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Überlegungen zur Verschmelzung von Google Plus mit Places

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Wird Google Places in Google Plus aufgehen? Was spricht dafür und was dagegen? Was bedeutet das für lokale Vermarktungsmodelle?

Google Plus und Google PlacesRegelmäßig wird in Online-Marketing Kreisen über das „nächste große Ding“ bei Google gemunkelt, dass der eine oder andere von seinem Google AdWords Account Manager in Dublin erfahren hat. Das allerneuste Gerücht dreht sich dabei zur Zeit immer wieder um Google Places und dessen eventuelle Verschmelzung in das soziale Netzwerk Google Plus.

Dabei muss selbstverständlich klar sein, dass gerade die AdWords Manager als klassische Sales-Experten die Stimmung rund um Google Produkte und auch den Hype, der von diesen ausgeht regelmäßig neu entfachen, um den Kunden bei der Stange zu halten. Hierzu gehört auch die gezielte Streuung von Gerüchten, die sich dann quer über spezialisierte Blogs bis hin zu den Mainstream-Medien verbreiten.

Einen zwischenzeitlichen Höhepunkt in der Gerüchteküche markiert dabei der gestrige Artikel von David Mihm der unter der klangvollen Headline „The Worst Kept “Secret” in Local Search: My Thoughts on the Impending Plus-Places Merge“ eine Menge an kleineren Indizien und jüngeren Entwicklungen rund um Google Places und Google Plus zu einem Kaleidoskop an Spekulationen und Überlegungen verdichtet.

Bei solchen Gerüchten möchte ich selbstverständlich mitkochen, weshalb ich heute ebenfalls ein paar Fakten zur jüngeren Entwicklung zusammentragen und diese mit meinen Überlegungen anreichern will. Für Leser mit wenig Zeit gibt es übrigens erstmalig ein „tl;dr“ (= too long; didn’t read) von mir am Ende dieses Beitrags 😉

Indizien für die Integration von Google Places in Google Plus

Folgende Entwicklungen sprechen für das Aufgehen von Google Places in das soziale Netzwerke Google Plus:

  • Relaunch von Support & Service:
    In den vergangenen Monaten hat Google die Places Hilfe, den allgemeinen Places Support, das Google Places Forum und das Community-Management rund um Google Places erheblich verstärkt und modernisiert
  • Community-Management mit Fokus auf Google Plus:
    Hierzu gehört auch der Umstand, dass Vanessa Schneider als verantwortliche Community-Managerin nicht nur sehr stark auf Google Plus aktiv ist, sondern dort auch noch mehr als häufig die Google+ Your Business Seite als zentralen Anlaufspunkt für lokale Unternehmen promotet
  • Integration von Google Plus und Google Places auf den Suchergebnisseiten:
    Wie hier im Blog berichtet wurden bereits spannende Beispiele für die Integration von Google Plus und Google Places bei lokalen Suchanfragen gesichtet:

Suche nach „Modehaus Röttgen“ auf Google.de
Google Plus Profil-Seite als Unternehmensseite

Hier in dem Screenshot sehen wir ein Beispiel, dass für die Suche nach „Modehaus Röttgen“ von Google ausgeliefert wird. Dieses zeigt jedoch nur, wie eine solche Google Plus Unternehmensseite auf der SERP aussehen könnte, denn hier wurde ein privates Google Plus Profil einfach mit der Firmenbezeichnung versehen. Es wird jedoch gut erkennbar, wie lokale Unternehmen künftig auf mit ihren Google Plus Unternehmensseiten auf den Suchergebnisseiten zu finden sein dürften. Die „Autoren-Integration“ von Google Plus Unternehmensseiten sieht künftig möglicherweise ganz ähnlich aus…

Suche nach „Barbara & Oliver Jewelry“ auf Google.com
Gezielte Lokale Suche nach dem Unternehmensnamen

Auf der obigen Abbildung erkennt man ein Beispiel für die korrekte Implementierung eines privaten Google Plus-Profil über die Verlinkung desselben mit der Homepage des lokalen Anbieters. Auf dieser Firmen-Website wiederum verweist der rel=“publisher“ Link zurück zu eben jenem Google Plus-Profil wo das rel=“me“ Attribut automatisch in das HTML geschrieben wird.

Thematisch passenden Beiträge hier im Blog:

  • Zentrale Verwaltung per verifiziertem Google Account:
    Google Plus Profile kann man nur mit einem Google Account anlegen. In diesem Zusammenhang wird berichtet, dass Google Plus Profile nur dann verknüpft mit einem Google Places Eintrag auf den Suchergebnisseiten eingeblendet werden, wenn diese mit eben jenem Google Account angelegt wurden, der auch für die Erstellung der Google Places Einträge verwendet wurde. Diese Beobachtung deckt sich in jedem Fall mit den Tests, die wir derzeit mit Kunden von uns beim Anlegen von Google Plus Seiten durchgeführt haben.
  • Modernisiertes Backend & schnellere Daten-Aktualisierung:
    Das Backend und auch die Aktualisierungs-Intervalle für Google Places Einträge wurde rundumerneuert. Es besteht die Möglichkeit, dass hier die technische Infrastruktur in Vorbereitung auf die Echtzeit-Aktivität auf Google Plus auf eine neue Grundlage gestellt wurde
  • AdWords Express aus dem Google Places Dashboard entfernt:
    Das Tool AdWords Express – die vereinfachte Version von AdWords für lokale KMU – wurde aus dem Google Places Dashboard entfernt. Ein Indiz dafür, dass hier größere Umstellungen im Gange sind, die auf eine Neuausrichtung der Marketing-Produkte von Google hinauslaufen könnten. Denkbar wäre eine übergreifende AdWords-Plattform, die eng mit Google Plus verknüpft ist und dabei nicht nur Klicks für die Firmen-Website generieren, sondern auch auf die Präsenz eines Unternehmens auf Google Plus aufmerksam machen könnte.
  • Google Offers mit neuem Interface:
    In der vergangenen Woche wurde die lokale Deal-Plattform Google Offers für Google Maps in den US mit einer überarbeiteten Nutzeroberfläche relaunched und für Android 6.7 zur Verfügung gestellt.

Implikationen für SEO und die Lokale Suche

Für die Suchergebnisse bedeuten diese Entwicklungen im Zusammenhang mit „Search Plus Your World“ (SPYW) eine effizientere Spam-Resistenz, denn kaum ein Nutzer empfiehlt schrottige, nutzlose Websites an seine Freunde und Bekannten weiter.

Darüber dürfte eine Verschmelzung von Google Places und Google Plus gerade im Kontext von gefälschten Bewertungen von großem Nutzen bei der Bekämpfung derartiger Machenschaften sein. Kundenbewertungen, die von verifizierten Google Plus Nutzern online gestellt wurden, könnten demnach für das lokale Suchmaschinen-Ranking von nicht unerheblicher Wirkung werden.

Schlüsseldienst Bewertungen: Echt oder gefälscht?
Schlüsseldienst Bewertungen:  Echt oder gefälscht?

Die Stichworte „Google Autoren Rank“ sowie Überlegungen zum Stellenwert von „Kommentaren als Ranking-Faktor“ im Rahmen einer geplanten, übergreifenden Kommentarplattform von Google zielen ebenfalls in diese Richtung.

Google Autoren-Integration auf den Suchergebnissen
SEO ist tot? Lokale Suchmaschinenoptimierung lebt!

Zielt Google nun stärker auf eine Lösung „aus einem Guß“ ab?

Das Ringen um die Werbebudgets lokaler KMU an der digitalen Front verstärkt sich bereits seit einer Weile spürbar. Egal ob es sich dabei um die klassischen Branchenlösungen (Branchenverzeichnisse- und portale), um Bewertungs- und Empfehlungsplattformen (z.B. KennstDuEinen) oder um Social Media Portale (Facebook, Foursquare) handelt – eine kunterbunte Vielfalt unterschiedlicher Marketinglösungen drängt sich dem lokalen Unternehmer in jedem Fall auf.

Vor diesem Hintergrund kommen nun vor allem in den US (ReachLocal, MerchantCircle, Yext, etc.) und in den UK (BrightLocal) immer mehr Unternehmen an den Start, die eine umfassende Lösung für lokale Unternehmen „aus einem Guß“ anstreben. Einen vergleichbaren Ansatz pflegen wir mit unserer Produktpalette auf WinLocal auch und haben damit im Rahmen unserer Kundenbeziehungen mehr als gute Erfahrungen gemacht, denn der Bedarf für eine solche Lösung ist gegeben.

Im Kern geht es darum, lokale Unternehmen mit einem klar definierten Ansprechpartner für sämtliche Probleme und Fragen zu versorgen, um bei allen aufkommenden Trends, Tendenzen und Neuerungen den Überblick in der „Schönen neuen Online-Welt“ zu bewahren. Kernbestandteil eines solchen Service ist die umfassende Messbarkeit von Marketing-Maßnahmen, die lokalen KMU leicht verständlich und transparent die Effektivität des eingesetzen Werbebudgets aufzeigt.

Das Ringen um lokale KMUs und welche Rolle Google Plus dabei spielen könnte

Von einer effizienten und vor allem gut funktionierenden Marketing-Lösung „aus einem Guß“ für KMU ist Google hierzulande, aber auch in den US, noch sehr weit entfernt.

Auch wenn aktuelle Kampagnen wie „Online-Motor Deutschland“ mittlerweile als „Marketing- Roadshows“ auf den Markt- und Parkplätzen unserer Republik unterwegs sind, ändert das doch nichts an der Tatsache, dass Google für die allermeisten Nutzer und „Kunden“ ein gesichtsloses Unternehmen ist, bei dem der persönliche Kontakt in Support und Service bisland keinesfalls eine nennenswerte Rolle gespielt haben.

Google und das Ringen um lokale KMU
Google Places - das Ringen um KMU

Da Google überdies die Places Einträge in den ersten Jahren als herkömmliche lokale Suchergebnisse behandelt und bezeichnet hat, war von Anfang an eben NICHT der Grundstein dafür gelegt worden, mit dem lokale KMU davon hätten überzeugt werden können, den eigenen Places Eintrag auf Google als Marketing-Instrument zu verstehen und zu nutzen.

Der mangelhafte Service von Google wurde gerade in Bezug auf Google Places jahrelang aufgrund folgender Aspekte untermauert:

  • Das Google Places Hilfe-Forum ist vollgestopft mit Hilfeschreien lokaler Unternehmer. Die Zahl der üblen Fehler und Probleme mit Google Places Einträgen ist Legion. Abhilfe gabe es nie, ebensowenig einen funktionierenden Support. Öffentliche Kritik an Google Places wurde zusehends lauter.
  • Wer weiß noch, wie Google Places früher hieß? In den ersten Jahren war stets die Rede vom „Lokalen Branchencenter“, welches erst im April 2010 in Google Places umbenannt wurde. Derartige Re-Brandings tragen gerne zur allgemeinen Verwirrung bei, bzw. bieten eben nicht die verantwortungsvolle Konsistenz einer Marke, der man sein Unternehmen zur Vermarktung anvertrauen möchte.
  • Anzeige von Wettbewerbern auf der einzelnen Google Places Seite unter der Sektion „Orte in ihrer Nähe„. Welcher lokale KMU würde mit einer solchen Seite für sich werben?
  • Die offensive Einblendung von immer mehr lokalen AdWords-Anzeigen auf Google Maps führt in der Folge zu einem Zwang für lokale Unternehmen AdWords regelmäßig für die eigene Firmenbezeichnung als Suchbegriff zu buchen
  • Die traurige Tatsache, dass es möglich ist als Wettberbwer ein konkurrierendes Unternehmen aus Google Places rauszukegeln, indem man gezielte Sabotage-Maßnahmen durchführt, trägt nicht dazu bei, das Vertrauen gegenüber diesem Tool auszubauen
  • Das seit Jahren auftretende Problem mit zahllosen permanent verloren gegangenen Kundenbewertungen auf Google Places taugt ebenfalls dazu, dieses Tool leider nicht als effizientes Marketing-Tool wahrzunehmen, denn Online-Bewertungen stellen vergleichbar mit persönlichen Empfehlungen eines der wichtigsten Werbeinstrumente dar, die lokalen KMU zur Verfügung stehen

Bleibt zu hoffen, dass an diesem Zustand Google Plus sowie die Integration von Google Places in dieses soziale Netzwerk etwas ändern kann. Bislang zeigt sich Google auf seinem hauseigenen sozialen Netzwerk nämlich durchaus motiviert und engagiert, wie man dem vielstimmigen Chor der unterschiedlichsten Google Plus Produkt-Seiten entnehmen kann.

Ich habe mal in einem Interview mit mir zu „Google Plus für Unternehmen“ folgendes gesagt:

„Google hingegen wird sicher in der kommenden Zeit etliche Schritte einleiten, die Unternehmen zu Werbeträgern dieser neuen Plattform werden lassen – die prominente Anzeige der Unternehmensseite auf Google+ ist dabei nur eines der kleinen Geschenke, die Google denjenigen Unternehmen macht, die sich aktiv am Aufbau großer Nutzergruppen auf Google+ beteiligen.“

Solange sich aber der Ruf von Google Plus als „Geisterstadt“ in den Köpfen lokaler KMU hält – und dieser Ruf ist sehr weit verbreitet, wie mir etliche Gespräche mit unseren Kunden klargemacht haben – solange wird es für Google eine richtiges Problem sein, das neue soziale Netzwerk als allumfassendes Marketing-Vehikel zu positionieren.

Google Plus für Unternehmen

Google Plus für lokale KMU – spannende Optionen!

Damit dieser Artikel nicht zu einem Abgesang auf Google gerät hier nun eine Auflistung an interessanten Optionen, die sich aus einer Verschmelzung von Google Plus und Google Places ergeben würden:

  • Kundenbewertungen als Kommentare – Support per Hangout:
    Um das Thema Bewertungen auf ein neues Level zu hieven bestehen mit Hangouts auf Google Plus sowie mit der Kommentarfunktion bei Unternehmensseiten spannden Möglichkeiten an Kunden-Feedback in Echtzeit zu gelangen.
  • Kunden-Feedback in Echtzeit:
    Darüber hinaus hat Google mit TalkBin im vergangen Jahr einen Anbieter zu seinem Portfolio hinzugefügt, welches Kundenstimmen in Echtzeit teilnehmenden Unternehmen zur Auswertung zur Verfügung stellt
  • Circles als CRM-Tool:
    Mit der Einführung von Circles hat Google zu Beginn von Google Plus eine Möglichkeit geschaffen, Zielgruppen zu erstellen. Basierend auf einer Kundendatenbank, bieten Circles die zielgruppengerechte Streuung von Inhalten. In diesem Zusammenhang wird Kundenmanagement, Support und Service zu einer Kommunikationsform, die auf Google Plus gebündelt zum Ausdruck kommen könnte
  • Email-Marketing per Google Docs:
    Die Überführung von Google Docs in Google Plus würde die Möglichkeit eröffnen, grundlegende Email-Marketing Maßnahmen zentral auszusteuern. Vor dem Hintergrund zahlloser neuer Features für Google Docs ist dieser Schritt durchaus denkbar
  • Lokale Deals:
    Mit der Integration von Google Offers in Google Plus würde der Werbekanal „Lokale Deals“ eine sinnvolle soziale und damit virale Qualität erreichen können. Solle es überdies möglich werden, diese tagesaktuell anzupassen und gezielt für bestimmte Circles zu schalten, dann stünde zusätzlich zu dem lokalen Firmeneintrag und den open skizzierten Optionen ein fein aussteuerbares Marketing-Instrument zur Verfügung, dass gut in das Gefüge eines sozialen Netzwerks passt

Stellt sich abschließend die Frage, inwieweit wir angesichts der kommenden Verknüpfung von Google Places mit Google Plus ein zentralisiertes Dashboard erwarten dürfen.

Kernbestandteile eines solchen Dashboards wären:

  • Management von Firmendaten
  • Zielgruppengerechte Aussteuerung von Social Media Postings
  • Verwaltung von AdWords Express und Google Offers
  • Auswertung von Traffic-Daten, Deal-Conversions und Social Media-Signalen
  • Verwaltung von Support- und Service-Anfragen

tl;dr

Für alle die keine Zeit hatten, dass alles zu lesen, hier die kompakte Zusammenfassung für Eilige:

  • Die Verschmelzung von Google Places mit Google Plus liegt nahe, denn zahlreiche Indizien sprechen dafür
  • Für die lokale Suche und SEO ergeben sich aus dieser Verknüpfung eine krisensichere Spamresistenz
  • Google zielt mit dieser Maßnahme auf lokale KMU ab
  • Ziel von Google wird es sein, Google Plus als zentrale Anlaufstelle für lokale KMU zu gestalten
  • Die jahrelange Mißachtung der Bedürfnisse lokaler KMU hat zu einem geringen Vertrauen seitens lokaler Unternehmen in Bezug auf Google als zuverlässigen „Ansprechpartner“ bei Problem geführt
  • Ein Vielzahl unterschiedlicher Google Services ließe sich so „unter einem Hut“ sinnstiftend zusammenführen, was die oben skizzierten Vertrauensverluste aus der Welt schaffen könnte

Fazit:
Wenn Google es schafft diesen großen Wurf zu meistern, dann kann eine derartige „Alles in einem Guß“-Lösung dazu beitragen, dass etliche lokale KMU Google Plus als Marketing-Instrument eine Chance geben. Google jedenfalls dürfte sich sehr darüber freuen, denn es hat den Anschein, dass die Reihenfolge der Nutzermigration zu Google Plus nach folgendem Modell abläuft:

1.) Alle „digital natives“ reinholen
2.) Die großen Brands promoten
3.) Lokale KMU aktivieren

An Schritt 4.) steht dann schließlich der „Otto-Normal Nutzer“, der über einen der drei oben skizzierten Kanäle zu Google Plus geholt wird. Google verfährt mit dem Ausbau seines sozialen Netzwerk schlicht genau andersherum als Facebook.

Ist letzteres initial durch die privaten Nutzer groß gemacht worden, so schickt sich ersteres an, dieses Paradigma zu brechen, indem reichweitenstarke Influencer und attraktive Brands zunächst für diese neue Plattform sprechen, bevor interessierte Nutzer nachziehen.

Als Belohnung dafür, dass lokale KMU nun künftig ihre Kunden zu Google Plus einladen, erhalten lokale Betriebe und Dienstleister dank den Google Plus Unternehmesseiten eine erhöhte Sichtbarkeit bei Brand-Anfragen, die sich im Idealfall gut steuern lässt.


9 Antworten zu “Überlegungen zur Verschmelzung von Google Plus mit Places”

  1. Gabor sagt:

    Interessante Theorien.
    Mich würde es nicht wundern, wenn 30-60% dessen umgesetzt wird in naher Zukunft.

    Immer schwieriger wird es, die KMU als Kunden zu überzeugen. Es ist jetzt schon kein Leichtes, jemanden zu Google Places zu bewegen und Facebook. Von Google+ gar nicht zu sprechen.

    Ich bin gespannt, was so passiert 😉

    lg
    Gabor

  2. Monika sagt:

    „Circles als CRM-Tool:
    Mit der Einführung von Circles hat Google zu Beginn von Google Plus eine Möglichkeit geschaffen, Zielgruppen zu erstellen. ………….“

    Das mag ja sein, aber ich kann xyz Leute in meinen Circles haben, die müssen mich nicht in ihren Circles haben, somit kann ich streuen was ich will…..

    „Von Google Docs aus E-Mail Kampagnen“, ich vermute die haben in den Staaten andere Gesetze, wieviele Kleinbetriebe haben dafür die Energie, das Kapital und die menschlichen Ressourcen (Hang Outs als Beispiel) – treibt sie der Pinguin dahin?

    • Hallo Monika,

      Als Unternehmensseite sieht man doch, wer einem auf jeden Fall folgt und wer die geteilten Informationen im Stream erhält. Darum geht es… Lokale KMU werden in der Regel ggf. 50-150 Fans auf Google Plus haben. Da kann man noch leicht den Überblick behalten und man sieht auch, wie sich eingestellte Posts verbreiten und ob das ganze überhaupt klappt… es geht nicht darum xyz Leute in den Circles zu haben, sondern darum dass xyz Leute einen eingekreist haben 😉

      Was die rechtlichen Grundlagen für Email-Kampagnen anbelangt, so muss ich gestehen, dass ich mich damit nicht genug auskenne, um zu beurteilen, ob Google Docs die Anforderungen für Deuschland erfüllt.

      Gruß,
      Sebastian

  3. […] Überlegungen zur Verschmelzung von Google Plus mit Places var szu=encodeURIComponent(location.href); var […]

  4. #zukunft #google+ | Internetblogger.com sagt:

    […] Überlegungen zur Verschmelzung von Google Plus mit Places | Kennstdueinen.de Blog Wird Google Places in Google Plus aufgehen? Was spricht dafür und was dagegen? Was bedeutet das für lokale Vermarktungsmodelle? Regelmäßig wird in […]

  5. […] gar nicht zu beschäftigen. Das hat jedenfalls Gretus heute morgen gelesen.Sebastian Socha will Indizien für eine Integration von Google Places und Google Plus gesehen haben. Nun, trotz Feiertag gestern habe ich mir seine Beweisführung (noch) nicht […]

  6. […] zu geben. Interessante Theorien und mögliche Auswirkungen für die Arbeit der SEOs stellt euch Sebastian Socha […]

  7. Gut aufbereiteter Artikel!

    Also ich denke mir, dass an den Spekulationen schon einiges dran ist. Die Verschmelzung der Dienste (unabhängig welche jetzt zuerst kommen) wird sicher eine Kernaufgabe der nächsten Dekade in Googles Businessplan sein. Aber wie schon geschrieben ergeben sich ja dann auch spannende neue Aufgabenbereiche, wie z.B. das weitaus wichtigere Reputation Management.

    • Hallo,

      Danke für das positive Feedback!

      Aus dem von mir im Artikel vorgestellten Kaleidoskop kann man als Agentur sehr gut Nischen aktiv ableiten, die von den „Großen Vermarktern“ momentan noch nicht gut abgedeckt werden. Gerade im lokalen KMU-Segment werden auch die „Kleinen“ stets gut mitmischen können, denn oftmals ist ein großes Verständnis für die Sorgen, Mühen und Probleme lokaler „Offline-Anbieter“ vorhanden.

      In einem solchen Zusammenhang stellt dann die Agentur langfristig die integrative Schnittstelle für das lokale Unternehmen dar, unabhängig davon wieviele Dienste es gibt und welche miteinander verschmolzen werden…

      Gruß,
      Sebastian

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