KennstDuEinen Blog

„Ich blogge weil…“

Geschrieben am von

„… ich vieles sowie so lesen muss & sich die Informationen beim darüber Schreiben besser verfestigen“

Webmaster FridaySo ungefähr würde meine nächstliegende Antwort auf die Frage des heutigen Webmaster Friday lauten, wenn ich diese spontan beantworten müsste.

Da ich als SEO ohnehin jeden Morgen meine tägliche Runde durch die üblichen Verdächtigen unter den von mir regelmäßig gelesenen Blogs drehe, den Twitter Stream überfliege und dann noch bei Google Plus nachschaue, was dort aktuell an relevanten Informationen die Runde macht, liegt es nahe, dass ich mich mit den Inhalten intensiv beschäftige.

Dabei schaue ich mich nach weiterführenden Quellen um, lese Kommentare und bilde mir so einen individuellen Querschnitt durch das Gelesene, dass ich mir auf diese Art zu eigen mache. Doch nicht alles, was ich täglich aufs Neue lese ist auch tatsächlich im Arbeitsalltag anwendbar. Wieso dann die Zeit darauf verschwenden?

Ganz einfach… weil es definitiv noch mehr Gründe als die oben genannten gibt, weshalb ich blogge.

SEO & Corporate Blogging…

Als ich noch als externer SEO-Berater für das Bewertungsportal KennstDuEinen einen Unternehmensblog initiiert habe, wusste überhaupt niemand, wohin dieser Blog führen sollte. Es war lediglich klar, dass solch ein Blog – auch, oder vielleicht gerade wenn er zunächst nicht klassische Unternehmenskommunikation zum inhaltlichen Gegenstand hat – sich positiv unterstützend auf die Suchmaschinenoptimierung auswirken wird.

Und wenn schon nicht in Form von den begehrten Links, dann doch immerhin als interne Linkschleuder über relevante Keywords.

Wie ich es bereits in meinem Artikel Linkbuilding – Taugt ein Blog zum Linkaufbau? etwas umfangreicher skizziert habe, lag es nach dem Wechsel in das Unternehmen in meiner Hand, was nun mit dem Blog geschieht und ich entschloss mich kurzerhand den Blog einfach vollständig in meinen Bereich zu übernehmen und die Inhalte eigenständig zu veranworten.

Know-How ausbauen, Testen & am Schreibstil feilen…

Ein für mich wichtiger Punkt zu Beginn des Blogs war, dass ich mir die Themen frei auswählen kann und ich so nicht nur die Gelegenheit habe inhaltlich über meinen Tellerrand zu schauen, sondern auch über Inhalte zu schreiben, in denen ich mich eigentlich nicht als Experte bezeichnen würde.

Dass sich dabei gerade zu Beginn noch nicht so richtig spannende Diskussionen ergeben ist völlig normal, denn man hat noch keine Stammleserschaft, das Thema kann zu speziell sein, die Nische zu klein oder der Inhalt so irrelevant, dass dem nichts mehr hinzuzufügen ist.

Was man dabei aber lernt ist ein rasches Einarbeiten in neuen Themengebiete und – noch viel wichtiger – dank der breiteren Themenauswahl bekommt man ein Gespür dafür, welche Inhalte beim Publikum ankommen und welcher Schreibstil dabei adäquat verwendet wird und welche Inhalte auf welchen Social Media Portalen beliebt sind.

So ganz nebenbei nimmt man beim Linkbuilding für die veröffentlichten Artikel und beim anschließenden Ranking-Monitoring der einzelnen Blogbeiträge, wie auch im Rahmen der Traffic-Analysen eine Vielzahl an frischen Informationen über die Ranking-Mechanismen auf Google mit, da man bei einem Blog viel mehr Freiheiten hat, als bei einem Portal, mit dem Geld verdient wird und das nun mal in einem verhältnismäßig klar definierten Keyword-Spektrum ranken muss.

Blog, Weblog, Bloggen

Expertenstatus erarbeiten…

Nach ca. einem halben Jahr, das ich als Experimentierphase bezeichnen würde, fing ich damit an, meine Artikel zusehends auf die Themengebiete „Lokale Suche„, „Google Places„, „Local SEO“ und „KMU“ im weitesten Sinne zuzuspitzen. Damit einher ging eine erhöhte Schlagzahl der Inhalte sowie der gezielte Aufbau einer aktiven Präsenz auf Twitter.

Mit der zunehmenden Spezialisierung auf die Optimierung für Google Places und die Lokale Suche im allgemeinen, gelang es mir irgendwie nach einer Weile – u.a. im Windschatten einer interessante Interviewreihe namens „11 Fragen an…„, die Markus Bauer zusammen mit mir auf die Beine gestellt hat – in meiner kleinen Welt der lokalen Suchmaschinenoptimierung eine stetig wachsende Leserschaft aufzubauen.

Wer schreibt der bleibt…

Egal um welche Inhalte es sich handelt, ein Fachmann bleibt nur dann ein Fachmann, wenn er am Ball bleibt. Mein derzeitiges Hauptziel beim Bloggen ist es, aktuelle Informationen rund um „meine“ Themengebiete zuverlässig zu thematisieren.

In diesem Zusammenhang möchte ich die Stichworte Aktualität, Nützlichkeit und ein Mindestmaß an inhaltlicher Tiefe hervorheben – die bisweilen leider in einem einzigen Artikel miteinander kollidieren können – von denen ich mir jedoch stets aufs Neue erhoffe, dass sie das Hauptcharakteristikum dieses Blogs sind, was aber selbstverständlich nicht immer klappt.

Klar… ein Blog taugt zum Linkaufbau

Wie ich in dem oben verlinkten Artikel bereits anhand einer tabellarischen Übersicht veranschaulicht habe, hilft ein Blog, der gerne gelesen, viel in sozialen Netzwerken zitiert und in anderen Blogs und Magazinen verlinkt wird, selbstverständlich beim Linkbuilding.

Egal ob man die Wertigkeit der Links über den Umweg von Blog zum Hauptportal überträgt, oder sich über diejenigen Links freut, die auf das Haupportal verweisen, weil man im dem verlinkenden Artikel noch kurz meinen Arbeitgeber erwähnen wollte, doch das ist noch nicht alles.

Ego-Marketing, Employer-Branding, Online-Reputation…

Gleich drei Buzz-Words in einer einzigen Überschrift, wow… Ich möchte aber damit andeuten, dass man diese genannten Punkte keinesfalls voneinander lösen kann, ohne das ganze Konstrukt zu gefährden. Es ist klar, dass das Unternehmen davon profitiert, dass der Blog hier mittlerweile ein recht lebendiger Treffpunkt für eine wachsende Leserschaft geworden ist, die sich mit dem Thema „Lokale Suche“ identifiziert.

Darüber kann man sich als Unternehmer ebenso freuen, wie ganz grundsätzlich natürlich meine Arbeit hier im Blog – zumindest hoffe ich das – ein positives Licht auf die Unternehmenskultur von WinLocal wirft.

Doch all das wäre nicht möglich, wenn ich ganz persönlich nicht auch daran interessiert wäre, ganz banales Ego-Marketing zu betreiben, denn wer wird nicht gerne zitiert, verlinkt, in sozialen Netzwerken erwähnt? So etas steigert nicht nur den eigenen Marktwert, es ist schlicht Balsam für die nach Aufmerksamkeit hungernde Seele 😉

Spaß & Interesse…

Es bleibt mir nun zum Schluss noch übrig die beiden wichtigsten Aspekte zu betonen, weshalb ich blogge: Ich schreibe nur über Themen, die mich interessieren und ich blogge hauptsächlich deswegen, weil es mir Spaß macht.


6 Antworten zu “„Ich blogge weil…“”

  1. Hallo Sebastian,

    dieses Blog hier ist für mich ein gelungenes Beispiel für Content Marketing. Kontinuierlich hochwertige Inhalte anbieten und damit die verdiente Ernte in Form von Reputation, Backlinks und Resonanz im Social Web einfahren.

    Für mich ist KennstDuEinen eine DER Quellen für die zitierten Themengebiete “Lokale Suche“, “Google Places“, “Local SEO”.

    Danke dafür und keep up the good work,

    Werner

  2. Frank sagt:

    Ein super toller Artikel! War sehr hilfreich! 😀

  3. Woy sagt:

    Ganz klar, kennstdueinen ist „der“ Blog für „GUS“ (Google Univeral Search).

  4. Ich blogge, weil… | Seitenbetreiber.de sagt:

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