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B2B Online-Monitor über den Stand der Dinge im Online-Marketing

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Aktuelle Infografik zeichnet den status quo beim Online-Marketing im B2B-Segment nach

Das Kommunikationsunternehmen Die Firma hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Industrie Kommunikation e.V. (bvik), der multimedialen Marketing- und Bildungsplattform marconomy und dem Marktforschungsunternehmen Consultic die interessante Studie „B2B ONLINE-MONITOR 2013“ in Form einer nett gestalteten Infografik veröffentlicht.

B2B Online-Monitor

Die vollständige Studie kann man hier kostenfrei gegen Angabe von Kontaktinformationen herunterladen.

Inhaltlich dreht sich die Untersuchung um Aspekte wie den Verbreitungs- und Adaptionsgrad deutscher Unternehmen in den Social Media, Zielsetzungen bei der Kundenkommunikation, den Stellenwert von Mobile, Probleme und Herausforderungen bei der Daten-Analyse sowie zur Bedeutung des Kanals Online im Gesamtkontext der Marketing-Budgets.

B2B Online-Monitor 2013 – Wichtige Erkentnisse auf einen Blick

Deutsche Unternehmen & Social Media

  • Klassische Online-Kanäle werden von 85% der befragten Unternehmen als erfolgreich beurteilt, wohingegen lediglich 50% der Befragten auch Social Media-Kanäle als effektiv bezeichneten
  • Bei 64% der Unternehmen stellt Social Media keinen Bestandteil der Konzernstrategie dar
  • Ganze 65% der Unternehmen betreiben kein Social Media Monitoring
  • Hauptziel der Unternehmen ist mit 60% die Steigerung des Markenbekanntheitsgrad
  • 52% der Unternehmen wollen neue Kunden gewinnen
  • 35% der befragten Unternehmen möchten sich vom Wettbewerb differenzieren

Deutsche Unternehmen & das mobile Web

  • 70% der unter 30-jährigen bejahen die Aussage „Die Zukunft ist mobil“; diesen stehen nur 20% der über 49-jährigen gegenüber
  • 75% aller Unternehmen zwischen 1.000 und 5.000 Mitarbeitern planen einen mobile Version der Website
  • Nur noch 12% der Unternehmen planen QR-Codes einzusetzen
  • Lediglich 6% nutzen Location-based Services und nur 8% der Unternehmen planen diese zu nutzen

Deutsche Unternehmen & Web-Analyse

  • Nur 55% der Firmen analysieren die Nutzeraktivitäten auf der Website
  • Ganze 15% der Unternehmen verwenden überhaupt keine Werkzeuge zur Web-Analyse
  • Diskrepanz: 50% sehen die Beziehung zum Kunden als primäres Ziel der Online-Strategie
  • 40% der Unternehmen verfügen über eine ganzheitliche Online-Strategie
  • Diskrepanz: Nur 36% berücksichtigen die Kundebedürfnisse in der Online-Strategie
  • Und nur 18% der Unternehmen nutzen Erhebungsmethoden zur Bedürfniserkennung

Deutsche Unternehmen & Online-Marketing

  • Das Online-Budget ist von 2010 bis 2013 um 49% gestiegen
  • Derzeit beläuft sich der Anteil der Online-Kommunikation auf 26% des Gesamtbudgets
  • Voraussichtlich steigert sich das Online-Budget im Jahr 2013 um 11%
  • Bei 63% der Unternehmen unter 5.000 Mitarbeiter liegt das Online-Budget jedoch unter 20%

Infografik: B2B Online-Monitor 2013

B2B Online-Monitor zum Stand der Dinge im Online-Marketing 2013

Quelle: http://www.b2b-online-monitor.de/home/


5 Antworten zu “B2B Online-Monitor über den Stand der Dinge im Online-Marketing”

  1. Siegmar sagt:

    Ich nutze Facebook bereits seit 2009 für mein Marketing. Zu beginn war es zwar sehr schwierig dort Fuß zu fassen, aber wenn man dran bleibt kann es einem jede Menge Neukunden und Kontakte bringen. Social-Media wird sich auch noch weiterentwickeln. Jedoch bin ich der Meinung, dass sich Facebook eher in die falsche und Google+ in die richtige Richtung entwickelt. Die größere Herausforderung sehe ich jedoch im SEO der Zukunft. Mal schauen was Google noch so alles im Petto hat.

  2. Klar ist, dass kaum ein Unternehmen um das SocialWeb herumkommt. Unklar ist, wie stark die Bedeutung wirklich ist. Das ist nämlich zielgruppenabhängig! Wer z.B. eine klassische B2B-Dienstleistung vermarktet, hat es im SocialWeb nicht so leicht, wie Verkäufer von Endkundenprodukten. Kommunikation ist halt ein Handwerk im Wandel.

    • Hallo Oliver,

      Ich sehe das so:
      Social Media ist ein Muss, aber nur da wo es Sinn macht.
      Daher ist eine Analyse der Zielgruppe zu Beginn jedwelcher Maßnahmen und Aktivitäten unabdingbar.
      Dabei würde man z.B. in vielen Unternehmen herausfinden, dass man wirklich KEINE Facebook-Seite benötigt, weil der Aufwand viel zu groß in Relation zu den darüber erreichten Nutzern ist. Möglicherweise ist Social Media für einige Unternehmen auch gar nicht die übliche Bespielung der drei Kanäle Twitter, Google+ und Facebook, sondern aktive Foren-Mitarbeit in Experten-Foren oder auf Frage-Antwort Portalen.

      Das ist letztlich auch Social Media-Kommunikation, die u.U. für einige Unternehmen sehr viel relevantere Kontakte (und auch Verlinkungen) generiert. Gerade bei B2B ist das i.d.T. noch häufig unklar… da kann ich Dir nur Recht geben!

      Gruß,
      Sebastian

  3. Kerstin sagt:

    Als mehr oder weniger Ein-Personen-Unternehmen merk ich vor allem den Mehraufwand den Social Media bedeutet. Die Möglichkeiten die es eröffnet stehen nicht unbedingt in einem guten Verhältnis dazu.

    • Hallo Kerstin,

      Danke für Deinen Kommentar.
      Wenn man alles alleine macht, dann kann es schon recht viel werden, was man für das Online-Marketing neben der eigentlichen Tätigkeit noch alles tun muss. Abhilfe schafft nur die Reduktion auf das Allerwichtigste sowie ein klarer Wochenplan, bei dem die Ressourcen gut eingeplant werden. Outsource ist in manchen Bereichen eine gute Alternative aber bei Social Media ist das meistens wenig sinnvoll…

      Gruß,
      Sebastian

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