Kennstdueinen.de Blog http://blog.kennstdueinen.de Erfahren Sie mehr über KennstDuEinen.de! Auf diesem blog schreiben wir über Themen, die Sie beschäftigen, geben Tipps rund um die Dienstleistersuche und informieren Sie über Neuheiten auf <a href="">KennstDuEinen.de</a>. Wed, 16 May 2012 05:00:54 +0000 en hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.0.3 Überlegungen zur Verschmelzung von Google Plus mit Places http://blog.kennstdueinen.de/2012/05/uberlegungen-zur-verschmelzung-von-google-places-mit-g/ http://blog.kennstdueinen.de/2012/05/uberlegungen-zur-verschmelzung-von-google-places-mit-g/#comments Wed, 16 May 2012 05:00:54 +0000 Sebastian Socha http://blog.kennstdueinen.de/?p=11751 Wird Google Places in Google Plus aufgehen? Was spricht dafür und was dagegen? Was bedeutet das für lokale Vermarktungsmodelle?

Google Plus und Google PlacesRegelmäßig wird in Online-Marketing Kreisen über das “nächste große Ding” bei Google gemunkelt, dass der eine oder andere von seinem Google AdWords Account Manager in Dublin erfahren hat. Das allerneuste Gerücht dreht sich dabei zur Zeit immer wieder um Google Places und dessen eventuelle Verschmelzung in das soziale Netzwerk Google Plus.

Dabei muss selbstverständlich klar sein, dass gerade die AdWords Manager als klassische Sales-Experten die Stimmung rund um Google Produkte und auch den Hype, der von diesen ausgeht regelmäßig neu entfachen, um den Kunden bei der Stange zu halten. Hierzu gehört auch die gezielte Streuung von Gerüchten, die sich dann quer über spezialisierte Blogs bis hin zu den Mainstream-Medien verbreiten.

Einen zwischenzeitlichen Höhepunkt in der Gerüchteküche markiert dabei der gestrige Artikel von David Mihm der unter der klangvollen Headline “The Worst Kept “Secret” in Local Search: My Thoughts on the Impending Plus-Places Merge” eine Menge an kleineren Indizien und jüngeren Entwicklungen rund um Google Places und Google Plus zu einem Kaleidoskop an Spekulationen und Überlegungen verdichtet.

Bei solchen Gerüchten möchte ich selbstverständlich mitkochen, weshalb ich heute ebenfalls ein paar Fakten zur jüngeren Entwicklung zusammentragen und diese mit meinen Überlegungen anreichern will. Für Leser mit wenig Zeit gibt es übrigens erstmalig ein “tl;dr” (= too long; didn’t read) von mir am Ende dieses Beitrags ;-)

Indizien für die Integration von Google Places in Google Plus

Folgende Entwicklungen sprechen für das Aufgehen von Google Places in das soziale Netzwerke Google Plus:

  • Relaunch von Support & Service:
    In den vergangenen Monaten hat Google die Places Hilfe, den allgemeinen Places Support, das Google Places Forum und das Community-Management rund um Google Places erheblich verstärkt und modernisiert
  • Community-Management mit Fokus auf Google Plus:
    Hierzu gehört auch der Umstand, dass Vanessa Schneider als verantwortliche Community-Managerin nicht nur sehr stark auf Google Plus aktiv ist, sondern dort auch noch mehr als häufig die Google+ Your Business Seite als zentralen Anlaufspunkt für lokale Unternehmen promotet
  • Integration von Google Plus und Google Places auf den Suchergebnisseiten:
    Wie hier im Blog berichtet wurden bereits spannende Beispiele für die Integration von Google Plus und Google Places bei lokalen Suchanfragen gesichtet:

Suche nach “Modehaus Röttgen” auf Google.de
Google Plus Profil-Seite als Unternehmensseite

Hier in dem Screenshot sehen wir ein Beispiel, dass für die Suche nach “Modehaus Röttgen” von Google ausgeliefert wird. Dieses zeigt jedoch nur, wie eine solche Google Plus Unternehmensseite auf der SERP aussehen könnte, denn hier wurde ein privates Google Plus Profil einfach mit der Firmenbezeichnung versehen. Es wird jedoch gut erkennbar, wie lokale Unternehmen künftig auf mit ihren Google Plus Unternehmensseiten auf den Suchergebnisseiten zu finden sein dürften. Die “Autoren-Integration” von Google Plus Unternehmensseiten sieht künftig möglicherweise ganz ähnlich aus…

Suche nach “Barbara & Oliver Jewelry” auf Google.com
Gezielte Lokale Suche nach dem Unternehmensnamen

Auf der obigen Abbildung erkennt man ein Beispiel für die korrekte Implementierung eines privaten Google Plus-Profil über die Verlinkung desselben mit der Homepage des lokalen Anbieters. Auf dieser Firmen-Website wiederum verweist der rel=”publisher” Link zurück zu eben jenem Google Plus-Profil wo das rel=”me” Attribut automatisch in das HTML geschrieben wird.

Thematisch passenden Beiträge hier im Blog:

  • Zentrale Verwaltung per verifiziertem Google Account:
    Google Plus Profile kann man nur mit einem Google Account anlegen. In diesem Zusammenhang wird berichtet, dass Google Plus Profile nur dann verknüpft mit einem Google Places Eintrag auf den Suchergebnisseiten eingeblendet werden, wenn diese mit eben jenem Google Account angelegt wurden, der auch für die Erstellung der Google Places Einträge verwendet wurde. Diese Beobachtung deckt sich in jedem Fall mit den Tests, die wir derzeit mit Kunden von uns beim Anlegen von Google Plus Seiten durchgeführt haben.
  • Modernisiertes Backend & schnellere Daten-Aktualisierung:
    Das Backend und auch die Aktualisierungs-Intervalle für Google Places Einträge wurde rundumerneuert. Es besteht die Möglichkeit, dass hier die technische Infrastruktur in Vorbereitung auf die Echtzeit-Aktivität auf Google Plus auf eine neue Grundlage gestellt wurde
  • AdWords Express aus dem Google Places Dashboard entfernt:
    Das Tool AdWords Express – die vereinfachte Version von AdWords für lokale KMU – wurde aus dem Google Places Dashboard entfernt. Ein Indiz dafür, dass hier größere Umstellungen im Gange sind, die auf eine Neuausrichtung der Marketing-Produkte von Google hinauslaufen könnten. Denkbar wäre eine übergreifende AdWords-Plattform, die eng mit Google Plus verknüpft ist und dabei nicht nur Klicks für die Firmen-Website generieren, sondern auch auf die Präsenz eines Unternehmens auf Google Plus aufmerksam machen könnte.
  • Google Offers mit neuem Interface:
    In der vergangenen Woche wurde die lokale Deal-Plattform Google Offers für Google Maps in den US mit einer überarbeiteten Nutzeroberfläche relaunched und für Android 6.7 zur Verfügung gestellt.

Implikationen für SEO und die Lokale Suche

Für die Suchergebnisse bedeuten diese Entwicklungen im Zusammenhang mit “Search Plus Your World” (SPYW) eine effizientere Spam-Resistenz, denn kaum ein Nutzer empfiehlt schrottige, nutzlose Websites an seine Freunde und Bekannten weiter.

Darüber dürfte eine Verschmelzung von Google Places und Google Plus gerade im Kontext von gefälschten Bewertungen von großem Nutzen bei der Bekämpfung derartiger Machenschaften sein. Kundenbewertungen, die von verifizierten Google Plus Nutzern online gestellt wurden, könnten demnach für das lokale Suchmaschinen-Ranking von nicht unerheblicher Wirkung werden.

Schlüsseldienst Bewertungen: Echt oder gefälscht?
Schlüsseldienst Bewertungen:  Echt oder gefälscht?

Die Stichworte “Google Autoren Rank” sowie Überlegungen zum Stellenwert von “Kommentaren als Ranking-Faktor” im Rahmen einer geplanten, übergreifenden Kommentarplattform von Google zielen ebenfalls in diese Richtung.

Google Autoren-Integration auf den Suchergebnissen
SEO ist tot? Lokale Suchmaschinenoptimierung lebt!

Zielt Google nun stärker auf eine Lösung “aus einem Guß” ab?

Das Ringen um die Werbebudgets lokaler KMU an der digitalen Front verstärkt sich bereits seit einer Weile spürbar. Egal ob es sich dabei um die klassischen Branchenlösungen (Branchenverzeichnisse- und portale), um Bewertungs- und Empfehlungsplattformen (z.B. KennstDuEinen) oder um Social Media Portale (Facebook, Foursquare) handelt – eine kunterbunte Vielfalt unterschiedlicher Marketinglösungen drängt sich dem lokalen Unternehmer in jedem Fall auf.

Vor diesem Hintergrund kommen nun vor allem in den US (ReachLocal, MerchantCircle, Yext, etc.) und in den UK (BrightLocal) immer mehr Unternehmen an den Start, die eine umfassende Lösung für lokale Unternehmen “aus einem Guß” anstreben. Einen vergleichbaren Ansatz pflegen wir mit unserer Produktpalette auf WinLocal auch und haben damit im Rahmen unserer Kundenbeziehungen mehr als gute Erfahrungen gemacht, denn der Bedarf für eine solche Lösung ist gegeben.

Im Kern geht es darum, lokale Unternehmen mit einem klar definierten Ansprechpartner für sämtliche Probleme und Fragen zu versorgen, um bei allen aufkommenden Trends, Tendenzen und Neuerungen den Überblick in der “Schönen neuen Online-Welt” zu bewahren. Kernbestandteil eines solchen Service ist die umfassende Messbarkeit von Marketing-Maßnahmen, die lokalen KMU leicht verständlich und transparent die Effektivität des eingesetzen Werbebudgets aufzeigt.

Das Ringen um lokale KMUs und welche Rolle Google Plus dabei spielen könnte

Von einer effizienten und vor allem gut funktionierenden Marketing-Lösung “aus einem Guß” für KMU ist Google hierzulande, aber auch in den US, noch sehr weit entfernt.

Auch wenn aktuelle Kampagnen wie “Online-Motor Deutschland” mittlerweile als “Marketing- Roadshows” auf den Markt- und Parkplätzen unserer Republik unterwegs sind, ändert das doch nichts an der Tatsache, dass Google für die allermeisten Nutzer und “Kunden” ein gesichtsloses Unternehmen ist, bei dem der persönliche Kontakt in Support und Service bisland keinesfalls eine nennenswerte Rolle gespielt haben.

Google und das Ringen um lokale KMU
Google Places - das Ringen um KMU

Da Google überdies die Places Einträge in den ersten Jahren als herkömmliche lokale Suchergebnisse behandelt und bezeichnet hat, war von Anfang an eben NICHT der Grundstein dafür gelegt worden, mit dem lokale KMU davon hätten überzeugt werden können, den eigenen Places Eintrag auf Google als Marketing-Instrument zu verstehen und zu nutzen.

Der mangelhafte Service von Google wurde gerade in Bezug auf Google Places jahrelang aufgrund folgender Aspekte untermauert:

  • Das Google Places Hilfe-Forum ist vollgestopft mit Hilfeschreien lokaler Unternehmer. Die Zahl der üblen Fehler und Probleme mit Google Places Einträgen ist Legion. Abhilfe gabe es nie, ebensowenig einen funktionierenden Support. Öffentliche Kritik an Google Places wurde zusehends lauter.
  • Wer weiß noch, wie Google Places früher hieß? In den ersten Jahren war stets die Rede vom “Lokalen Branchencenter”, welches erst im April 2010 in Google Places umbenannt wurde. Derartige Re-Brandings tragen gerne zur allgemeinen Verwirrung bei, bzw. bieten eben nicht die verantwortungsvolle Konsistenz einer Marke, der man sein Unternehmen zur Vermarktung anvertrauen möchte.
  • Anzeige von Wettbewerbern auf der einzelnen Google Places Seite unter der Sektion “Orte in ihrer Nähe“. Welcher lokale KMU würde mit einer solchen Seite für sich werben?
  • Die offensive Einblendung von immer mehr lokalen AdWords-Anzeigen auf Google Maps führt in der Folge zu einem Zwang für lokale Unternehmen AdWords regelmäßig für die eigene Firmenbezeichnung als Suchbegriff zu buchen
  • Die traurige Tatsache, dass es möglich ist als Wettberbwer ein konkurrierendes Unternehmen aus Google Places rauszukegeln, indem man gezielte Sabotage-Maßnahmen durchführt, trägt nicht dazu bei, das Vertrauen gegenüber diesem Tool auszubauen
  • Das seit Jahren auftretende Problem mit zahllosen permanent verloren gegangenen Kundenbewertungen auf Google Places taugt ebenfalls dazu, dieses Tool leider nicht als effizientes Marketing-Tool wahrzunehmen, denn Online-Bewertungen stellen vergleichbar mit persönlichen Empfehlungen eines der wichtigsten Werbeinstrumente dar, die lokalen KMU zur Verfügung stehen

Bleibt zu hoffen, dass an diesem Zustand Google Plus sowie die Integration von Google Places in dieses soziale Netzwerk etwas ändern kann. Bislang zeigt sich Google auf seinem hauseigenen sozialen Netzwerk nämlich durchaus motiviert und engagiert, wie man dem vielstimmigen Chor der unterschiedlichsten Google Plus Produkt-Seiten entnehmen kann.

Ich habe mal in einem Interview mit mir zu “Google Plus für Unternehmen” folgendes gesagt:

“Google hingegen wird sicher in der kommenden Zeit etliche Schritte einleiten, die Unternehmen zu Werbeträgern dieser neuen Plattform werden lassen – die prominente Anzeige der Unternehmensseite auf Google+ ist dabei nur eines der kleinen Geschenke, die Google denjenigen Unternehmen macht, die sich aktiv am Aufbau großer Nutzergruppen auf Google+ beteiligen.”

Solange sich aber der Ruf von Google Plus als “Geisterstadt” in den Köpfen lokaler KMU hält – und dieser Ruf ist sehr weit verbreitet, wie mir etliche Gespräche mit unseren Kunden klargemacht haben – solange wird es für Google eine richtiges Problem sein, das neue soziale Netzwerk als allumfassendes Marketing-Vehikel zu positionieren.

Google Plus für Unternehmen

Google Plus für lokale KMU – spannende Optionen!

Damit dieser Artikel nicht zu einem Abgesang auf Google gerät hier nun eine Auflistung an interessanten Optionen, die sich aus einer Verschmelzung von Google Plus und Google Places ergeben würden:

  • Kundenbewertungen als Kommentare – Support per Hangout:
    Um das Thema Bewertungen auf ein neues Level zu hieven bestehen mit Hangouts auf Google Plus sowie mit der Kommentarfunktion bei Unternehmensseiten spannden Möglichkeiten an Kunden-Feedback in Echtzeit zu gelangen.
  • Kunden-Feedback in Echtzeit:
    Darüber hinaus hat Google mit TalkBin im vergangen Jahr einen Anbieter zu seinem Portfolio hinzugefügt, welches Kundenstimmen in Echtzeit teilnehmenden Unternehmen zur Auswertung zur Verfügung stellt
  • Circles als CRM-Tool:
    Mit der Einführung von Circles hat Google zu Beginn von Google Plus eine Möglichkeit geschaffen, Zielgruppen zu erstellen. Basierend auf einer Kundendatenbank, bieten Circles die zielgruppengerechte Streuung von Inhalten. In diesem Zusammenhang wird Kundenmanagement, Support und Service zu einer Kommunikationsform, die auf Google Plus gebündelt zum Ausdruck kommen könnte
  • Email-Marketing per Google Docs:
    Die Überführung von Google Docs in Google Plus würde die Möglichkeit eröffnen, grundlegende Email-Marketing Maßnahmen zentral auszusteuern. Vor dem Hintergrund zahlloser neuer Features für Google Docs ist dieser Schritt durchaus denkbar
  • Lokale Deals:
    Mit der Integration von Google Offers in Google Plus würde der Werbekanal “Lokale Deals” eine sinnvolle soziale und damit virale Qualität erreichen können. Solle es überdies möglich werden, diese tagesaktuell anzupassen und gezielt für bestimmte Circles zu schalten, dann stünde zusätzlich zu dem lokalen Firmeneintrag und den open skizzierten Optionen ein fein aussteuerbares Marketing-Instrument zur Verfügung, dass gut in das Gefüge eines sozialen Netzwerks passt

Stellt sich abschließend die Frage, inwieweit wir angesichts der kommenden Verknüpfung von Google Places mit Google Plus ein zentralisiertes Dashboard erwarten dürfen.

Kernbestandteile eines solchen Dashboards wären:

  • Management von Firmendaten
  • Zielgruppengerechte Aussteuerung von Social Media Postings
  • Verwaltung von AdWords Express und Google Offers
  • Auswertung von Traffic-Daten, Deal-Conversions und Social Media-Signalen
  • Verwaltung von Support- und Service-Anfragen

tl;dr

Für alle die keine Zeit hatten, dass alles zu lesen, hier die kompakte Zusammenfassung für Eilige:

  • Die Verschmelzung von Google Places mit Google Plus liegt nahe, denn zahlreiche Indizien sprechen dafür
  • Für die lokale Suche und SEO ergeben sich aus dieser Verknüpfung eine krisensichere Spamresistenz
  • Google zielt mit dieser Maßnahme auf lokale KMU ab
  • Ziel von Google wird es sein, Google Plus als zentrale Anlaufstelle für lokale KMU zu gestalten
  • Die jahrelange Mißachtung der Bedürfnisse lokaler KMU hat zu einem geringen Vertrauen seitens lokaler Unternehmen in Bezug auf Google als zuverlässigen “Ansprechpartner” bei Problem geführt
  • Ein Vielzahl unterschiedlicher Google Services ließe sich so “unter einem Hut” sinnstiftend zusammenführen, was die oben skizzierten Vertrauensverluste aus der Welt schaffen könnte

Fazit:
Wenn Google es schafft diesen großen Wurf zu meistern, dann kann eine derartige “Alles in einem Guß”-Lösung dazu beitragen, dass etliche lokale KMU Google Plus als Marketing-Instrument eine Chance geben. Google jedenfalls dürfte sich sehr darüber freuen, denn es hat den Anschein, dass die Reihenfolge der Nutzermigration zu Google Plus nach folgendem Modell abläuft:

1.) Alle “digital natives” reinholen
2.) Die großen Brands promoten
3.) Lokale KMU aktivieren

An Schritt 4.) steht dann schließlich der “Otto-Normal Nutzer”, der über einen der drei oben skizzierten Kanäle zu Google Plus geholt wird. Google verfährt mit dem Ausbau seines sozialen Netzwerk schlicht genau andersherum als Facebook.

Ist letzteres initial durch die privaten Nutzer groß gemacht worden, so schickt sich ersteres an, dieses Paradigma zu brechen, indem reichweitenstarke Influencer und attraktive Brands zunächst für diese neue Plattform sprechen, bevor interessierte Nutzer nachziehen.

Als Belohnung dafür, dass lokale KMU nun künftig ihre Kunden zu Google Plus einladen, erhalten lokale Betriebe und Dienstleister dank den Google Plus Unternehmesseiten eine erhöhte Sichtbarkeit bei Brand-Anfragen, die sich im Idealfall gut steuern lässt.

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Google Offers und Indoor Walking Directions für Google Maps http://blog.kennstdueinen.de/2012/05/google-offers-und-indoor-walking-directions-fur-google-maps/ http://blog.kennstdueinen.de/2012/05/google-offers-und-indoor-walking-directions-fur-google-maps/#comments Thu, 10 May 2012 14:34:05 +0000 Sebastian Socha http://blog.kennstdueinen.de/?p=11727 Google startet lokale Deals und Wegbeschreibungen für Innenräume auf Google Maps 6.7 für Android

Google MapsMit dem Start von Google Maps 6.7 für Android Smartphones startet Google mit zwei neuen Features durch. Zum einen werden nun Nutzern in den US sogenannte “Google Offers” für lokale Anbieter in der Nähe angezeigt.

Zum anderen bietet diese Google Maps Version nun auch ein “Indoor”-Navigation an, die man nun in Japan und in den US nutzen kann, um durch Einkaufszentren und sog. “Malls” zu navigieren.

“Google Offers” – Lokale Deals für Google Maps Android 6.7

Lokale Deals, die einem zusagen, können entweder direkt am Smartphone per “Use now” eingelöst werden. Außerdem besteht die Möglichkeit attraktive Angebote mit der Funktion “Save for later” für einen späteren Zeitpunkt zu speichern.

“Google Offers” für Unternehmen – So profitieren lokale Anbieter

Folgende Kategorien dürfen derzeit NICHT an “Google Offers” teilnehmen:
Link zur Übersicht der nicht gestatteten Kategorien

Google Offers Eingabemaske:

Google Offers Eingabemaske

Folgende Sonderangebote kann man auf Google Offers erstellen:

  • Prozentuale Rabatte
  • “Beim Einkauf Geld-zurück”
  • Kostenlose Angebote unter bestimmten Konditionen

Voraussetzungen zur Teilnahme an Google Offers:

“Google Indoor Walking Directions” – Wegbeschreibungen für Innenräume in Google Maps Android 6.7

Neben Google Offers baut Google auch die Kartennavigation für Innenräume auf Google Maps weiter aus. Hier schließt sich nun auch die Lücke zwischen Nutzer, Umgebung und lokaler Deal-Werbung. In Kombination mit Google Business Photos, sprich: hochwertigen Fotografien von Innenräumen lokaler Betriebe, Restaurants und anderer Anbieter, wird mittlerweile ein immer umfassenderer Katalog an interessanten Marketing-Maßnahmen explizit für lokale KMU von Google angeboten.

All diesen Angeboten ist vor allem eines gemein:
Sie drehen sich um den lokalen, mobilen und sozialen Verbraucher, der sein Alltagsleben ganz selbstverständlich mit dem Smartphone regelt. Wie das in der Praxis bereits jetzt aussieht visualisiert die Grafik “Schöne neue Online-Welt“, die wir jüngst extra für lokale KMU zur Orientierung erstellt haben.

Weitere aktuelle Überlegungen rund um Google Places & Google Offers findet man unter:
Google Places Rolls Out New Offers Program and Interface
Google Makes Major Changes to Places Offers

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Neues Google Places Bulk-Upload Tool am Start http://blog.kennstdueinen.de/2012/05/neues-google-places-bulk-upload-am-start/ http://blog.kennstdueinen.de/2012/05/neues-google-places-bulk-upload-am-start/#comments Wed, 09 May 2012 10:52:55 +0000 Sebastian Socha http://blog.kennstdueinen.de/?p=11716 Google startet neues Tool zur Verwaltung lokaler Unternehmensstandorte und Filialen auf Places

google placesGoogle hat gestern über diverse Google Plus-Accounts ein neues Tool zur Verwaltung multipler Unternehmensstandorte und Filialen auf Google Places in einem Youtube-Video vorgestellt. Es handelt sich dabei um das bislang bekannte “Google Places Bulk-Upload Tool”, dass nun endlich einer Rundumerneuerung unterzogen wurde.

Wer sich darüber informieren möchte, wie man mit dem neuen “Google Places Bulk-Upload Tool” etliche lokalen Standorte eines Unternehmens verwalten, aktualisieren und auf den neuesten Stand halten kann, der sollte sich einfach mal dieses offiziellen Video-Tutorial ansehen.

Hoffentlich wird man mit diesem neuen Tool nun künftig weniger mit unerklärlichen Phänomenen und üblen Bugs konfrontiert als das bisher der Fall war!

Es gibt ein Einsteiger-Tutorial für neue Google Places Nutzer ohne einen bestätigten Account und ein Tutorial für die Benutzung des Google Places Bulk-Upload Tool mit einem bestätigten Google Places Account.

Video-Tutorial: Google Places Bulk-Upload Tool für neue Nutzer

Für alle Einsteiger in die Thematik des Google Places Bulk-Upload ist es ratsam, sich mit den wichtigsten Richtlinien und technischen Grundlagen vertraut zu machen. Hierfür ist die Hilfe-Sektion zum Bulk-Upload im offiziellen Google Places-Nutzerhandbuch bestens geeignet.

Video-Tutorial: Google Places Bulk-Upload Tool für bestätigte Accounts

Neue Features des Google Places Bulk-Upload Tool für “bestätigte Accounts”:

  • Es gibt erstmalig eine Suchfunktion… endlich Schluss mit dem nervigen Umblättern!
  • Selektierung von Firmeneinträgen möglich… anschließend komfortable Bearbeitung des einzelnen Google Places Eintrags oder mehrerer Einträge gleichzeitig
  • Manuelles Anlegen oder Hochladen von Unternehmsdatensätzen stehen parallel zur Verfügung
  • Bonustipp: Stets die gleichen Store-Codes bei den einzelnen Standorten beibehalten
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Das große Online-Marketing “Wimmelbild” für lokale Unternehmen http://blog.kennstdueinen.de/2012/05/das-grose-online-marketing-wimmelbild-fur-lokale-unternehmen/ http://blog.kennstdueinen.de/2012/05/das-grose-online-marketing-wimmelbild-fur-lokale-unternehmen/#comments Wed, 09 May 2012 04:25:36 +0000 Sebastian Socha http://blog.kennstdueinen.de/?p=11640 An Social, Local und Mobile kommt keiner mehr im Internet vorbei – Infografik von WinLocal zeigt warum

Schöne neue Online-Welt - Chance und Herausforderungen für lokale UnternehmenDie lieben Kollegen von WinLocal sind mal wieder kreativ tätig gewesen und haben nun nach der Infografik “Marktplatz Internet – wichtige Kennzahlen und Entwicklungen für Unternehmer” erneut ein spannendes Schaubild mit interessanten Informationen erstellt.

Die neueste Infografik ist im Stile eines jener beliebten “Wimmelbilder” von Ali Mitgutsch (deutscher Bilderbuchautor, Illustrator, Grafiker und Maler) gehalten, die sicher die meisten von Euch aus ihrer Kindheit kennen.

Das Prinzip derartiger “Wimmelbilder” läuft darauf hinaus, dass man seinen Blick ungerichtet über die überwältigende, kleinteilige Vielfalt schweifen lässt und dort etwas länger verweilt, was einen aus irgendeinem Grund näher interessiert bzw. emotional anspricht.

Die Wikipedia zum “Wimmelbilderbuch”:
Auf den sich dann im Buch meist doppelseitig erstreckenden Bildern wimmelt es von detailliert dargestellten Menschen, Tieren und Dingen, woraus sich der Name der Bilderbuchart ergibt. Innerhalb eines Bildes werden Dutzende kleine Alltagsszenen dargestellt, die miteinander durch die gemeinsame Umgebung, wie zum Beispiel einen Zoo, eine Stadt oder einen Bauernhof, verbunden sind. (Quelle)

Und genau diesen Umstand möchten wir gerne mit dem großen Online-Marketing “Wimmelbild” verdeutlichen: Die Vernetzung der Nutzer und der verwendeten Dienste nimmt stetig zu, die Vielschichtigkeit bei kommerziellen Rechercheprozessen wird immer komplexer, das Smartphone ist mehr als nur ein allseits bereiter Begleiter, der uns bei unseren Entscheidungen im Alltag unterstützt, die Nachbarschaft und das direkte lokale Umfeld wird digital erschlossen…

… was das für das Markting lokaler Dienstleister und Betriebe bedeutet, wie sich die unterschiedlichen Recherchezyklen von mobilen Internet-Nutzern in der Praxis ergeben und vor welche Herausforderungen lokale Unternehmen angesichts der aktuellen Entwicklungen gestellt werden, das zu zeigen, ist das Ziel unseres allerneuesten Online-Marketing “Wimmelbilds”.

Social, Local & Mobile: “SoLoMo” als Ausdrucksform moderner Lebenskultur

Betrachtet man das “Wimmelbild” so fällt vor allem eines auf: Es ist nicht möglich die Aspekte “Social”, “Local” und “Mobile” sauber voneinander zu trennen. Im Kern dreht sich alles darum, dass der mobile Internet-Nutzer zahllose Aktivitäten von unterwegs aus (“Mobile”) organisiert, die durch Informationen aus den Bereichen “Local” (meine direkte Umgebung) und “Social” (Empfehlungen aus meinen sozialen Netzwerken) angereichert, bzw. unterstützt werden.

Ob es sich nun um die Nutzung einer “Taxi App” handelt, die einen pünktlich zum Flughafen bringt, wobei man noch von unterwegs aus den günstigsten Flug per Handy sucht und bucht, oder ob es um die Familie Schneider geht, die bei der Ankunft beim Reiseziel leider feststellt, dass ihr Hotel überbucht wurde, glücklicherweise aber eine gut bewertete Pension über Google Places findet.

Die Nutzeraktivitäten im sozialen, mobilen und lokalen Web sind so vielfältig wie das Alltagsleben und die technologischen Voraussetzungen durchdringen und unterstützen sich gegenseitig.

Als Beispiele sei in diesem Zusammenhang auch der Heavy Metal-Fan genannt, der über das Einscannen eines QR-Codes auf einen Werbplakat für Celine Dion 10% Preisnachlass auf ein Konzertticket erhält, oder der Vespa-Liebhaber, der beim stöbern im Web von unterwegs aus einen Motorradladen um die Ecke mit Hilfe eines Online-Preisvergleichs entdeckt, wo das günstigste motorisierte Zweirad seiner Wahl zu erhalten ist.

QR-Codes

Aktivitäten des “SoLoMo”-Konsumenten

Der mobile Internetnutzer, der von unterwegs aus seinen Alltag mit dem Smartphone regelt, verfolgt stets individuelle Ziele und Absichten mit den Tools seiner Wahl. Folgende Aktivitäten stehen dabei im Kontext von “SoLoMo” im Vordergrund.

Social:

  • Auf Social Media Portalen über Produkte & Dienstleistungen diskutieren
  • Produkte & Dienstleistungen miteinander vergleichen
  • Daily Deals mit anderen teilen
  • In Social Games einkaufen
  • Check-In Deals zur Stammkundenpflege
  • Spezielle “Fan”-Rabatte erhalten & günstiger shoppen gehen

Mobile:

  • Bewertungen & Nutzermeinungen lesen
  • Produktdatenblätter & -details nachschlagen
  • Wunschlisten & Einkaufsplaner durchstöbern
  • Preise online verlgeichen
  • QR-Codes für den nahtlosen Übergang vom Plakat zum Web nutzen

Local:

  • Umgebungsinformationen aller Art abfragen
  • Geschäfte in der Nähe finden & Preis- und Lagerbestand in Erfahrung bringen
  • Kartenmaterial und Wegbeschreibungen anfordern
  • Lokale Deals & Sonderangebote erhalten
  • Spezialisierte Smartphone Apps nutzen (Mobilität, Verkehrssituation, Dienstleistungen)

Fazit: Online-Marketing in einer rundum vernetzten Welt

In einer Welt, in der das nächste, etwas günstigere Angebot stets nur einen Klick weiter zu finden ist, in der aktuelle Bewertungen Kaufentscheidungen beeinflussen und lokale Informationen zusehends digital und eben nicht mehr in Anzeigenblättchen und Branchenbüchern angefodert werden, ist Umdenken angesagt.

Der kleine Timmy

Das bedeutet, dass man sich als lokales Unternehmen in einem ersten Schritt von den überkommenen Denkmustern lösen muss. Anschließend gilt es zu prüfen, inwieweit die hier im “Wimmelbild” skizzierte Verschränkung des eigenen Geschäftsmodells mit den disparaten Nutzeraktivitäten unter einen Hut gebracht werden kann.

Beim Hundesitter

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Google reduziert organische Web-Resultate in den lokalen SERPs erheblich http://blog.kennstdueinen.de/2012/05/google-reduziert-organische-web-resultate-in-den-lokalen-serps-erheblich/ http://blog.kennstdueinen.de/2012/05/google-reduziert-organische-web-resultate-in-den-lokalen-serps-erheblich/#comments Mon, 07 May 2012 13:26:18 +0000 Sebastian Socha http://blog.kennstdueinen.de/?p=11626 Radikale Reduktion der organischen Web-Resultaten bei lokalen Suchanfragen führt zu extremen Sichtbarkeitsgewinn der Places-Ergebnisse

GoogleWie es den Anschein hat testet Google derzeit erneut eine massive Umstellung der lokalen Suchergebnisseiten.

Ich habe gerade meine üblichen Ranking-Checks zum Wochenbeginn für ein Set an “BRANCHE + STADT” Suchanfragen durchgeführt und da ich dieses seit 3 Jahren ungefähr ein mal Woche von Hand durchführe, fallen mir derartige Änderungen stets recht schnell auf…

Was ich heute beobachten konnte dürfte in der Szene der lokalen Suchmaschinenoptimierer nicht ohne Nachhall bleiben, denn Google schickt sich an, das traditionelle Gefüge der lokalen SERPs ordentlich durchzuschütteln.

Worum geht’s?
Google zeigt mir seit heute für eine Vielzahl an “BRANCHE + STADT” Keywords ein erheblich reudziertes Suchergebnis-Format an, in dem nur noch drei organische Suchtreffer von sieben Places Ergebnissen flankiert werden. Getestet wurden alle Beispiele im Google Chrome mit eingestelltem Suchstandort “Frankfurt”.

Dies sieht in der Praxis wie folgt aus:

Suche nach “Finanzberater Berlin” auf Google.de

Finanzberater Berlin Google.de

Suche nach “Umzug Frankfurt” auf Google.de

Umzug Frankfurt Google.de

Suche nach “Osteopathie München” auf Google.de

Osteopathie München Google.de

Was meint ihr?
Habt ihr auch so eine massive Reduktion der organischen Such-Resultate bei lokalen Suchanfragen bemerkt? Falls ja: Geht das bei Euch schon länger, oder auch erst seit heute in diesem Umfang?

Sollte es der Fall sein, dass Google nun standardmäßig dazu übergeht nur noch drei organische Suchtreffer auf Seite 1 zusammen mit sieben Places Resultaten anzuzeigen, dann dürfen sich alle lokalen Suchportale so langsam warm anziehen, die nicht öfter mal Bestandteil dieser Top 3 sind.

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Search Quality Highlights April 2012 – Was ist neu bei Local? http://blog.kennstdueinen.de/2012/05/search-quality-highlights-april-2012-was-ist-neu-bei-local/ http://blog.kennstdueinen.de/2012/05/search-quality-highlights-april-2012-was-ist-neu-bei-local/#comments Mon, 07 May 2012 11:19:47 +0000 Sebastian Socha http://blog.kennstdueinen.de/?p=11606 Aktuelle Google Algorithmus-Updates mit Bezug auf die Lokale Suche

Google Inside SearchDer Monat ist vorbei und wie üblich beschert uns Google einen umfangreichen Blogpost zu den Search Quality Highlights April 2012 in dem die neuesten Änderungen am Google-Algorithmus aufgelistet werden.

Da auch dieses Mal wieder einige Änderungen für den Bereich der lokalen Suche bei den Algorithmus-Updates dabei waren, möchte ich diese kurz aufgreifen und eine kleine Interpretation dieser Maßnahmen versuchen.

Mehr lokalisierte Resultate für Organisationen & Unternehmen

More local sites from organizations. [project codename "ImpOrgMap2"]
This change makes it more likely you’ll find an organization website from your country (e.g. mexico.cnn.com for Mexico rather than cnn.com).

Was kann das bedeuten?
Die Interpretation dieser Maßnahme ist nicht kompliziert. Google zielt darauf ab, dass man bei Suchanfragen bestimmte Organisationen, Instutionen und Unternehmen betreffend, künftig die passende internationale Sprachversion der Website ausgeliefert bekommt. Als Beispiel wählt Google die Subdomain mexiko.cnn.com, die für einen Suchenden aus Mexiko, als passendes Suchergebnis von CNN ausgeliefert wird.

Dass Google hier scheinbar eine lokalisierte Subdomain bevorzugt, kann sehr gut damit zusammenhängen, dass diese sich eher im Rahmen eines lokalisierten Link-Graphen befinden und damit wohl auch von Google einfacher als lokalisierte Subdomain zu erkennen sind. Etwas fragwürdig ist dies jedoch, denn stehen auch für Sprach-Unterordner etliche gute Möglichkeiten zur Verfügung, diesen “Google-gerecht” in den Index zu bekommen. Da jedoch derzeit der Link-Graph und dessen Wertigkeit für das Ranking neu modelliert, bzw. gewichtet wird, kann es Sinn machen, eine derart “lokalisierte” Subdomain inklusiver eigenständiger Verlinkung aufzubauen.

Praxis-Beispiel?
Leider hat sich Google das Beispiel mit CNN einfach nur ausgedacht, denn in der Realität sieht das Beispiel wie folgt aus. Deswegen kann auch meine Spekulation bzgl. des Werts von Subdomains in diesem Kontext hinfällig sein, da helfen nur Tests weiter.

Suche nach CNN auf www.google.com
CNN US

Suche nach CNN auf www.google.com.mx
CNN Mexiko

Verbesserte lokale Navigations-Suchanfragen

Improvements to local navigational searches. [launch codename "onebar-l"]
For searches that include location terms, e.g. [dunston mint seattle] or [Vaso Azzurro Restaurant 94043], we are more likely to rank the local navigational homepages in the top position, even in cases where the navigational page does not mention the location.

Was kann das bedeuten?
Mit diesem Update geht es darum, dass Google versucht Unterseiten mit Anfahrtsinformationen, Kartenmaterial, Wegbeschreibungen zu ranken, wenn der Nutzer eine Suchanfrage mit klarem, lokalem Hintergrund gestellt hat (“Hüttenpalast 12047 Berlin” oder “Allianz Arena München”). Google wird versuchen diese Unterseiten weit oben zu ranken, selbst wenn im Inhalt die Suchbegriffe nicht auftauchen.

Praxis-Beispiel?
Ehrlich gesagt fällt mir dieses Praxis-Beispiel schwer und ich halte dieses Update auch nur für ein extrem minimales, dass nur wenige URLs betrifft. Wie soll man denn bitteschön eine Wegbeschreibung oder Adress-Angaben im Inhalt hinterlegen ohne das Unternehmen oder die Strasse im Content einzutragen? Wer gute Gegenbeispiel findet, kann mir diese gerne zeigen, vielleicht stehe ich auch nur auf dem Schlauch… vielleicht geht es auch nur darum, dass wie bei folgendem Beispiel die Seite “Contact Us” zusätzlich auf der Suchergebnisseite zu finden ist.

Suche nach “Vaso Azzurro Restaurant 94043″ auf www.google.com
Vaso Azzuro Contact Us

Verbesserte Lokale Suchvorschläge in Google Suggest

More comprehensive predictions for local queries. [project codename "Autocomplete"]
This change improves the comprehensiveness of autocomplete predictions by expanding coverage for long-tail U.S. local search queries such as addresses or small businesses.

Was kann das bedeuten?
Google zielt mit dem aktuellen Update darauf ab, besser und umfangreichere Vorschläge im Rahmen der Autocomplete-Funktion bei Google Suggest an den Nutzer auszuliefern. Scheinbar bezieht sich dieses Update derzeit nur auf die US, denn es wird darauf hingewiesen, dass mehr lokale “Long-Tail” Suchanfragen (Adressen, Teil-Adressen, Unternehmenbezeichnungen und Firmennamen) dazu führen können, dass lokale Betriebe und Dienstleister Bestandteil der automatisch vervollständigten Suchanfrage sind.

Praxis-Beispiel?
In der Praxis sieht so eine Auto-Vervollständigung bei Google Suggest für eine derart lokale Suchanfrage wie folgt aus:

Suche nach “Zuni” auf www.google.com
Zuni Cafe

Dieses Feature gibt es aber schon seit längerem, weswegen man wohl schlicht davon ausgehen kann, dass mit diesem Update einfach nur die Zahl der erkannten lokalen Unternehmen, die nun in Google Suggest angezeigt werden, systematisch erhöht wurde…

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http://blog.kennstdueinen.de/2012/05/search-quality-highlights-april-2012-was-ist-neu-bei-local/feed/ 0
Local SEO Masterplan: 4 Tipps zur lokalen Suchmaschinenoptimierung http://blog.kennstdueinen.de/2012/05/local-seo-masterplan-4-tipps-zur-lokalen-suchmaschinenoptimierung/ http://blog.kennstdueinen.de/2012/05/local-seo-masterplan-4-tipps-zur-lokalen-suchmaschinenoptimierung/#comments Fri, 04 May 2012 09:25:24 +0000 Sebastian Socha http://blog.kennstdueinen.de/?p=11580 Vier grundlegende Schritte für eine erfolgreiches lokales Online-Marketing

4Lokalen Unternehmern und Dienstleistern stehen meistens weder Zeit noch viel Budget zur Verfügung, um sich mit Suchmaschinenoptimierung, Google AdWords, Google Places und etlichen anderen Vermarktungsoptionen im Internet zu befassen.

In vollem Bewußtsein um diese Situation soll daher der heutige Beitrag lediglich in äußerst knapper Form die vier wichtigsten Entwicklungslinien umreißen, entlang derer man seine Local SEO-Strategie stets weiterentwickeln und optimieren kann.

Weiterführende Links bei den einzelnen Punkten leiten den interessieren Leser zu vertiefenden Artikeln passend zum jeweiligen Themengebiet.

Schritt 1

PPC-Kampagne mit Hilfe von Google AdWords starten

An allererster Stelle steht bei der lokalen Suchmaschinenoptimierung die Recherche nach relevanten Suchbegriffen, die die Nutzer in die Suchmaschine eingeben. Neben den gängigen Tools, wie dem Google AdWords Keywordtools und anderen Tools für die Keyword-Recherche bietet sich in diesem Zusammenhang v.a. eine “Pay-per-click” Kampagne an, die mit Hilfe von Google AdWords in nur wenigen Minuten auch bei nur geringem Budget gestartet werden kann.

Hierbei werden nach und nach immer mehr Suchbegriffe hinzugebucht, die zu Kontakten über die Firmen-Website geführt haben. Parallel hierzu löscht man diejenigen Keywords, die lediglich zu “nutzlosem Traffic” führen, der auf der Firmen-Website nicht das zu finden scheint, was er sucht.

Anschließend sortiert man diese Keywords in einzelne Themengruppen und schon steht einem eine grundlegende Suchbegriffs-Matrix zur Verfügung. Jedes Mal, wenn es nun künftig darum geht neue Inhalte auf der Firmen-Website zu erstellen, wirft man einen Blick auf diese Keyword-Liste und ergänzt neue, für den potenziellen Kunden besonders nützliche Texte, die diese Suchbegriffe verwenden.

Weiterlesen:
Keyword-Recherche für die lokale Suche

Schritt 2

Erweiterte Keyword-Recherche mit ausgewählten Tools

Neben der Möglichkeit mit Hilfe einer bezahlten Google AdWords-Kampagne zu relevanten Keywords zu gelangen bestehen noch weitere Optionen, um an nützliche Informationen zu gelangen, mit welchen Inhalten man Nutzer zu sich auf die Firmen-Website lotsen kann.

Dies können u.a. sein:

  • Firmen-Website von Wettbewerbern
  • Kostenlose und -pflichtige Keyword-Datenbanken
  • Alexa Toolbar-Daten
  • Google Suggest
  • “Verwandte Suchvorschläge” auf etlichen Suchportalen
  • Twitter
  • Google Trends
  • Google Insights for Search

Weiterlesen:
SEO für Einsteiger: Professionelle Keyword-Recherche

Schritt 3

OnSite-SEO: Struktur, Technik & lokale Inhalte optimieren

Nach einer erfolgreichen Keyword-Recherche – die man regelmäßig wiederholen sollte – schließt sich die technische und strukturelle Optimierung der Firmen-Website an. Dies geschieht idealerweise indem man sich daran orientiert, eine optimalen Auffindbarkeit von nützlichen, hilfreichen und interessanten Inhalten für potenzielle Kunden zu gewährleisten.

Die Struktur der Firmen-Website sollte möglichst flach sein und sich nicht tief verzweigen. Technologisch gesehen sollte auf aufwändige interaktive oder visuelle Spielereien verzichtet werden. Stattdessen sollte der Quellcode vom Umfang her möglichst gering sein, Gzip serverseitig aktiviert und auf eine schlankes CSS-Layout gesetzt werden, so dass die Website in vollem Umfang auch bei abgeschaltetem JavaScript noch immer perfekt funktioniert.

Ziel sollte es außerdem sein, auffällige sog. “Call-to-Actions” auf der Website unterzubringen, denn der Nutzer hat eine bestimmte Absicht im Sinn und diese sollte erfüllt werden, indem man ein riesige Telefonnummer anzeigt, ein Kontaktformular auffällig unterbringt oder eine hilfreiche Umgebungskarte inkl. aktueller Kontakt- und Adressdaten einblendet.

Checkliste Lokale OnSite-Suchmaschinenoptimierung:
Lokale OnSite-Suchmaschinenoptimierung

Quelle: www.suchradar.de

Schritt 4

Off-Site SEO: Links aufbauen, Google Places optimieren, Social Media

Sind die technischen, strukturellen und inhaltlichen Aspekte einer Firmen-Website optimiert, sollte man sich langsam an die OffSite-Optimierung machen. Hierbei geht es darum möglichst hochwertige Links von thematisch passenden Websites zu erhalten, über die Besucher zur Firmen-Website gelangen.

Hochwertige Inhalte, die dem Nutzer hilfreiche Informationen bieten, attraktive Fotografien und Abbildungen, pfiffige Anleitungen und auch humoristischer Content wird im Internet über Social Media Portale wie Facebook, Google Plus und Twitter gerne geteilt und in der Folge auch verlinkt.

Ein derart kontinuierlicher Linkaufbau, der nicht künstlich manipuliert wird, sondern echte Beziehungen zwischen Geschäftspartnern ausdrückt, bzw. echte Empfehlungen von anderen Webmastern, Bloggern und anderen Internet-Nutzern darstellt, sorgt außerdem dafür, dass die Firmen-Website nach und nach für immer mehr Suchbegriffe in den Suchergebnissen positioniert ist.

Ergänzend hierzu stehen lokalen Unternehmen und Dienstleistern außerdem Firmeneinträge auf Google Places zur Verfügung, die man ebenfalls gezielt optimieren kann, indem man regelmäßig für neue Bewertungen im Internet sorgt.

Checkliste Lokale OffSite-Suchmaschinenoptimierung:
Local OffSite-SEO

Quelle: www.suchradar.de

Fazit: Lokale Suchmaschinenoptimierung ist kein Hexenwerk

Die hier vorgestellten vier Schritte für erfolgreiche Lokale SEO stellen logisch aufeinander aufbauende Maßnahmen dar, die bei der Vermarktung lokaler Firmen-Website in genau dieser Reihenfolge beachtet werden sollten.

In einem ersten Schritt stellt eine AdWords-Kampagne sicher, dass man die wichtigsten Suchbegriffe identifiziert, die auch tatsächlich relevante Nutzer zur Firmen-Website lotsen. Beim zweiten Schritt, der erweiterten Keyword-Recherche, werden alternative Quellen und Tools zur Findung von relevanten Suchbegriffen genutzt. Anschließend stellt man mit dem dem dritten Schritt, der OnSite-Optimeirung, sicher, dass die Struktur dem Nutzer bei der Orientierung hilft, dass die Website schnell lädt und dass Inhalte passend zu relevanten Keywords für die Website erstellt werden. Abschließend sorgt der vierte Schritt dafür, dass die Website immer bekannter bei dern Nutzern wird, von diesen auf Social Media Portalen empfohlen und schließlich auf anderen Blogs und Website verlinkt wird, was am Ende zu immer besseren Rankings in der Google-Suche führt.

Klingt einfach?
Ist es auch! Aber es ist vor allem eines: Viel Arbeit, für die es keine Abkürzung gibt.

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Wer Internet-Bewertungen ignoriert verliert Kunden http://blog.kennstdueinen.de/2012/05/bewertungen-im-internet-wer-diese-ignoriert-verliert-kunden/ http://blog.kennstdueinen.de/2012/05/bewertungen-im-internet-wer-diese-ignoriert-verliert-kunden/#comments Thu, 03 May 2012 09:34:43 +0000 Sebastian Socha http://blog.kennstdueinen.de/?p=11556 Interessante Infografik visualisiert aktuelle Statistiken zum Stellenwert von Kundenbewertungen im Internet für lokale KMU

RaveReviewsHier im Blog geht es ja bekanntlich hauptsächlich um die Lokale Suche und damit in der Regel auch recht häufig um Bewertungen im Internet.

Dabei drehen sich die Überlegungen und Inhalte in einer verläßlichen Regelmäßigkeit immer wieder um folgende Punkte: Wie man seine Kunden erfolgreich motiviert einen online zu bewerten (Artikel 1, Artikel 2), wie man negative Bewertungen vermeidet und welchen Stellenwert positive Nutzerbewertungen für die Google Places Optimierung einnehmen.

Da lokale KMU “da draußen” jedoch bei weitem noch nicht so tief mit dem Internet verstrickt sind, wie man als professioneller Webworker denken mag, möchte ich auch heute erneut diesen wichtigen so Aspekt für lokale Betriebe und Dienstleister aufgreifen.

Anlaß ist eine frisch publizierte Infografik von Milo, die in Zusammenarbeit mit Searchengineland und eMarketer entstanden ist und die sich ausgiebig mit dem Stellenwert von Reviews und Kundenbewertungen im Web befasst und dabei aussagekräftige Zahlen und Daten für die US aufzeigt.

Kernaussagen auf einen Blick:

  • 82% der Verbraucher verweisen darauf klassischer Mundpropaganda am ehesten bei der Lokalen Suche zu vertrauen
  • 66% der Nutzer geben dabei jedoch an, ebenfalls im Internet nach lokalen Anbietern zu suchen
  • Nur 15% der Konsumenten haben das Internet im vergangenen Jahr NICHT für die lokale Suche verwendet
  • Mit 27% gibt über ein Viertel der Verbraucher an Internet-Bewertungen als Auswahlkriterium bei der Lokalen Suche zu nutzen
  • Ganze 58% der Nutzer geben an, dass diese einem Unternehmen mit positiven Bewertungen weitaus eher vertrauen

Internet Bewertungen: Das wichtigste Marketinginstrument für lokale Betriebe & Dienstleister [Infografik]

Warum Kundenbewertungen im Internet wichtig sind - RaveReviews 650

Zum Vergrößern bitte HIER oder auf die Abbildung klicken

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Penguin Update, Penalties & “plaue Priefe” – Wie überlebt man trotz Google? http://blog.kennstdueinen.de/2012/04/penguin-update-penalties-plaue-priefe-wie-uberlebt-man-trotz-google/ http://blog.kennstdueinen.de/2012/04/penguin-update-penalties-plaue-priefe-wie-uberlebt-man-trotz-google/#comments Fri, 27 Apr 2012 10:47:37 +0000 Sebastian Socha http://blog.kennstdueinen.de/?p=11521 Worauf müssen KMU beim Online-Marketing aus Gründen der Nachhaltigkeit achten?

Google Penguin UpdateDas Google Penguin Update ist noch nicht mal vollständig ausgerollt (Daten und Kommentare bei Sistrix & Searchmetrics) und schon häufen sich weltweit die Berichte, dass zahllose Unternehmer sich in ihrer Existenz gefährdet sehen. Nur wenige Wochen vorher wurde in der SEO-Szene massiv über abgestrafte Linknetzwerke diskutiert, die für zahlreiche Webseitenbetreiber die alleinige Linkquelle darstellten. Blogger und Webmaster aller Art erhalten haufenweise “Blaue Briefe” mit dem Hinweis auf “unnatürliche Maßnahmen, die den Richtlinien widersprechen” in ihren Google Webmastertools.

Seit langem schon ändert Google regelmäßig die Spielregeln und damit auch welche Website den Platz an der Sonne genießt. Neu ist jedoch, dass sich die Schlagzahl der Maßnahmen zusehends erhöht und auch die Tonlage gegenüber Manipulationsmaßnahmen seitens Google zusehends verschärft wird. Selbst Search-Quality Chef Matt Cutts zückte die verbale rote Karte und kündigte ein paar Wochen auf der SXSW in Austin/ Texas das sogenannte “Over Optimization”- oder auch “Bad SEO”- bzw. “Penguin Update” bereits mit folgenden Worten an:

“So all those people who have sort of been doing, for lack of a better word, “over optimization” or “overly” doing their SEO, compared to the people who are just making great content and trying to make a fantastic site, we want to sort of make that playing field a little bit more level. So that’s the sort of thing where we try to make the GoogleBot smarter, we try to make our relevance more adaptive so that people don’t do SEO — we handle that — and then we also start to look at the people who sort of abuse it, whether they throw too many keywords on the page, or they exchange way too many links, or whatever they are doing to sort of go beyond what a normal person would expect in a particular area.”

Knapp zusammengefasst bedeutet das:

  • Webmaster sollen sich darum kümmern gute Inhalte zu erstellen und eine tolle Website zu betreiben
  • Google macht SEO, nicht die Webmaster sollen SEO betreiben
  • Google identifiziert übetrieben SEO-Maßnahmen und bestraft diese

Was können kleine Betriebe, Selbständige & KMU daraus lernen? Woran sollte man sich orientieren, um im Internet Erfolg zu haben?

Angesichts der Marktmacht von Google ist es selbstverständlich nicht sinnvoll, die weltgrößte Suchmaschine und deren Qualitätsrichtlinien zu ignorieren. Bei aufmerksamer Lektüre dieser Richtlinien wird rasch klar, worauf es Google ankommt. Doch das Internet besteht nicht nur aus Google! Auch die Nutzer sind nicht nur “Klickvieh”, die gefälligst die Produkte bestellen oder anrufen sollen sondern echte Menschen mit Sinn und Verstand und vor allem Emotionen. Diese gilt es letztendlich davon zu überzeugen, dass man eine toller Betrieb ist, bei dem man gerne Kunde sein darf. Kundenbindungsmaßnahmen und Empfehlungsmarketing mit Hilfe von Social Media stellen in diesem Zusammenhang die wichtigsten Bausteine dar.

Damit man nicht nur heute, sondern auch noch morgen und übermorgen Erfolg mit seinem Unternehmen im Internet haben kann, hier nun eine kleine Aufstellung an nachhaltigen Strategien, Denkmustern und Verhaltensweisen. Diese versprechen zwar keinen kurzfristigen Erfolg, dafür wirken sich diese Maßnahmen nachhaltig positiv auf das Marketing eines Betriebs im Internet aus.

Diversivizierung ist der Schlüssel zum Erfolg

EierkorbÄhnlich wie ein schlauer Finanzinvestor sein Portfolio gezielt aufbaut und dabei unterschiedliche erfolgsversprechende Investitionen tätigt, sollte auch ein KMU im Internet einen diversifizierten Ansatz pflegen. Das bedeutet schlichtweg, dass man nicht “alle Eier in einen Korb” legen sollte.

Auf das Online-Marketing und aktuelle Begebenheiten angewandt heißt das, dass man nicht nur eine Strategie verfolgen darf, die dann zum Erfolg führen “muss”, so wie das bei denjenigen Webmastern der Fall war, die einzig und allein Linkaufbau über besagte Link-Netzwerke betrieben haben, ohne je einen Gedanken an die Qualität ihrer Inhalte zu verschwenden, das Design der Website zu überdenken oder aktiv im Social Media Bereich zu werden.

Nun hat Google diese Methode zur Verbesserung der Sichbarkeit in den Suchergebnisse erheblich abgeschwächt und was bleibt jetzt den “abgestraften” Unternehmern außer viel Arbeit, um die Website wieder “reinzuwaschen”?

Nachhaltige Methoden um an attraktive Links zu gelangen gibt es viele, folgende Aspekte sind jedoch die Grundvoraussetzung für Erfolg im Web und bedeuten bereits für sich gesehen viel Arbeit:

  • Mundpropaganda im Internet mit Hilfe von Bewertungen und Empfehlungsmarketing erzeugen
  • Nützliche und interessante (lustige!) Inhalte produzieren, mit denem man demonstriert, dass man ein absoluter Fachmann auf seinem Gebiet ist
  • Hilfreiche Anleitungen und praxisorientierte Guides erstellen, die von anderen Nutzern verbreitet werden
  • Nutzerorientierte Gestaltung der Website kombiniert mit hochwertigen und individuellen Abbildungen

Einbindung von Kunden & Social Media

Social MediaSocial Media ist keine heiße Luft von Marketing-Fuzzis, sondern Realität. Die Nutzer und Kunden tauschen sich aus, bewerten, teilen und empfehlen, was das Zeug hält.

Unternehmen dürfen diese Tatsache nicht ignorieren und sollten die Wertmaßstäbe der Kunden mit den Unternehmenszielen vereinen, um den größtmöglichen Erfog bei den Nutzern, die noch keine Kunden sind, zu erzielen.

Darüber hinaus haben etliche Studien gezeigt, dass zahlreiche Social Media Signale (Likes, Tweets, Shares, etc.) direkt mit guten Rankings bei Google korrellieren, da häufig im Web geteilte Inhalte auch in der Regel freiwillig verlinkt werden.

Die Maßnahmen, die dafür sorgen, dass sich die eigenen Inhalte im Web verbreiten sind folgende:

  • Aufbau einer Followerschaft auf Google Plus, Twitter oder Facebook, bzw. bei ausreichend Ressourcen auf allen drei Portalen
  • Idealerweise rekrutiert sich diese “Fan-Basis” vordringlich aus bestehenden Kunden und Interessenten, wofür eine Kundendatenbank in Kombination mit regelmäßigen Newslettern sehr wertvolle Dienste leisten kann
  • Zielsetzung der Social Media Maßnahmen in “Support & Service”, “Information & Unterhaltung” sowie “Marketing” aufteilen, wobei letzteres am unaufdringlichsten angegangen werden sollte
  • Aktive Einspeisung der eigenen Inhalte über Social Media Accounts auf diesen drei Platformen

Die ideale Voraussetzung um Inhalte für die erfolgreiche Verbreitung auf Social Media Portalen ist ein Blog. Ein Blog schafft eine sog. “entkommerzialisierte” Zone auf der Firmen-Website, die deutlicher eher von Nutzern freiweillig geteilt und verlinkt wird.

Auch Gastartikel auf thematisch passenden Blogs sorgen für einen steten Ausbau an Links auf inhaltlich sinnvollen Websites, über die auch tatsächlich echte Nutzer zur Firmen-Website gelangen. Relevante Aktivitäten hinterlassen grundsätzlich ihre Spuren im Internet, was am Ende dafür sorgt, dass auch Suchmaschinen wie Google hinter der verlinkten Firmen-Website einen legitimen Betrieb vermuten, der in seinem lokalen/ regionalen Umfeld eine echte Marke darstellt. Am Ende geht es darum Beziehungen zu Menschen (Kunden & Geschäftspartnern) zu knüpfen, was in etlichen Fällen automatisch zu gesetzten Links oder zur Verbreitung von Inhalten auf Social Media Portalen führt und damit auch den langfristigen Erfolg bei Google sichert.

Der Nutzer im Fokus!

Der Nutzer im FokusGoogle redet seit langem von nichts anderem, als das man Websites bauen müssen, die vom Inhalt und von der Bedienbarkeit den Nutzer im Fokus haben müssen.

Angesichts von Ranking-Faktoren wie “Verweildauer”, “Rückkehrrate zur Suchergebnisseite” und “Ladezeit” wird schon seit einer Weile klar, was Google anstrebt. Viele Webmaster, die diesen Aspekt mißachten, das Design mit Füßen treten, die Bedienbarkeit der Website ignorieren, haufwenweise Werbung einblenden und allgemein auch noch dürre Inhalte ohne Mehrwert für den Nutzer bereitstellen, haben mit den vergangenen Update zusehends Probleme bekommen, bei Google gut zu ranken.

Die Zauberformel bezüglich der Ausgestaltung von Inhalten mit hohem Nutzer-Fokus lautet Aufklärungsarbeit mit Informationen.

In jedem Betrieb oder Unternehmen werden täglich Erfahrungen gesammelt, Probleme gelöst und neue Wege beschritten. Jedes KMU hat Kenntnis über hilfreiche und nützliche Informationen, die mit den Nutzern geteilt werden können.

Steuerberater können Tipps zur Vermeidung von Steuern angesichts aktueller Gesetzesänderungen schreiben, ein Friseur berichtet über seinen Besuch auf der letzten Frisurenschau und präsentiert die heißesten Trends im Blog, eine Autowerkstatt veröffentlicht regelmäßig bebilderte “Do-it-yourself” Anleitungen für Kleins-Reparaturen, die ohnehin fast keinen Gewinn einbringen und und und…

Der Einzug der Realität in Online-Marketing & SEO

Es mag sich so anhören, als ob die hier geäußerten Maßnahmen lediglich neue Linkaufbau-Methoden darstellen. Das stimmt zwar, was aber nicht damit verwechselt werden darf, dass man lediglich eine weitere Taktik künstlich “von außen” anwendet, um Suchergebnisse zu manipulieren.

Was hier skizziert wurde ist ein Paradigmenwechsel, der davon ausgeht, dass es echte Unternehmen und Betriebe gibt, die mit Herzblut, Kreatitvität und Leidenschaft (= harte Arbeit) ihr Unternehmen zum Erfolg führen wollen, ohne die Abkürzung über den schnellen Linkkauf zu nehmen.

Wer jetzt dafür sorgt, dass die Qualität eines Betriebs durch Kunden verbreitet wird, dass mit Hilfe von nützlichen Inhalten wertvolle Links und Social Media Signale für die Firmenwebsite erzeugt werden und dazu noch den Nutzer als zentralen Bezugspunkt für die strukturelle und inhaltliche Gestaltung der Firmen-Website betrachtet, der hat auch bei sämtlichen kommenden Google Algorithmus Update weiterhin die Nase vorn auf den Suchergebnissen…

… und ganz sicher auch ohne Google!

Inspiriert durch: How to Google-Proof Your Small Business SEM Strategy
Bildquellen: N.Schmitz / pixelio.de; Rolf Handke / pixelio.de; kaiserthesage.com/viral-content-ideas; swiss-lupe.blogspot.de/2011/01/bischof-unterstutzt-waffenschutz-gegner.html

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Mike “Prof. Maps” Blumenthal im suchradar Interview http://blog.kennstdueinen.de/2012/04/mike-prof-maps-blumenthal-im-suchradar-interview/ http://blog.kennstdueinen.de/2012/04/mike-prof-maps-blumenthal-im-suchradar-interview/#comments Thu, 26 Apr 2012 10:08:52 +0000 Sebastian Socha http://blog.kennstdueinen.de/?p=11512 Video-Interview mit Local SEO Guru Mike Blumenthal auf der SMX München

suchradarIm Rahmen der SMX München 2012 hatte ich das Vergnügen Maik Bruns von Bloofusion dabei zu unterstützen, ein Interview mit Mike Blumenthal – seines Zeichens Local SEO Experte aus den US – für die aktuelle Ausgabe des suchradar No. 35 auf die Beine zu stellen.

Überraschenderweise hatte ich in diesem Zusammenhang die Gelegenheit mein unglaubliches Talent als Kameramann auf die Probe zu stellen ;-) Herausgekommen ist am Ende ein interessantes und unterhaltsames Gespräch rund um die Lokale Suche, bei dem Mike innerhalb von 10:54 Minuten zu interessanten Aussagen gelangt.

Local SEO Interview mit Mike Blumenthal

Jeder, der sich für Local SEO und die Lokale Suchmaschinenoptimierung interessiert, sollte hier einfach mal reinschauen, denn Mike gelangt recht gut auf den Punkt, worauf es derzeit bei der Vermarktung lokaler Anbieter ankommt und worauf man in der kommenden Zeit achten sollte…

Viel Spaß mit dem Video!

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