KennstDuEinen Blog

Google Offers: Neues Self-Service Tool in den US verfügbar

"Google Offers" bietet Unternehmen die Möglichkeit spezielle Sonderangebote und Rabatte im Umfeld von Suchen auf Google Maps anzeigen zu lassen. Gestartet wurde die Testphase des Groupon Klon bereits vor zwei Jahren, worauf Facebook nur wenige Wochen später mit dem Feature "Group Buying" reagierte. Seinerzeit waren "Daily Deals" plötzlich als Marketing-Instrument für in aller Munde, doch mittlerweile ist es wieder etwas ruhiger um die Coupon-Services geworden. Anders ausgedrückt: Es ist einigen von ihnen gelungen, sich in die Riege der gemeinhin bekannten Marketing-Instrumente für kleine, lokale Unternehmen einzureihen. Der gestern erfolgte Launch eines neuen Selbstbedienungs-Tools für Google Offers passt gut in dieses Bild, weshalb im Beitrag das neue, überarbeite Angebot von Google etwas näher vorgestellt wird.

Geschrieben am von

Google Offers in drei Schritten

Google hat gestern im „Google Commerce Blog“ ein neues Werkzeug vorgestellt, mit dessen Hilfe sich lokale Kleinunternehmer in den US in Eigenregie ein spezielles Angebote erstellen können. Dieses sog. „Offer“ wird bei lokalen Suchen direkt auf „Google Offers“ und selbstverständlich auch auf Google Maps, wie auch auf der Google+ Unternehmensseite sowie einigen Google Wallet Services angezeigt.

Damit die Anzeigen auf der neuen Version von Google Maps eingeblendet werden, ist es notwendig, dass sich der Nutzer in der Nähe des Anbieters befindet, oder im Vorfeld auf der Desktop-Variante von Google Maps sucht. Kosten fallen für den Anbieter nur dann an, wenn ein Nutzer sich auf einer der beiden Google Maps Versionen ein bestimmtes Angebot „gemerkt“ hat. Ist der Nutzer schließlich beim Anbieter vor Ort, wird man per Benachrichtung an das „gemerkte“ Offer erinnert. Anschließend reicht es aus wenn dieser sein Smartphone zückt und das gemerkte Sonderangebot dem Anbieter präsentiert, um es einlösen zu können.

Google Offers auf mobiler Version von Gogle Maps

Hervorgehoben werden die Sonderangebote mit einem kleinen blauen Icon, dass mit einer pfiffigen Abbildungen aufgewertet werden kann und zusätzlich noch durch den kleinen, violetten Hinweis als „Ad“ gekennzeichnet ist. Einen zusätzlichen Service bietet Google außerdem mit der Option ein derartiges „Offer“ auch in Mailings zu integrieren.

Wo finde ich mehr Informationen zu Google Offers?

Lokale Unternehmer können sich unter URL https://www.google.com/local/add/offers/ erste grundlegende Informationen über „Google Offers“ einholen und herausfinden wie ein Angebot erstellt wird, auf welchen Kanälen man dieses verbreiten kann und wie diese Maßnahme dazu beitragen kann, Laufkundschaft zum Laden vor Ort zu führen. Außerdem erfährt man auch, dass es notwendig ist ein monatliches Budget festzulegen, mit dem man seine Sonderangebote auf Google Maps und in speziellen Mailings promoten kann.

Drei Schritte auf dem Weg zum Google Offer

Die Erstellung eines „Google Offer“ ist kostenfrei und auch die Anzeige des Angebots auf dem Google+ Local Eintrag, auf Google Wallet Apps und direkt in „Google Offers“ ebenfalls. Lediglich bei der gesonderten Bewerbung des „Offers“ auf Google Maps sowie in speziellen Mailings fallen Kosten an!

Wie kann ich mein Unternehmen auf Google Offers anmelden?

Bevor man ein „Offer“ für ein lokales Unternehmen erstellen kann ist es notwendig, dass jenes über einen bestätigten Google+ Local Eintrag verfügt. Anschließend kann man das Angebot in einem simpel zu bedienenden Tool erstellen, dass übrigens erst in den kommenden Tagen gelaunched wird!

Google Offer erstellen.

Allem Anschein nach besteht die Möglichkeit zwischen drei Optionen zu wählen, so dass lokale Anbieter Angebote nach dem Muster „Buy one, get one free“, „20% Percent Off“ oder „5$ Money Off“ erstellen können.

Fazit

Angesichts der spannenden Vorstöße von Foursquare im Bereich der mobilen Ads und der hohen Relevanz von lokalen Werbeanzeigen auf mobilen Endgeräten im allgemeinen, ist dieser Schritt von Google nur logisch. Vor dem Hintergrund einer bereits vor Jahren postulierten „Mobile first“ Strategie stellen „Google Offers“ nur einen kleinen Baustein dar, der dem sich wandelnden Nutzerverhalten mit dem Fokus auf mobile Endgeräte gerecht wird.

Die hohe Relevanz von lokal relevanten Anzeigen in Kombination mit Benachrichtigungen per „Push“-Nachricht macht sowohl aus Sicht der Verbraucher, als auch aus Sicht der lokalen Kleinunternehmen Sinn, um Streuverluste zu vermeiden. Man darf daher gespannt sein, wann dieses interessante Feature auch hierzulande für lokale Unternehmen zur Verfügung steht.


Einen Kommentar schreiben