergebnisse aus

Wie sehen Google Plus Suchergebnisse aus?

Doch zunächst ein kurzer Blick darauf, warum Google Plus überhaupt wichtig zur Steigerung der Nutzerzahlen sein kann:

Angenommen, ein zufriedener Kunde ist bereits aktiver Google Plus Nutzer und klickt auf +1 für die Firmenwebsite eines lokalen Anbieters.
Sucht nun ein anderer, mit diesem Nutzer auf Google Plus befreundeter Interessent nach einem lokalen Anbieter, so ist es gut möglich, dass dieser zuoberst auf den Suchergebnisseiten folgendes sieht:

Google Suche “Fotograf Emsdetten” im eingeloggten Zustand:
Google Plus Suchergebnis

In diesem Fall handelt es sich um einen SEO-Kollegen, der nebenbei auch noch als Fotograf tätig ist, er könnte aber auch ein normaler Nutzer sein, der dieser Fotografen-Website ein +1 gegeben hat. Da ich jedoch auf Google Plus mit diesem Nutzer verknüpft bin, sehe ich nun bei der Google-Suche nach “Fotograf Emsdetten” dessen Empfehlung zuoberst in den Suchergebnissen.

Damit erhalte ich ein personalisiertes Suchergebnis und es könnte gut sein, dass mich die anderen Treffer nun nicht mehr interessieren, denn eine persönliche Empfehlung von einem mit mir auf Google Plus verknüpften Nutzer ist womöglich für mich relevanter als die anderen Suchergebnisse, die mir Google anbietet.

Damit sollte klar sein, was Google Plus für lokale Unternehmen bedeutet und was diese mit Hilfe einer aktiven Promotion von Google Plus versuchen sollten zu erreichen:
Möglichst viele Kunden und Interessenten sollten aktive Nutzer von Google Plus werden und dazu noch der Firmenwebsite ein +1 geben. Auf diese Weise sehen alle übrigen mit all diesen Nutzern verknüpfte Nutzer, die bislang noch überhaupt keinen Bezug zur der empfohlenen Firmenwebsite hatten, diese auf ein Mal sehr prominent in den Suchergebnissen und es könnte in der Folge dazu kommen, dass über diese Empfehlungen zahlreiche neue Kundenkontakte erzeugt werden!

Hier nun ein paar Tipps wie man die Google Plus Aktivität ein wenig vorantreiben kann…

Google Plus Button auf Firmenwebsite integrieren

Google Plus Button auf Firmenwebsite integrieren

Ein Mittel, um Google Plus über die Firmen-Website zu promoten, ist der Einbau des Google Plus Button. Dieser sollte auf jeder Seite möglichst auffällig zu finden sein, damit Kunden diesen auch finden und – vorausgesetzt sie sind Google Plus Nutzer – auch darauf klicken um der Seite ein +1 zu geben.

Link zum offiziellen Google Plus Button:
http://www.google.com/webmasters/+1/button/

Der Button ist in wenigen Minuten erfolgreich auf der Website integriert und anschließend können zufriedene Kunden die Firmen-Website und damit das Unternehmen in ihren “Kreisen” auf Google Plus weiterempfehlen.

Wie dieser Button in der Praxis aussieht, kann man übrigens auch hier im Blog sehen, wo der Google Plus Button über jedem einzelnen Artikel zusammen mit den anderen Social Media Buttons für Twitter und Facebook eingebaut ist. Selbstverständlich freue auch ich mich über zahlreiche weitere +1 für diesen Blog ;-)

Google Plus Button in Danke E-Mails einbauen

Google Plus Button in “Danke” E-Mails einbauen

Eine weitere Möglichkeit die Kunden auf Google Plus aufmerksam zu machen, ist folgende: Man versendet bspw. eine E-Mail mit einem “Dankeschön” an den Kunden und macht diesen in einem auffälligen kleinen Kästchen darauf aufmerksam, dass dieser doch wenn möglich der Firmenwebsite ein +1 geben mögen.

Zufriedene Kunden werden nicht davor zurückscheuen dem lokalen Anbieter ihres Vertrauens ein +1 zu geben, wenn dieser seine Arbeit gut und zu aller Zufriedenheit verrichtet hat.

Google Plus und Co. in die E-Mail Signatur einbauen

Google Plus & Co. in die E-Mail Signatur einbauen

Ebenfalls ein probates Mittel, um die Aktivität in sozialen Netzwerken zu signalisieren, ist die Integration von Social Media Buttons, oder Links zu den jeweiligen Social Media Portalen, wo man als lokaler Unternehmer aktiv ist, in die E-Mail Signatur.

Hierüber weist man Kunden und Interessenten einerseits darauf hin, dass diese sich mit dem Unternehmen verküpfen können, um bspw. aktuelle News und Produktvorstellungen zu erhalten – andererseits ist von da aus der Schritt des Kunden, dem Unternehmen ein +1 zu geben auch nicht mehr weit und schon ist man wieder um eine Empfehlung reicher!

Weitere Möglichkeiten…?

Selbstverständlich gibt es noch zahlreiche weitere Optionen, die man als lokaler Anbieter anwenden kann, um Kunden dazu zu animieren sich auf sozialen Netzwerken mit dem Unternehmen zu verknüpfen. Denkbar sind in diesem Zusammenhang bspw. Plakate, Flyer, Integrationen auf Briefpapier oder auch noch etwas pfiffigere Ideen, wie z.B. Ausschreibung eines Gewinnspiels in Kombination mit einem Rätsel unter allen Google Plus Followern und vieles mehr.

Hier setzt nur die Fantasie Grenzen… je ausgefallener/ witzger/ individueller dabei die Maßnamen ausfallen und dazu noch idealerweise inhaltlich zu dem beworbenen lokalen Betrieb oder Dienstleister passen, desto erfolgreicher werden diese zu zahlreichen neuen Kontakten über Google Plus und andere soziale Netzwerke führen und desto mehr +1 und damit mehr Empfehlungen direkt auf den Suchergebnisseiten könnte man für sein Unternehmen erhalten, was sich schlussendlich deutlich positiv auf die Besucherzahlen der Firmen-Website auswirken dürfte…

z.T. via www.geolocalseo.com

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Google Places Ranking: Wie wichtig sind Bewertungsportale? http://blog.kennstdueinen.de/2012/02/google-places-ranking-wie-wichtig-sind-bewertungsportale/ http://blog.kennstdueinen.de/2012/02/google-places-ranking-wie-wichtig-sind-bewertungsportale/#comments Mon, 06 Feb 2012 04:48:57 +0000 Sebastian Socha http://blog.kennstdueinen.de/?p=10743 Aktuelle US-Statistik untersucht den Einfluss von externen Reviews & Bewertungsportalen auf das Ranking bei Google Places

Google Places Ranking und Bewertungen auf BewertungsportalenBei Localvisibilitysystem ist kürzlich ein interessanter Beitrag erschienen, der sich ausgiebig mit dem Einfluss von Bewertungen auf externen Bewertungsportalen für das Ranking auf Google Places befasst.

Dabei wurden 200 Branchen und 1.400 lokale Betriebe und Dienstleister in den US unter die Lupe genommen, um herauszufinden inwiefern eine Korrelation zwischen Top-Positionen bei Google Places und der Anzahl der Reviews auf Meinungsplattformen besteht.

Damit ergänzt die Analyse, die ich heute kurz vorstellen möchte, perfekt die vor einer Weile von SISTRIX veröffentlichte Studie, die ich in dem Artikel “Google Places: Anzahl der Bewertungen als Rankingfaktor” aufgegriffen habe und bei der der Einfluss der Google Reviews und externen Bewertungen auf das lokale Ranking statistisch ausgewertet wurde.

Zur Erinnerung daher hier zunächst die seinerzeit von SISTRIX veröffentlichte Statistik:
Google Places Ranking & Anzahl externer Bewertungen

Bildquelle SISTRIX

Die Position 1 bei den 7-Packs in den lokalen Google Suchergebnissen weist dabei durchschnittlich 16,21 Bewertungen auf, die Position 1 bei den 3-Packs kann hingegen im Schnitt mit 10,58 externen Nutzermeinungen glänzen – Tendenz nach unten eindeutig sinkend, was den Schluss zulässt, dass eine Korrelation zwischen guten Rankings und der Anzahl der externen Bewertungen besteht…

Um diese Aussage zu untermauern betrachten wir nun die Auswertungen von Phil Rozek von Localvisibilitysystem, der ebenfalls zu dem Schluss kommt, dass die Anzahl von Nutzermeinungen auf Bewertungsportalen wie KennstDuEinen, einen ausschlaggebenden Faktor zur Steigerung des Ranking auf Google Places darstellt.

Einfluss externer Bewertungen auf lokale Google Places Rankings (US-Studie)

Einfluss externer Bewertungen auf lokale Google Places Rankings (US-Studie)
Bildquelle

Anzahl der Bewertungen pro Google Places Position:

  • A = 8.255
  • B = 8.335
  • C = 5.87
  • D = 4.71
  • E = 4.235
  • F = 5.515
  • G = 4.325

Mit Bezug auf den 7-Pack erkennt man recht deutlich, dass Position 1 und 2 die allermeisten externen Nutzerbewerungen vorweisen können, wobei es in meinen Augen doch sehr interessant zu beobachten ist, dass Position 2 im Durchschnitt sogar etwas mehr Bewertungen aufweist, als Position 1.

Dies lässt den Schluss zu, dass ergänzend zur Anzahl der Bewertungen eben noch andere Faktoren, wie v.a. die geographische Nähe zum von Google definierten Stadtzentrum, bzw. zur sogenannten “Search Area” ebenfalls einen sehr gewichtigen Ranking-Faktor darstellen. (Vgl. “Lokale Google Suche: Rankingfaktor “Location Prominence”” als Auswertung der US-Patentschrift von Google zur “Local Search”).

Das macht auch Sinn, denn geographische Bezüge, stellen gerade bei der lokalen Suche einen sehr wichtigen Aspekt dar, weshalb es daher des öfteren zu derartigen Konstellationen kommen kann, dass Betriebe das Places Ranking anführen, die nicht die meisten Bewertungen aufweisen, dafür aber “zentrumsnah”, oder nahe beim aktuellen Standort des Suchenden (v.a. Mobile Search) liegen.

Ebenfalls zum Tragen kommen könnte in diesem Zusammenhang übrigens die detailliertere inhaltliche Auswertung der externen Bewertungen, die von Google in den US deutlich intensiver analysiert wird, als noch hierzulande, weshalb v.a. positive Bewertungen das Ranking pushen und negative Bewertungen das Ranking verschlechtern könnten.

Fazit 1:
Die Anzahl externer Bewertungen auf Meinungsplattformen stellt einen wichtigen Ranking-Faktor dar, um mit der Konkurrenz im lokalen 7-Pack gleichzuziehen, oder um diese zu überholen.

Ist auch die Anzahl der Bewertungsportale mit Nutzermeinungen ein Ranking-Signal für Google Places?

In einem zweiten Schritt möchte ich nun die nächste Statistik vorstellen, die Phil Rozek zusammengestellt hat. Dabei ist dieser der Frage nachgegangen, ob nicht möglichwerweise auch eine möglichst breite Verteilung von Bewertungen auf viele Portale Sinn machen könnte, um das Ranking positiv zu beeinflussen.

Dies ist ein Aspekt, der übrigens nicht nur mit Blick auf das Places Ranking Sinn macht, wie ich hier im Blog bereits recht oft betont habe, denn jedes einzelne Profil auf einem Bewertungsportal kann in den Suchergebnissen auftauchen und von potenziellen Kunden zur Meinungsbildung über einen bestimmten Betrieb oder Dienstleister herangezogen werden – wohl dem Unternehmen, dass auf vielen Websites positiv bewertet wurde und dazu noch ein möglichst breites Portfolio an gepflegten Firmenprofilen vorweisen kann!

Anzahl der Bewertungsportale pro lokale Google Places Position
Anzahl der Bewertungsportale pro Google Places Position
Bildquelle

In Zahlen stellt sich die Analyse wie folgt dar:

  • A = 1.52
  • B = 1.46
  • C = 1.29
  • D = 1.06
  • E = 1.095
  • F = 0.99
  • G = 0.955

Hier wird nun deutlich, dass auch zwischen der Anzahl der Bewertungsportale, auf denen Nutzermeinungen zu einem bestimmten Unternehmen zu finden sind, und der lokalen Google Places Position, ein eindeutiger Zusammenhang besteht.

Ganz besonders gilt dies abermals für die Positionen 1 und 2, die auf deutlich mehr Bewertungsportalen mit Nutzermeinungen präsent sind, als die nachfolgenden Rankings.

Fazit 2:
Auch die Anzahl der externen Meinungsplattformen spielt bei der Kalkulation des Places Ranking eine wichtige Rolle. Je mehr Bewertungsportale dabei gezielt zu Online-Marketingzwecken genutzt werden, desto besser.

Eine nicht ganz unwichtige Kritik zur Methodik bei der Analyse dieses Aspekts hat übrigens Nyagoslav Zhekov von Optilocal.org in dem Kommentaren dieses Artikels geäußert:

Seit den letzten beiden großen Re-Designs (Update No. 1 & Update No. 2) bei Google Places ist es direkt auf den Suchergebnisseiten nämlich nur noch möglich bis zu max. 4 Bewertungsplattformen herauszufinden, die Google mit Bezug zum Places Eintrag hervorhebt…

Preview Sidebar auf der Google Suchergebnisseite “Zahnarzt Berlin”
Firmenprofil Google Preview Sidebar

… möglicherweise besteht daher v.a. bei den Spitzenreitern noch deutlich Luft nach oben, was die Anzahl der Bewertungsportale pro Unternehmen anbelangt, nur ist es leider nicht zuverlässig möglich diese quantitativ zu analysieren.

Fazit: Bewertungsportale als Online-Marketing Instrument UND SEO-Tool

Angesichts der hier vorgestellten Statistiken bleibt abschließend zu betonen, dass es zwar wichtig ist, auch Bewertungen direkt auf Google Places zu sammeln – gerade weil auch erst ab fünf Google Bewertungen die gelben Sternchen eingeblendet werden – darüber hinaus dürfen jedoch die übrigen Bewertungsplattformen von lokalen Betrieben oder Dienstleistern nicht außer Acht gelassen werden.

Lokale Unternehmen, die im Kontext von Nutzermeinungen und Review-Management alles richtig machen wollen, tun also gut daran, ihre Kunden auf unterschiedliche Portale hinzuweisen, wo diese ihre Meinung hinterlassen können.

Idealerweise behält man dabei die Anzahl der Bewertungen auf den einzelnen Plattformen regelmäßig im Auge und wenn man dabei feststellt, dass auf dem einen oder anderen Bewertungsportal schon länger keine Bewertungen mehr online gestellt wurden, dann sollte man seinen Kunden v.a. diese Plattformen ans Herz legen, damit stets für eine gleichmäßige Aktualisierung des Bewertungsvolumens quer über alle Portale gesorgt ist, was sich aus Sicht der lokalen Suchmaschinenoptimierung automatisch positiv auf das Ranking des Places Eintrags auswirkt.

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Google reduziert Sichtbarkeit der Places Suchtreffer in den SERPs http://blog.kennstdueinen.de/2012/02/google-reduziert-sichtbarkeit-der-places-suchtreffer-in-den-serps/ http://blog.kennstdueinen.de/2012/02/google-reduziert-sichtbarkeit-der-places-suchtreffer-in-den-serps/#comments Fri, 03 Feb 2012 04:19:37 +0000 Sebastian Socha http://blog.kennstdueinen.de/?p=10728 Algorithmus Änderung auf Google Places sorgt für erhebliche Reduktion der lokalen Suchresultate auf den organischen Suchergebnisseiten

Lokale SucheMike Blumenthal hat bereits vor einer Woche darüber berichtet und ich bin nun auch mal dazu gekommen mir diesen interessanten Sachverhalt ein Mal näher unter die Lupe zu nehmen und mir dazu ein paar Gedanken zu machen.

Wie es den Anschein hat, geht Google derzeit dazu über, die Sichtbarkeit der lokalen Places Resultate auf den organischen Suchergebnisseiten erheblich zu minimieren. Waren bislang in den allermeisten Branchen für lokale Suchanfragen wie bspw. “Finanzberater Berlin” oder “Maler Frankfurt” die herkömmlichen lokalen 7-Packs zu sehen, so tauchen aktuell vermehrt nur noch sog. 3-Packs auf.

Damit ist gemeint, dass die Liste der organischen Suchresultate nun nicht mehr von sieben untereinander gestaffelten Places Einträgen dominiert werden – bisweilen findet man darüber auch noch den einen oder anderen organischen Suchtreffer – sondern in etlichen Branchen nur noch drei Places Einträge untereinander als lokales Suchergebnis angzeigt werden.

Ich habe mir das mal in etlichen “Branche + Stadt” Kombinationen angeschaut und es scheint in der Tat so zu sein, dass hier zu Lasten der Places Einträge den herkömmlichen Webresultaten in den organischen SERPs wieder mehr Sichtbarkeit zugewiesen wurde.

Nachstehend findet man nun zwei aktuelle Screenshots der Google SERPs in denen der AdWords Bereich grün, die organischen Treffer blau und die neuen lokalen 3-Packs rot markiert sind.

Lokaler 3-Pack “Finanzberater Berlin”

Lokaler 3-Pack - Finanzberater Berlin

Lokaler 3-Pack “Maler Frankfurt”

Noch ein lokaler 3-Pack - Maler Frankfurt

Welche Konsequenzen ergeben sich daraus?

Warum Google sich momentan dazu entschlossen hat, die Sichtbarkeit der Google Places Einträge zu reduzieren, kann man nur spekulieren. Hier ein kleine Aufstellung an möglichen Aspekten, die Google dazu bewogen haben, die jüngste Umstellung auf Google Places umzusetzen.

Mögliche Gründe für die Umstellung:

  • Die miserable Qualität etlicher Places Datensätze hat zu zahlreichen Nutzerabsprüngen und zu einem für Google unbefriedigenden Nutzerverhalten geführt, weshalb hier womöglich erst noch eine große Aufräum- und Reparatur-Aktion anstehen könnte, denn noch immer werden auf Google Places in Hülle und Fülle Dubletten generiert und Sabotage durch Wettbewerber ist nach wie vor Tür und Tor geöffnet.
  • Die organischen Webresultate – zumeist Bewertungs- und Branchenportale wie KennstDuEinen – haben im Gegenzug zu einem befriedigenden Nutzerverhalten geführt, da etliche lokale Firmenwebsites noch immer wirklich unübersichtlich und unattraktiv gestaltet sind und nicht selten die wichtigsten Informationen, wie die Rufnummer schlicht nicht auffindbar sind, o.ä. Darüber hinaus wollen viele Nutzer zu Beginn des lokalen Rechercheprozess meist eine Vielzahl an Anbietern als Übersicht präsentiert bekommen und das wird von den o.g. Portalen i.d.R. besser geleistet, als auf Google Places!
  • Es wurde zu wenig auf AdWords geklickt, was Google in jedem Fall vermeiden möchte, da 99% des Unternehmensumsatz über die Suchanzeigen generiert werden. Gegebenenfalls justiert Google mit der Einblendung des 3-Packs die Klickverteilung zu Gunsten der AdWords-Treffer nach.
  • Möglicherweise möchte Google auch verstärkt lokale Anbieter zur Schaltung von AdWords bewegen, denn ggf. haben einige den Vorteil von lokalem Online-Marketing mit Hilfe von Google Places erkannt. Mit der Reduktion der Sichtbarkeit von Places Einträgen hingegen nimmt Google nun diese kostenlose Marketingmöglichkeit wieder weg um diese ggf. zur Schaltung von AdWords Express oder herkömmlichen AdWords zu “motivieren”.
  • Da zahlreiche lokale Suchanfragen von immer mehr mobilen Endgeräten an Stelle von Desktop-PCs abgesendet werden, ist es möglich, dass Google die seit einer Weile stark verbreitete Darstellung der lokalen 3-Packs auf Smartphones nun schlicht auf die Desktop-Suchergebnisseiten übertragen hat.

Möglicherweise ist es auch eine Kombination der hier vorgestellten Aspekte, die Google zur Umstellung der Places Resultate in den organischen SERPs bewogen haben…

Wie weitreichend ist die Umstellung bei lokalen Suchanfragen?

Was mir nun noch fehlt, ist eine systematische Untersuchung, wie stark verbreitet die neuen 3-Packs die bisherigen 7-Packs im Kontext von lokalen Suchanfragen sind. Bei meinen bisherigen Stichproben mit gut 30 Keyword-Kombinationen zeichnet sich jedoch ein deutlicher Trend zugunsten der neuen 3-Packs ab, nur scheint dieser noch nicht in allen Branchenbereichen angekommen zu sein.

Was ist mit den Ranking-Kriterien für Google Places?

Ebenfalls interessant ist die Frage, nach welchen Kriterien Google nunmehr die verbleibenden drei lokalen Suchtreffer sortiert. Hier ist zu erwarten, dass die herkömmlichen Google Places Ranking-Faktoren (Anzahl der Places Bewertungen, Anzahl der Bewertungen auf externen Portalen, Nähe zum von Google definierten “Stadtzentrum/ Suchzentrum”, Anzahl an kompletten Firmendatensätzen auf externen Websites, Konsistenz der Adressdatensätze, Bestätigung des Eintrags, etc.) nach wie vor greifen, was im Gegenzug dazu führen wird, dass sich der Wettbewerb um die drei “Plätze an der Sonne” womöglich verschärft.

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Der Lokale Suchmarkt [Infografik] http://blog.kennstdueinen.de/2012/02/der-lokale-suchmarkt-infografik/ http://blog.kennstdueinen.de/2012/02/der-lokale-suchmarkt-infografik/#comments Thu, 02 Feb 2012 05:56:37 +0000 Sebastian Socha http://blog.kennstdueinen.de/?p=10717 Aktuelle Infografik zeigt die Komplexität und Vielschichtigkeit des lokalen Suchmarkts auf

Lokaler Suchmarkt Infografik TeaserIm Blog des lokalen Marketing-Unternehmens Balihoo ist eine interessante Infografik veröffentlicht worden, die sich mit dem Lokalen Suchmarkt befasst.

In dem interessanten Schaubild werden die Zusammenhänge, Unterschiede und Vorteile für Marken und Unternehmen angesichts des “SoLoMo-Shoppers” hervorgehoben und in Zahlen gefasst. Den Abschluss bildet eine schrittweise Einführung in eine mögliche Marketingstrategie für Betriebe und Dienstleister auf dem lokalen Suchmarkt.

Interessierte Leser finden übrigens in meinem Beitrag “Lokale Suche 2012 – Vorhersagen, Trends & Prognosen” zahlreiche weiterführende Informationen, die die hier vorgestellte Infografik recht gut ergänzen…

Local Web Infographic

Lokale Suche Infografik - klein

Zum Vergrößern hier oder auf Abbildung klicken

Zusammengefasst:

  • 7 von 10 Nutzern geben an, eher einen lokalen Anbieter zu kontaktieren, wenn eine dazugehörige, informative Social Media Präsenz existiert
  • 59% aller lokal Suchenden heben hervor, dass Bewertungen bei der Suche nach lokalen Anbietern sehr relevant sind
  • An 82% der lokalen Internetsuchen schließen sich Transaktionen der Nutzer an (Anruf, Email, Besuch des Ladengeschäfts, Einkauf, etc.)

Vorteile einer zielgerichteten lokalen Onlinemarketing-Strategie:

  • Mehr Kundenrelevanz, wertvollere Reaktionen der Kunden
  • Intensiverer Austausch zwischen den Kunden, Community-Building
  • Verstärkte Kundenloyalität
  • Feinere Markendifferenzierung aufgrund gezielterer Branding-Maßnahmen

Lokaler Suchmarkt für große Marken & Brands

Angesichts der jüngsten Entwicklungen auf dem lokalen Suchmarkt, der immer stärker auch “mobil” und in einem “sozialen Kontext” stattfindet, solle so langsam auch bei großen Marken, und international tätigen Unternehmen mit lokalen Ladengeschäften und Filialen die Gewissheit ankommen, dass diese um eine zielgerichtete lokale Marketing-Strategie nicht umhinkommen.

Wenn man aber bedenkt, dass so manch weltbekannte Fashion-Marke tausende von unbestätigten Places Einträgen unberührt und unbestätigt “brach liegen lässt” und auch nur eine globale Facebook-Fanpage für Fans weltweit pflegt, so erkennt man deutlich, dass es nicht nur die kleinen, lokalen Betriebe und Dienstleister sind, bei denen noch viel Potenzial offen liegt, sondern es eben auch international bekannte Unternehmen gibt, die ihre lokale Onlinemarketing-Strategien noch überhaupt gar nicht in Angriff genommen haben.

Kurze Info für Stammleser:
Mit diesem Blogbeitrag beginnt nun auch wieder meine regelmäßige Veröffentlichung von Artikeln hier im Blog. Die Social Media Accounts des KennstDuEinen Blog werden jedoch für weitere zweieinhalb Wochen noch von unseren WinLocal SEO-Trainees gepflegt, denn sieben Stunden Zeitverschiebung stören den sinnvollen Ablauf von Social Media Posts doch erheblich…

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http://blog.kennstdueinen.de/2012/02/der-lokale-suchmarkt-infografik/feed/ 0
Urlaub… mach mal Urlaub… http://blog.kennstdueinen.de/2012/01/urlaub-mach-mal-urlaub/ http://blog.kennstdueinen.de/2012/01/urlaub-mach-mal-urlaub/#comments Fri, 13 Jan 2012 09:45:09 +0000 Sebastian Socha http://blog.kennstdueinen.de/?p=10704 Drei Wochen Blogpause zwecks Urlaub in der Ferne

Um es kurz zu machen: Ich fahre diesen Sonntag für einige Wochen in den Urlaub. Es geht genau wie letztes Jahr wieder nach Thailand auf dieselbe ziemlich abgelegene und deswegen auch einsame Insel, auf der es Strom nur zwischen 18-22 Uhr vom Generator gibt…

Beach auf meiner Trauminsel in Thailand

… ebenso wenig gibt es dort Autos, da keine breiten Betonstraßen vorhanden sind, nur ein paar Mopeds, keine Bars mit lauten Feiergästen und Saufgelagen, kein übervölkerter Beach mit Strandbuden und Handtüchern… nur kilometerweit feinster, weißer Sandstrand und meine Bambushütte, der Dschungel im Hintergrund und vor mir das türkisfarbene Meer in dem ich mich täglich mehrere Stunden zum Schnorcheln aufhalten werde.

Thailand ein weiterer einsamer Beach auf der gleichen Insel

Aus diesem Grund werden in dieser Zeit hier im Blog auch keine neuen Artikel über die Lokale Suchmaschinenoptmierung oder Google Places erscheinen.

Der Twitter-Account, die Facebook-Fanpage und das Google Plus Profil werden dennoch von meinen Kollegen vom WinLocal Blog weiterhin gepflegt, damit niemand der uns folgt, weil er stets an aktuellen Informationen rund um die Lokale Suche interessiert ist, enttäuscht sein muss.

Wer uns auf Google Plus “einkreist”, “Follower” auf Twitter ist oder unsere Facebook Seite “liked”, der bleibt übrigens nicht nur während meiner Abwesenheit zum Thema Local SEO auf dem Laufenden, sondern auch über das ganze Jahr hinweg – und da wir auf den drei Social Media Profilen noch nicht mal immer das gleiche posten, macht es sogar Sinn uns überall zu folgen ;-)

Bis dahin wünsche ich meinen Lesern alles Gute und ich freue mich auch schon auf die Zeit nach meinen wohl verdienten freien Tagen, wenn es wieder mit der Arbeit losgeht, doch bis dahin heißt es erst mal ganz entspannt: “Urlaub… mach mal Urlaub…”

Bildquellen: Eigene Fotos

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http://blog.kennstdueinen.de/2012/01/urlaub-mach-mal-urlaub/feed/ 11
Geschichte und Entwicklung von Google Places http://blog.kennstdueinen.de/2012/01/geschichte-und-entwicklung-von-google-places/ http://blog.kennstdueinen.de/2012/01/geschichte-und-entwicklung-von-google-places/#comments Wed, 11 Jan 2012 10:03:25 +0000 Sebastian Socha http://blog.kennstdueinen.de/?p=10693 David Mihm stellt mit führenden Local SEO Experten einen spannenden Zeitstrahl über die Entwicklung von Google Places zusammen

Google PlacesHeute wurde von David Mihm ein spannender Artikel namens “A Brief History of Google Places” veröffentlicht. In diesem Beitrag, der zusammen mit weiteren Fachleuten für die Lokale Suche wie bspw. Mike Blumenthal, Matt McGee und Greg Sterling zusammengestellt wurde, dreht sich alles um die Geschichte und Entwicklung von Google Places von einem lokalen Branchenbuch hin zu einem vielschichtigen Online-Marketing Instrument für lokale Betriebe und Dienstleister.

Das Ergebnis dieser Bemühungen ist einerseits interaktiver Zeitstrahl, der um die Aspekte Feature Releases, Business / Personnel Changes, Related Product Milestones, SERP / Interface Changes, Other Google Products, News Items und Other Local / Mobile Products gefiltert werden kann, damit ein wenig Übersichtlichkeit gewährleistet wird.

A Brief History Of Google Places by David Mihm et al.

Geschichte und Entwicklung von Google Places by David Mihm

Ergänzend zu dieser interessanten Übersicht sind für jeden hervorgehobenen Zeitpunkt in dieser Entwicklungsgeschichte von Google Places, dazu passende Blogbeiträge der o.g. Autoren in Form einer Chronologie verlinkt. Dank dieser umfassenden Bibliographie kann man sich hervorragend in die Materie einarbeiten und sich einen Überblick darüber verschaffen, auf welche Weise Google den Lokalen Suchmarkt zunächst langsam ins Visier nimmt und sich schließlich anschickt, diesen so stark wie möglich mit einer Vielzahl an Tools zu durchdringen.

Das dies nicht ohne Konsequenzen für die restlichen Teilnehmer auf dem Lokalen Suchmarkt (Branchenportale, Bewertungverzeichnisse, Lokale Unternehmenswebsites, etc.) bleiben konnte wurde auch hier im Blog in den vergangenen drei Jahren immer wieder thematisiert – schön, dass man sich das alles nun auf einen Blick vor Augen führen kann!

Im oben verlinkten Artikel von David Mihm kann man sich eine PDF-Version dieser interessanten und hochaktuellen Übersicht herunterladen, außerdem steht einem noch eine ganze Reihe von PNG-Versionen in unterschiedlichen Formaten zur Verfügung, die man sich ausdrucken und als Poster an die Wand hängen kann.

Optimal für Google Places “Fanboys” wie mich ;-)

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Google Places Bewertungen bald in AdWords Anzeigen? http://blog.kennstdueinen.de/2012/01/google-places-bewertungen-bald-in-adwords-anzeigen/ http://blog.kennstdueinen.de/2012/01/google-places-bewertungen-bald-in-adwords-anzeigen/#comments Tue, 10 Jan 2012 10:04:24 +0000 Sebastian Socha http://blog.kennstdueinen.de/?p=10684 Google testet Anzeige von Bewertungen aus Google Places in AdWords Anzeigen

Wie Nyagoslav Zhekov berichtet sind in den vergangenen Tagen Tests bei Google zur Einblendung von Bewertungen aus Google Places in AdWords Anzeigen durchgeführt worden.

Da es leider den Anschein hat, dass diese Tests nicht mehr live sind, müssen wir uns mit den Abbildungen aus dem verlinkten Blogbeitrag begnügen.

Google Places Bewertung in AdWords Anzeige mit Location-Extension
Places Bewertung in Google AdWords

Wie man unschwer erkennt, handelt es sich hierbei um eine AdWords Anzeige mit Standorterweiterung erkennbar an der Einblendung der Adresse und des grauen PIN.

Neu ist nun die Einblendung der Bewertungen (in diesem Beispiel scheint diese Zahl nicht zu stimmen!) aus Google Places am rechten Rand der AdWords-Anzeige.

Google Places wird zum Online-Reputation Instrument

Eigentlich sollte lokalen Unternehmern schon lange klar sein, dass Bewertungsportale wie KennstDuEinen und damit selbstverständlich auch Google Places einen wichtigen Baustein beim Aufbau eines “guten Ruf im Internet” darstellen.

Doch nun geht Google einen Schritt weiter und bietet – vorausgesetzt man kann man mit guten Bewertungen auf Places glänzen – die Option für bare Münze mit genau diesen positiven Bewertungen per AdWords Anzeige ganz oben in den Suchergebnissen zu stehen.

Dies könnte v.a. für all diejenigen Betriebe auch recht interessant sein, die ggf. bereits ihren Ruf ein wenig “verpfuscht” haben und hierüber versuchen können, die Nutzer auf das eigene Angebot zu holen, bevor diese weiter unten auf den Suchergebnissen etwaige schlechte Bewertungen finden.

Aber auch im Sinne der klassischen Mundpropaganda – so wie wir es mit dem Portal KennstDuEinen nun schon seit über drei Jahren erfolgreich für unsere über 5.000 Kunden betreiben – macht dieser Schritt sehr viel Sinn, denn wir haben schon lange festgestellt, dass das Bewerben von positiv bewerteten Firmenprofilen per Google AdWords richtig gut funktioniert.

Google Places kombiniert mit Google AdWords = Online-Reputation Management

Abschließend bleibt festzuhalten, dass dieser Vorstoß seitens Google zwar derzeit nur einen Test darstellt, es aber sehr gut möglich ist, dass dieses Feature schon sehr bald ausgerollt wird.

Wenn man bedenkt, dass Google Maps lokale Unternehmen zur Schaltung von AdWords zwingt, tut sich hier noch eine weitere Lücke auf, die per gezielter Schaltung von Anzeigen gefüllt werden sollte, wenn man ein Maximum an Online-Reputation im Zusammenhang mit der Neukundengewinnung im Internet aufbauen möchte.

Kombiniert man diese AdWords Kampagnen mit gezielten Maßnahmen aus dem Bereich der Lokalen Suchmaschinenoptimierung, so können sich lokale Betriebe und Dienstleister in den Google Suchergebnissen richtig breit machen…

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10 Gebote für die Lokale Suchmaschinenoptimerung http://blog.kennstdueinen.de/2012/01/10-gebote-fur-die-lokale-suchmaschinenoptimerung/ http://blog.kennstdueinen.de/2012/01/10-gebote-fur-die-lokale-suchmaschinenoptimerung/#comments Mon, 09 Jan 2012 15:10:44 +0000 Sebastian Socha http://blog.kennstdueinen.de/?p=10669 Zehn Punkte, die bei Local SEO beachtet werden sollten

Google MapsIm Rahmen der Optimierung für die Lokale Suche gibt es ein paar grundlegende Punkte zu beachten, ohne die keine guten Rankings bei Google zu erreichen sind.

Berücksichtigt man jedoch als lokales Kleinunternehmen die folgenden zehn Punkte, so sollte im Grunde gewährleistet sein, dass dieses auch bei passenden Suchanfragen in der betreffenden Stadt in der Google Suche bei den lokalen Places Ergebnissen auftaucht.

Damit man sich diese Local SEO Grundlagen auch gut einprägen kann, habe ich diese ganz klassisch als eine übersichtliche Abbildung mit dem Titel “10 Gebote für die Lokale Suchmaschinenoptimierung” gestaltet.

Die zehn aufgeführten Punkte richten sich in allererster Linie an lokale Kleinunternehmer, die keine Spezialisten auf dem Gebiet des Online-Marketing sind und stellen selbstverständlich lediglich die absoluten Basics dar, die in diesem Zusammenhang beachtet werden sollten.

Zehn Gebote für die Lokale Suchmaschinenoptimerung

10 Gebote für die Lokale Suchmaschinenoptimierung - Local SEO

Weitere Local SEO Tipps

Für lokale Kleinunternehmer sind hier im Blog bereits etliche praxisorientierte Beiträge rund um die Optimierung für Google Places und die Lokale Suche im allgemeinen erschienen. Für den Einstieg in diese Thematik liste ich deswegen ergänzend noch ein paar Artikel auf, in denen eine Menge an hilfreichen Local SEO-Tipps zu finden sind und die von jedermann spielend leicht umgesetzt werden können.

Etwas weiter unten folgen dann noch ein paar Tipps für Fortgeschrittene auf dem Gebiet der lokalen Suchmaschinenoptimierung und ganz am Ende dieses Artikels finden auch die SEO-Profis sicher noch die eine, oder andere Anregung für ihre Arbeit auf dem lokalen Suchmarkt.

Lokale Suchmaschinenoptimierung – Grundlagen

Lokale Suchmaschinenoptimierung – Tipps für Fortgeschrittene

Lokale Suchmaschinenoptimierung – Informationen für Profis

via http://www.milkmen.com/

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Lokale Suche 2012 – Vorhersagen, Trends & Prognosen http://blog.kennstdueinen.de/2012/01/lokale-suche-2012-vorhersagen-trends-prognosen/ http://blog.kennstdueinen.de/2012/01/lokale-suche-2012-vorhersagen-trends-prognosen/#comments Tue, 03 Jan 2012 13:06:26 +0000 Sebastian Socha http://blog.kennstdueinen.de/?p=10613 Aktuelle Tendenzen und Entwicklungen auf dem lokalen Suchmarkt im Jahr 2012

Google MapsSo wie das alte Jahr 2011 wie üblich mit den weit verbreiteten Jahresrückblicken (z.B. auch hier im Blog) geendet hat, beginnt das neue Jahr nun mit den allseits bekannten Vorhersagen für 2012.

Die erste umfassende Vorhersage mit Fokus auf den lokalen Suchmarkt ist gestern von Chris Silver Smith auf Searchengineland veröffentlicht worden, was ich heute zum Anlass nehmen möchte, die dort geäußerten Punkte kurz zu streifen um vor dieser Folie meine Sichtweise zu ergänzen. Dabei wird es vor allem nötig sein, die vorgestellten Aspekte auf die hiesigen Verhältnisse hin anzupassen.

Wer mag kann außerdem noch ergänzend meinen Artikel Lokale Suche 2011 – Trends, Prognosen & Tendenzen zum Auftakt des vergangenen Jahres ansehen und überprüfen, wie sehr meine Vorhersagen mit den tatsächlichen Entwicklungen im Jahr 2011 standhalten konnten…

Google

Auch 2012 gibt es auf dem “Lokalen Suchmarkt” nicht nur Google

Es ist klar, dass man Google angesichts der immensen Marktmacht nicht ignorieren kann und darf. Doch neben Google bieten selbstverständlich auch Social Media Plattformen wie vor allem Facebook, aber auch Twitter und Nischen-Services wie Foursquare ein großes Publikum, dass es zu erreichen gilt.

Der Vorteil von gepflegten Social Media Profilen für lokale Betriebe und Dienstleister ist außerdem der, dass der kontiniuierliche Austausch mit Fans, Kunden und Interessenten selbstverständlich einen nachhaltigen Reputationsaufbau bedeutet, was sich positiv auf die Kundengewinnung auswirkt – ein Aspekt, der bei einem rein auf Suchanfragen ausgerichteten Marketing, nicht in dieser Form gewährleistet werden kann.

Neben den sozialen Netzwerken sind es aber auch die großen Bewertungsportale wie KennstDuEinen, Qype, Golocal, Tupalo, die hierzulande für eine gute Sichtbarkeit in den Suchergebnissen sorgen können, wenn ein lokaler Anbieter dort für einen gepflegten Auftritt sorgt.

Damit ist gemeint, dass Kunden regelmäßig um neue Bewertungen auf den einschlägigen Bewertungsplattformen gebeten werden, was sich positiv auf die Sichtbarkeit in den Google Suchergebnissen auswirkt, wie auch selbstverständlich etliche Nutzer auch direkt auf den genannten Portalen nach einem empfohlenen, lokalen Unternehmen suchen.

Spezialisierte Bewertungsplattformen für Ärzte, wie Jameda oder Docinsider, oder Meinungsportale für Kfz-Werkstätten wie Autoaid, aber auch ein Portal mit Fokus auf die Finanzbranche wie WhoFinance, können das Marketing-Portfolio eines lokalen Dienstleisters sehr gut abrunden.

Ziel sollte es dabei sein, sich portalübergreifend mit einem positiven und informativen Erscheinungsbild zu präsentieren, was in der Regel dazu führt, dass man auch in den herkömmlichen Google Suchergebnissen auf etlichen Websites recht gut ranked.

Darum gilt:
Ein lokaler Unternehmer sollte nicht alle Eier in einen Korb legen.

twitter

Legt Twitter 2012 den Fokus auf “Lokales”?

Erst kürzlich hat Twitter ein Redesign durchgeführt und dabei Brand Pages für Unternehmen angekündigt. Möglicherweise bedeutet dieser Schritt, dass schon bald auch für lokalen Kleinunternehmer und Dienstleister auch Twitter Unternehmensseiten zur Verfügung stehen könnten.

Daher gilt:
Selbst wenn Twitter als Service hierzulande nicht eine vergleichbare Reichweite wie in den US aufgebaut hat, würden lokale Unternehmensseiten eine tolle Möglichkeit bieten mit Hilfe von knappen 140 Zeichen umfassenden Meldungen mit Kunden und Interessenten in Kontakt zu bleiben. Angesichts der notorischen Zeitknappheit von Kleinunternehmern böte eine intensivere Nutzung von Twitter als lokales Vermarktungstool eine interessante Perspektive.

Hinzu kommt, dass Twitter gerade auch als mobile Plattform für Dienstleister attraktiv ist, die viel beruflich unterwegs sind. Da das Thema “Mobile” – dazu unten mehr – ohnehin DAS Thema 2012 und auch der kommenden Jahre werden wird, macht es in meinen Augen mehr als Sinn, sich als lokaler Betrieb mal etwas eingehender mit Twitter zu befassen.

Mobile Suche

Das mobile Szenario 2012

Wie gerade bereits angedeutet, wird es im Jahr 2012 darum gehen, sich endgültig mal näher mit dem Thema “Mobile Web” zu befassen. Im Fokus der lokalen Anbieter sollte dabei vor allem die Gestaltung einer benutzerfreundlichen Firmenwebsite liegen, die für die Ansicht auf mobilen Endgeräten wie Smartphones spezialisiert ist. Google gibt hier mit dem Googlebot Mobile bereits die Marschrichtung vor, was sich ganz klar mit Eric Schmidts “Mobile First” Strategie aus dem Jahr 2010 deckt.

Aktuelle Schätzungen gehen übrigens davon aus, dass es ab dem Jahr 2015 mehr mobile Endgeräte, als stationäre PCs geben wird, die Daten aus dem Web abrufen. Angesichts derart rasant steigender Nutzerzahlen und der schwindelerregenden technologischen Entwicklung bei mobilen Endgeräten, sollte es jedem lokalen Betrieb klar sein, dass hier in den kommenden drei Jahren die wichtigsten Entwicklungen getätigt werden, da diese nicht nur aktuelle Hypes um bestimmte Portale darstellen, sondern das Nutzerverhalten als Ganzes betreffen.

Daher gilt:
Die Überarbeitung der Firmenwebsite hinsichtlich einer guten Bedienbarkeit auf Smartphones sollte hohe Priorität haben. Da lokale Suchen oftmals auch mobile Suchen sind, muss dieser engen Verschränkung in jedem Fall Rechnung getragen werden, damit potenzielle Interessenten die bestmögliche Nutzererfahrung auf der Firmenwebsite machen, was angesichts von Nutzer-Signalen wie Verweildauer und “SERP-Return Rate”, die seit dem Panda-Update von Google zu Ranking-Kalkulationen ausgewertet werden, ebenfalls Sinn macht.

SoLoMo 2012

SoLoMo 2012 – “Social, Local & Mobile”

Vor dem Hintergrund, dass die mobile Nutzung auf dem Lokalen Suchmarkt zusehends wichtiger wird, sollten auch explizit mobile Nutzungsszenarios wie der “Check-In” und daran gekoppelte “Offers” bzw. “Deals” nicht unerwähnt bleiben.

Der Location Based Service Foursquare hat unlängst etliche neue Features an den Start gebracht, die die Reichweite und den Nutzungswert von gepflegten Firmenprofilen auf Foursquare deutlich erhöhen und um eine spannende “Push-Funktion” ergänzen, sprich: Ist ein Nutzer in der Nähe eines via Foursquare vorgemerkten Restaurants, so erinnert einen das Smartphone daran, dort doch einfach mal vorbeizuschauen.

Neben den Foursquare Specials, bieten aber auch vergleichbare Deal-Angebote wie bspw. Google Latitude “Check-In” Offers oder auch Facebook “Check-In” Deals ein interessantes Spektrum an Vermarktungsmöglichkeiten für lokale Kleinunternehmen.

Nich vergessen darf man in diesem Kontext außerdem die Group-Buying Plattform Groupon. Speziell für mobile Nutzer hat das Unternehmen neulich Groupon Now! an den Start gebracht. Über diesen Service können sich Nutzer Angebote für bestimmte Locations und Orte anzeigen lassen, sobald diese sich in der Nähe der lokalen Anbieter befinden.

Darum gilt:
Das Thema “Push-Notification” im Kontext von “Check-Ins” und “Deals” bzw. “Offers” wird daher für lokale Anbieter eine attraktive Option darstellen, um im Jahr 2012 zielgerichtetes “Social-Local-Mobile” Marketing zu betreiben.

Lokale Verzeichnismedien 2012

Branchenportale und -verzeichnisse kämpfen 2012 um ihre Relevanz

Allgemeine lokale Branchenportale wie die Gelben Seiten oder auch reine Adress- und Telefonverzeichnisse wie Klicktel, DasTelefonbuch und viele andere werden sich mit der gewachsenen Konkurrenz im Web auseinandersetzen und müssen sich in diesem Zusammenhang fragen, welchen Mehrwert sie gegenüber Firmenprofilen auf Social Media Plattformen und Bewertungsportalen als Marketinginstrument bieten.

Der Erfolg auf dem lokalen Suchmarkt steht und fällt in jedem Fall mit dem Vertrieb und hier haben die klassischen Verzeichnismedien ganz sicher einen guten Stand, da sie auf einer langen Historie von Vertriebsstrategien zurückblicken können. Hinzu kommt der positiv besetzte Markenkern einiger dieser Unternehmen, der aus der jahrzehntelangen Benutzung in der “Offline-Zeit” resultiert.

Daher gilt:
Es wird daher davon abhängen inwieweit sich die klassischen Branchenlösungen als so flexibel erweisen, dass sie den neuesten Entwicklungen standhalten und dabei als Vermarktungsinstrument eine umfassende und dazu noch transparente “All-In-One” Lösung für lokale Kleinunternehmer bieten, die die perfekte Messbarkeit des Erfolgs der Werbemaßnahmen gewährleistet.

Die Bedrohung durch Google Places, Bewertungsportale und Social Media Plattformen ist jedenfalls mehr als real und wird durch Algorithmus-Änderungen wie dem Google Panda Update, bei denen zusehends mehr Wert auf reichhaltige Inhalte gelegt wird, noch mehr befeuert.

Bewertungsportale 2012

Bewertungsportale und Meinungsplattformen bauen 2012 ihre Services für lokale Kleinunternehmer weiter aus

Vor dem Hintergrund dass lokale Anbieter sich verständlicherweise eine umfassende Lösung “aus einem Guß” wünschen, werden auch Bewertungsplattformen und Meinungsportale ihre Services weiter ausbauen.

Neben einer umfassenden Verkünpfung mit Social Media Plattformen wie Twitter, Facebook und Google+, was gerade im Kontext von Nutzerempfehlungen sehr viel Sinn macht, werden flankierende Services wie “Coupons” und “Deals” auch über Meinungsplattformen angeboten werden.

Abgerundet werden derartige Service-Pakete idealerweise durch einen Eintrags- und Verwaltungsservice für Google Places und vergleichbar wichtige Plattformen, wie auch die 100%ige Messbarkeit der Werbemaßnahmen ein wichtiges Kriterium darstellt, über das Kunden auf dem lokalen Suchmarkt gewonnen werden können, denn: Die Historie von Bewertungsportalen als Web-Unternehmen bietet diesen eine größere Flexibilität bei der Etablierung von messbaren Kanälen, was in der Historie von lokalen Branchenverzeichnissen als Marketing-Instrument deutlich weniger angelegt ist.

Daher gilt:
Es wird sich zeigen inwieweit auch bei den lokalen Verzeichnisanbietern der Paradigmenwechsel hin zum aufgeklärten Kunden in Form von transparenten Services nachvollzogen wird. Im Hinblick auf einen nachhaltigen Ausbau des “guten Ruf in Internet” kommt ein lokaler Anbieter jedenfalls um lokale Bewertungsportale als Online-Marketinginstrument nicht drumrum…

Google Plus 2012

Google baut Integration und Verschränkung hauseigener Services aus

In dem Maße wie Google die Google Place Search in den letzten beiden Jahren zusehends in den Vordergrund der Suchergebnisse gehievt hat, wird es auch im Jahr 2012 darum gehen, dass um Google kein Weg mehr vorbeiführen wird.

Immer mehr “hauseigene” Google Suchergebnisse reichern die “organischen” Resultate an, was im Endeffekt dazu führt, dass die Nutzer immer noch einen Klick mehr im Google Universum verbleiben, da die Informationen ja nun bereits direkt in den Ergebnissen (Wetter, Kinovorhersage), bzw. auf spezialisierten Services (Google Hotel Finder, Google Flight Finder) abgerufen werden können.

Dass der Lokale Suchmarkt endgültig im Visier von Google ist, sollte spätestens dann klar geworden sein, als Marissa Meyer als Product VP abgezogen und für den Bereich “Local” einberufen wurde. Erklärtes Ziel war es seitdem sämtliche lokalen Google Produkte zu einem integrativen Gesamtkonzept zusammenzuführen, was in einem allerersten Schritt dazu führte, dass die lokale Bewertungsplattform Google Hotpot in Google Places integriert wurde.

Seit dem Start des sozialen Netzwerks Google Plus schreitet diese Entwicklung noch weiter voran und spätestens seitdem die Google Plus Unternehmensseiten in den herkömmlichen lokalen Google Suchergebnissen auftauchten, sollte jedem klar sein, dass A) um die Optimierung einer Google Plus Page für lokale Unternehmen wohl bald keiner vorbeikommt und B) dass diese Entwicklung noch weiter fortgeschritten werden wird.

Auch über diese Entwicklungen im Zusammenhang mit Google Plus hinaus, kann man erwarten, dass die beiden lokalen Plattformen Google Places und Google Maps im Jahr 2012 um neue Features erweitert werden. Entscheidend für den Erfolg von Google auf dem lokalen Suchmarkt hierzulande wird jedoch sein, inwieweit Google es schafft auch die beiden bislang sträflich vernachlässigen Punkte Information und Support bei Google Places zu verbessern.

Dass Google hier im vergangenen Jahr keinesfalls untätig war, geht aus dem letzten Blogpost im Jahr 2011 von Mike Blumenthal hervor, in dem sich dieser mit Googles Anstrengungen hinsichtlich eines verbesserten Kundenservice für Google Places eingehend befasst hat.

SPAM, Manipulation & böswillige Machenschaften werden auch 2012 ein Problem auf dem Lokalen Suchmarkt sein

Wenn man bedenkt, wie leicht es ist lokale Konkurrenten per Sabotage aus Google Places rauszukegeln, verwundert es nicht, dass dieses Problem sich im Jahr 2012 noch verstärken wird.

In den US lebt mittlerweile eine große Schattenindustrie von den dunklen Machenschaften (halb-)automatisierten SPAM-Industrie, die für negative Bewertungen, gefälschte positive Bewertungen und verwirrende Firmeneinträge sorgt.

Daher gilt:
Angesichts dieser Situation sollten lokale Kleinunternehmer in jedem Fall stets ein Auge auf den Google Places Eintrag werfen, da beim aktuellen Stand auf Google Places niemand wirklich davor gefeit ist, nicht ebenfalls Opfer übler Machenschaften und Manipulation zu werden.

SoLoMo 2012

Fazit: “Local” wird 2012 “Social” und “Mobile”

Das Jahr 2012 wird in allererster Linie das Jahr für “Mobile” werden. Damit nimmt die Optimierung für die mobile Suche einen immens hohen Stellenwert ein.

Da die lokale Suche jedoch eng mit mobilen Suchanfragen verknüft ist, betrifft der Fokus auf das mobile Web zuallererst lokale Anbieter und Betriebe und eben nicht den bisher bereits gut im Web etablierten eCommerce oder vergleichbar überregionale Anbieter. Das Problem ist jedoch, dass das Segment der lokalen Kleinunternehmen bisher am weitesten von einem umfassenden Online-Marketingkonzept entfernt waren und nun allen an allen vorbeiziehen müssen, um für auf das mobile Szenario 2012 gut vorbereitet zu sein.

Eng damit verbunden, aber definitiv kein Suchthema ist der Aspekt “Social”. Mobile Services wie Facebook Deals, Foursquare Specials, Google Offers, Groupon Now! und viele mehr bieten zielgerichtetes “Push-Marketing” für eine Zielgruppe, die sich freiwillig für den Empfang ortspezifischer Informationen und Angebote angmeldet hat und zumeist deutlich kauf- und entscheidungsfreudiger ist als der Nutzer vor dem heimischen PC.

Kombiniert man den Informationsfluß in diesem Kontext noch mit Werbebotschaften in mobile Apps, so wird die Lücke vom mobilen Konsument, der unterwegs nach passenden Angeboten such, zum lokalen Kleinunternehmer perfekt geschlossen.

Wie bereits in etlichen Artikeln hier im Blog hervorgehoben muss klar sein, dass der lokale Suchmarkt so dermaßen diversifiziert und kleinteilig ist, wie kaum ein anderer. Die Vielzahl der möglichen Marketingkonzepte ist unüberschaubar und einen branchenübergreifenden Königsweg zur perfekten Neukundengewinnung im Internet gibt es nicht, dennoch gilt es aktuelle Tendenzen auf dem Lokalen Suchmarkt zu berücksichtigen, damit man abwägen kann, was als Vermarktungsinstrument Sinn macht und was eher nicht.

Generell gilt:
Zahlreiche sich ergänzende und einander flankierende Maßnahmen, die die Nutzer über unterschiedliche Kanäle auf den eigenen, lokalen Betrieb aufmerksam machen sind zu bespielen, damit die Chance auf neue Kontakte und damit neue Kunden möglichst hoch ist.

Dies ist deswegen wichtig, weil vor allem die Nutzer sich nicht auf einen Recherche-Kanal festlegen möchten, sondern vielmehr eine mehrstufige Recherche-Phase einer Entscheidung für oder wider einen bestimmten lokalen Anbieter vorausgeht, in der die Stimmung im Web rund um das betreffende Unternehmen von allen Seiten abgeklopft wird.

Sind sich lokale Kleinunternehmer und Dienstleister dieser Tatsache bewußt, so sollte ihnen klar sein, dass man für den Erfolg im Internet um die Pflege und den kontinuierlichen Ausbau einer Handvoll an Firmenpräsenzen auf Social Media Portalen, Bewertungsplattformen, Google Places und ggf. noch einigen weiteren lokalen Portalen mit einem speziellen Bezug zum “Mobile Web” nicht umhin kommt…

… das macht zwar ein wenig Arbeit und kostet in Einzefällen auch ein wenig Geld, welches man aber von überholten Werbemaßnahmen im Offline-Bereich abziehen kann. Nur wenn man sich von veralteten Handlungsmustern löst und sich probeweise auf neue Marketinginstrumente einläßt kann man herausfinden, ob und wie gut eine intensivere Auseinandersetzung mit der digitalen Sphäre für das eigene lokale Unternehmen auch tatsächlich Sinn macht.

Nur wer stehenbleibt, der hat schon verloren… ein Frohes Neues!

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