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Google Plus Firmenseiten: Was hat Potenzial & was fehlt?

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Google Plus bietet für Firmen und Dienstleister ein immenses Potenzial…

Google Plus for Business… aber nur, wenn das Gros der “normalen” Nutzer auch tatsächlich den Weg zu Google Plus findet und noch ein paar notwendige Features und Funktionen für Firmen und Dienstleister angeboten werden.

Für den Fall, dass global agierende Konzerne, bekannte Marken und lokale Anbieter gleichermaßen Google Plus Seiten für Unternehmen zu Kommunikations- und Marketingzwecken verwenden möchten, bietet das neue soziale Netzwerk jedenfalls theoretisch bereits jetzt schon spannende Optionen.

In dem heutigen Blogpost möchte ich daher, nach einer kleinen theoretischen Einleitung in das neue Social Media Tool, die Möglichkeiten für Unternehmen auf Google Plus ein wenig umreißen, auch wenn man laut Google noch keine Firmenseiten auf Google Plus anlegen soll…

Angeregt durch einen kürzlich von Andrew Shotland auf Searchengineland veröffentlichten Beitrag, soll abschließend eine kleine Wunschliste mit denkbaren Features bezüglich der möglicherweise bereits in wenigen Tagen zur Verfügung stehenden Google Plus Business Pages den vorliegenden Artikel ein wenig abrunden.

“Denn auf Facebook ist man, Google+ macht man sich…”

Das das Social Media Tool Google Plus die Art und Weise wie in sozialen Netzwerken miteinander kommuniziert wird zu revolutionieren imstande ist, hat vor ein paar Tagen bereits Sascha Lobo auf Spiegel Online in einem lesenswerten Beitrag recht passend umschrieben.

Google+ ist damit eine geschickte Annäherung an die Zukunft der Medienrezeption, in der Nachrichten aus allen möglichen Quellen zusammengeführt werden, aus der Wirtschaftsredaktion eines kanadischen Webmagazins bis zur malaysischen Foto-Bloggerin. Sortiert und verbreitet werden diese Quellen von einem sozialen Filter aus Multiplikatoren, frei von sozialen Zwängen thematisch geordnet zusammenklickbar. Google+ entspricht der personalisierten, sozialen, interaktiven Redaktion für jedes denkbare Ressort.

Diese Aussage Sascha Lobos konstituiert sich über das Herzstück von Google Plus, den sogenannten Circles. Damit ist die individualisierbare Filterung der eigenen Kontakte mit Hilfe einer feingliedrigen Aufteilung in unterschiedliche Interessengebiete, professionelle Kontakte, private Freunde, der Leserschaft im Blog, Kunden und vielen weiteren inhaltlichen oder strukturellen Merkmalen gemeint.

Das diese Aufteilung in Circles sowohl Chancen, als auch Risiken – sowohl für den Nutzer, wie auch für Google Plus als innovatives Konzept für ein soziales Netzwerk – mit sich bringt, hat Markus Kirchmair in einem recht lesenwerten Artikel zutreffend umschrieben.

Google ermöglicht mit dem offenen Follower-Prinzip, dass einem jeder Fremde bei seiner Online-Aktivität folgen kann. Das lässt sich mit der Einteilung in Circles zwar kontrollieren. Unsere Arbeitskollegen, Chefs und Kunden werden uns dennoch auf Google+ folgen.

Bei Google Plus stoßen nun hinlänglich bekannte Broadcaster, die bislang eher über ihren Blog und via Twitter relevante Inhalte für eine Masse an Nutzern bereitstellen, direkt auf einzelne Nutzer mit Klarnamen. Professionelle SEOs & Online-Marketeers treffen sich nun mit semi-professionellen und privaten Nutzern zu einem kommunikativem Stelldichein.

Dabei ist die Gefahr groß, dass die eine oder andere Gruppe unter- bzw. überfordert wird, was aus Sicht von Markus Kirchmair denn auch die größte Herausforderung darstelle, der sich Google Plus nunmehr ausgesetzt sieht:

Das stellt nicht nur eine große Herausforderung an die Designer des User Interfaces dar – ihnen muss es angesichts der wachsenden Zahl an Features gelingen, im minimalistischen Look & Feel für alle Nutzergruppen den kleinsten gemeinsamen Nenner zu schaffen. (…)  Der in der Befriedigung dieser widersprüchlichen Ansprüche vorprogrammierte Konflikt ist vielleicht der gravierendste Nachteil von Google+, der die anderen Plattformen in ihren jeweiligen Bereichen weiter existieren lassen kann.

Da es jedoch verständlicherweise noch niemanden gibt, der bereits umfassende Erfahrungen mit einem derart fein facettierten und dennoch massentauglichen Kommunikationstool gesammelt hat, wird es sich noch zeigen müssen, welche Vor- und Nachteile Google Plus in unsere digitale Welt gebracht hat.

Inhaltlich auf einer Linie mit dem neunetz Blogger Marcel Weiss zeichnet sich zumindest auch in meinen Augen folgendes ab: Google+ bedroht mehr Twitter als Facebook.

Google Plus für Firmen – Was macht Sinn? Welche Features sollte man nutzen?

Basierend auf meinen bisherigen Erfahrungen mit dem neuen Social Media Tool habe ich mir nun einfach mal ein paar Gedanken gemacht, wie sich Firmen, lokale Betriebe und Dienstleister die Vorteile von Google Plus zu Nutze machen könnten. Zusätzliche Anregungen sind außerden dem Beitrag Google+ at Work: Taugt das was? von Eric Kubitz entnommen, der gestern Abend auch schon eifrig auf Google Plus diskutiert wurde…

Den Beitrag abschließend kommt noch eine kleine Liste mit spannenden Features, die auf Google Plus für Firmen zur Verfügung gestellt werden sollten, damit das Tool gerade auch im professionellen Bereich zu einer sinnvollen Ergänzung für die Unternehmenskommunikation avancieren könnte.

CRM & Circles: Mit unterschiedlichen Geschäftskontakten selektiv kommunizieren

Google Plus CirclesKunden & Business Kontakte in differenzierte “Kreise” einteilen
Einer der ersten Schritte, der von Unternehmen auf Google Plus unternommen werden sollte – selbstverständlich nachdem man alle Hebel in Bewegung gesetzt hat, so dass möglichst jeder aus der Email-Datenbank mit einer Einladung für Google Plus versorgt wurde – ist die Einteilung und Kategorisierung der Business-Kontakte.

Je nach Geschäftsfeld sind hier nun recht flexible Zuordnungen der Kontakte möglich wie beispielsweise in “Interessenten”, “Neukunden”, “Stammkunden”, “Top-Kunden”, “Fragestellung”, “Beschwerde”, etc.

Mit einem Schlag kann nun selbst ein kleines Unternehmen erfolgreiche Social Media Kommunikation betreiben, denn gerade die differenzierte Distribution von Informationen an relevante Nutzer oder Nutzergruppen ist es ja, was die Kommunikation in sozialen Netzwerken von klassischer, unidirektionaler Informationsstreuung unterscheidet!

Die Google Plus Firmenseite wird so zu einer kommunikativen Schaltzentrale mit deren Hilfe man eben nicht wie bei Facebook immer gleich alles “an die große Glocke hängt”.

Dass man dank Google Plus so auch theoretisch rund um die Uhr erreichbar ist, ist ein hübscher Nebeneffekt, der dazu führt, dass man als Unternehmer auch mal “zwischendurch” oder am Feierabend noch ein paar Worte mit Kunden oder Interessenten wechselt.

Hangout – Videochat mit Kunden
Google Plus HangoutEin sehr interessantes Feature könnte sich mit dem Tool Hangout entwickeln. Hierüber könnten sowohl Teams in Unternehmen miteinander kommunizieren (wie überhaupt Projektarbeit mit Google Plus recht gut denkbar ist), als auch Service-Mitarbeiter hilfesuchenden Kunden Support bieten.

Huddle – Teamchat mit Geschäftskontakten
Huddle Google PlusAls ein weiteres interessantes Feature für Betriebe könnte sich übrigens Huddle entwickeln.

Hier haben einzelne Teams die Möglichkeit in einer Art Gruppenchat-Funktion kurzfristig Informationen auszutauschen. Dies kann für spontane Meetings im Unternehmen, aber auch extern für die Umorganisation eines Treffens mit Geschäftspartnern oder Kunden verwendet werden.

Kunden & Interessenten nehmen Betriebe & Dienstleister in ihre “Kreise” auf

Circle auf Google PlusUmgekehrt ist es natürlich auch mehr als denkbar, dass Kunden, Interessenten, Freunde oder Geschäftspartner ein Unternehmen ebenfalls in einen ihrer “Kreise” aufnehmen.

Für dieses Szenario ist es notwendig, dass man als Betrieb oder Dienstleister neben der oben skizzierten selektiven Kommunkation auch regelmäßig “für alle Welt” öffentliche Beiträge posted, da nur diese auch von Nutzern gelesen werden können, die ein Unternehmen zu ihren “Kreisen” hinzufügen.

Hier gelten die üblichen Tipps: Nicht zu viel posten, dafür aber regelmäßig. Idealerweise wird von einem Unternehmen dabei penetrante Eigenwerbung vermieden; vielmehr sollte nützlich, hilfreich und freundlich in der Community interagiert werden.

In diesem Rahmen immer wieder mal die eine oder andere Rabattaktion auszuprechen, Gewinnspiele durchzuführen oder Verlosungen abzuhalten hat noch keiner Firma wirklich geschadet, ist aber nicht wirklich nachhaltig und von nur niedrigem Wert für das Unternehmen, da keine Informationen ausgetauscht werden.

Viel sinnvoller veranstaltet man eine Umfrage oder einen “Mitmach”-Wettbewerb, mit dem man mehr über die Kunden erfährt, oder individuelles Feedback über die eigenen Produkte erhält.

Mit Google Plus Trends in Umlauf bringen und/ oder stets aktuell informiert sein

Soziales NetzwerkGanz klassisch steht bei Google Plus sicher auch das herkömmliche social networking im Vordergrund.

Hierbei selbst einen Unternehmens-Account aufzubauen, der relevante Themen und branchenspezfische Trends auf die Agenda setzt, die anschließend von etlichen Nutzern diskutiert werden, stellt ganz sicher die Königsklasse hinsichtlich der Nutzung einer Social Media Plattform dar; dies ist aber auch nicht allen Betrieben vergönnt und sollte daher auch nicht als das finale Ziel aller Bemühungen bewertet werden.

Wenn man als kleiner Betrieb oder einzelner Dienstleister aber auch einfach nur informative Accounts interessanter Unternehmen sowie branchenrelevanter Nutzer in die eigenen Kreise aufnimmt, bleibt man in jedem Fall in Kontakt mit nützlichen Informationen und somit immer auf dem neuesten Stand die jeweiligen brancheninternen Entwicklungen und Innovationen betreffend.

Das schöne am asymmetrischen Followerprizip bei Google Plus ist außerdem, dass es unter Umständen passieren kann, dass eine brancheninterne “Größe” einen “kleinen” Unternehmensaccount in die eigenen Kreise aufnimmt. In der Folge kann es dazu kommen, dass über diesen Multiplikator nun schon bald auch die bisher nur von einer geringen Zahl an Nutzern wahrgenommen Posts nunmehr von einer riesigen Leserschaft wahrgenommen werden – selbstverständlich sollte man auf einen derartigen Multiplikator gesteigerten Wert legen und diesen hier und da mit ein wenig gesteigerter Freundlichkeit “umgarnen” (wie man dies in der Regel auch immer bei befreundeten Journalisten tun sollte).

Suchmaschinenoptimierung mit Google Plus – “Social Media SEO”

SEO mit Google PlusEin paar positive Nebeneffekte aus Sicht der klassischen Suchmaschinenoptimierung sind über Google Plus in jedem Fall ebenfalls zu erzielen.

Neben der Möglichkeit Nutzer über das Teilen von eigenen Inhalten – sei es im Blog, oder im Corporate Social Media Newsroom oder ganz klassisch über Pressemeldungen – auf das eigene Angebot aufmerksam zu machen, bzw. sich branchenintern “einen Namen zu machen”, hat man auf Google Plus ganz schlicht eine klasse Möglichkeit um aktiv Linkbuilding zu betreiben, was in der Regel neben einem gesteigerten Besucheraufkommen auch zu verbesserten Positionen in der Suchergebnissen führen kann.

Angefangen vom Unternehmensprofil, wo man diverse Links zu eigenen Projekten und Angeboten im Web setzen kann bietet grundsätzlich jeder Post die Möglichkeit auf den eigenen Betrieb oder ein spezifisches Produkte/ eine spezifische Dienstleistung zu verlinken…

Da interessante, witzige oder hilfreiche Beiträge gerne in der Community weitergereicht werden vervielfachen sich so recht fix die Anzahl der Verlinkungen auf die Firmenwebsite!

Google Plus auf den SuchergebnissenBaut man darüber hinaus auch noch einen Google Plus Button auf der Firmenwebsite ein und sorgt dafür dass viele Nutzer die Unternehmenshomepage zum einen auf den klassischen Google Suchergebnisseiten (= SERPs) und zum anderen intern auf Google Plus weiterempfehlen (oder “plussen”, “pluseinsen”, “liken” oder wie auch immer), dann wirkt sich dies in jedem Fall positiv auf das Ranking der eigenen Website aus.

Nicht umsonst hat Google erst kürzlich in die Google Webmastertools ein neues Auswertungsmodul eingeführt, dass sich nur auf die Auswirkungen des Google Plus Buttons auf die Ranking- und Suchperformance bezieht!

Google Plus für Firmen – ein kleiner Wunschzettel

Um ein paar weitere mögliche Anwendungsszenarien für Firmen auf Google Plus zu skizzieren, möchte ich nun noch einen kleinen Wunschzettel zusammentragen, wie ihn auch schon Eric Kubitz in seinem oben verlinkten Beitrag mit Bezug auf Google Plus als Projektmanagmenttool zusammengetragen hat.

Google Plus Firmenseite – Entwurf
Google Plus Seite für Unternehmen Entwurf
Zum Vergößern bitte auf die Abbildung klicken

Google Places + Google Plus: Nahtlose Integration & Synchronisation
Wie zuletzt schon von mir skizziert, würde eine nahtlose Integration von Google Places in Google Plus (und ggf. umgekehrt) einen ersten, vernünftigen Schritt bei der Zusammenführung von “Social” und “Local” bedeuten, was bislang in meinen Augen weder über Check-In Dienste wie Foursquare und Google Latitude oder Facebook Places noch über die bisherigen Google Places Seiten sinnvoll realisiert wurde.

Google Places und Google PlusMan könnte dabei erwarten, dass man als registrierter Google-Nutzer direkt auf dem Google Places Profil mit der Option konfrontiert wird, das Unternehmen zu den eigenen Kreisen auf Google Plus hinzuzufügen, um fortan stets aktuell informiert zu sein.

Darüber hinaus sollte sowohl der Verifizierungsprozess auf Google Places, wie auch jegliche Änderung der Firmendaten (Adresse, Kontaktinformationen, Öffnungszeiten, Zahlungsmethoden u.v.m.) synchron mit Google Plus ablaufen und v.a. zuverlässig funktionieren.

Spannend wäre es außerdem, wenn verifizierte Unternehmen registrierte Google Plus Nutzer als Besucher ihrer Google Plus Firmenseite oder ihres Profils auf Google Places identifizieren könnten. Darauf aufbauend wäre es möglich diese bspw. über Incentives dafür zu begeistern, den Firmenaccount in ihre “Kreise” aufzunehmen.

Online-Reputation & Review-Management + Google Plus:
Mal abgesehen von dem wichtigen Umstand, dass viele gute Bewertungen auf Bewertungsportalen wie KennstDuEinen oder direkt auf Google Places das Ranking bei lokalen Suchanfragen zielgerichtet verbessern können, so tragen doch die öffentlichen Meinungsäußerungen von Nutzern im Internet einiges zum “guten Ruf” eines Unternehmens bei.

Bewertungen auf Google SuchergebnisDa Kundenmeinungen und Benotungen außerdem eine wichtige Rolle bei der Entscheidungsfindung für oder wider ein bestimmtes Angebot spielen, spielt der Aspekt des Online-Reputation Management eine zusehends wichtige Rolle.

Google Plus könnte in dieser Hinsicht für Unternehmen ein wichtiges Tool zum positiven Reputationsaufbau werden, indem hierüber zum Beispiel a.) bei Problemen erfolgreich de-eskaliert wird b.) Kunden zu aussagekräftigen Bewertungen animiert werden c.) öffentlich konstruktiv Hilfestellung angeboten wird.

… hierbei sind zahlreiche Maßnahmen denkbar, die sich nachhaltiv positiv auf die Wahrnehmung eines Unternehmens im Web auswirken können. Mit Hilfe einer kleine Linkliste auf dem Google Plus Profil zu weiteren digitalen Präsenzen des Unternehmens im Web aufmerksam zu machen macht in diesem Kontext jedenfalls Sinn.

Der Aspekt Empfehlungsmarketing könnte m.E. bei einer vernünftigen Integration von Google Places in Google Places ganz sicher richtig Schwung bekommen und erfolgreich zur Neukundengewinnung im Internet eingesetzt werden.

Google Offers + Google Plus: Aktuell Angebote stets im Blick
Bezüglich Google Offers wäre vorstellbar, dass diese in Abhängigkeit vom Aufenhaltsort des Nutzers, stets als eigener “Kreis” konzipiziert werden.

Google Offers und Google PlusHier hätte man nun als Nutzer die Freiheit aktuelle, lokale Angebote aus der direkten Umgebung auch noch über den eigenen sozialen Graph zu filtern, denn vielleicht haben ja bereits ein paar andere Google Plus Kontakte die angepriesenen “3 Kugeln Eis zum Preis von einer” beim Italiener um die Ecke in Anspruch genommen, so daß man sich später mit diesen treffen kann?

Zumindest zeichnet sich bei Google Offers so langsam eine Integration mit Google Places ab – wenn auch der Link von der Place Page zu einem aktuellen Google Offer leider noch vollkommen fehlt – vom einzelnen Offer hingegen gelangt man mittlerweile bereits komfortabel über einen sinnvoll angebrachten Link zur korrespondierenden Seite auf Google Places:

Google Offers und Google Places

Mobile Web & lokale Angebote: Erfolgreich am “Point of Sale”
Angesichts der zusehends mobilen Nutzung des Webs – gerade im Kontext lokaler Suchanfragen und zum Preisvergleich am “Point of Sale” – wird es ganz besonders spannend zu beobachten werden, wie sich die mobile App für Google Plus entwickeln wird und welche speziellen Features für Unternehmen bspw. über Google Apps individuell nach Bedarf hinzugefügt werden können (damit die Übersicht des Tools nicht leidet!).

Dies ist deswegen interessant, da eine Google Studie zum Nutzerverhalten bei der lokalen, mobilen Suche recht eindrucksvoll gezeigt hat, wie kauffwillig und entscheidungsfreudig mobile Nutzer sind.

Gerade in diesem Kontext wird eine nahtlose Integration von Google Places und Google Offers in die mobile Version von Google Plus für lokale Betriebe und Dienstleister hochgradig attraktiv sein.

Traffic-Analyse & Web-Controlling mit Google Plus
Die Auswertung der Besucherströme auf der Google Plus Seite, wie auch des Traffics der hierüber auf Google Places und auf der Firmenwebsite erzeugt wird, sollte ebenfalls komfortabel über ein “Google Plus-Analytics” Backend ermöglicht werden.

Hierbei gezielt den Erfolg einzelner Posts auf Google Plus, wie auch die Response-Rate für ein bestimmtes Google Offer messen zu können, stellt in meinen Augen die absolute Notwendigkeit für den durchschlagenden Erfolg der wohl schon sehr bald kommenden Google Plus Firmenseiten dar…

Google Plus Firmenseiten – Fazit

Wie man meinen Ausführungen hoffentlich entnehmen kann, bietet Google Plus bereits jetzt schon spannende Funktionen für Unternehmen, Betriebe und lokale Dienstleister.

Nimmt man noch das skizzierte Potenzial hinzu, dass über eine vernünftige Integration von Google Places in Google Plus etc. erzielt werden kann, so zeichnen sich vor allem für das B2B-Segment etliche nutzbringende Vorteile ab, die Google Plus meiner Meinung nach zu liefern imstande ist.

Aber auch für den B2C-Bereich könnte Google Plus aufgrund der selektiven Kommunikationsmöglichkeit ein echter “Knaller” werden – Voraussetzung ist allerdings, dass sich die “gewöhnliche” Nutzerschaft dort auch einfindet und darauf müssen wir alle jetzt erst noch ein bißchen warten…

Bildquelle:
Gerd Altmann / pixelio.de


8 Antworten zu “Google Plus Firmenseiten: Was hat Potenzial & was fehlt?”

  1. Die Seelen sagt:

    Mal schauen, wann Google endlich offizielle Unternehmensseiten in Google+ einbaut.
    Im Moment soll ja ein Test mit ausgewählten Firmen laufen.
    Sobald der auch für uns “Normalsterbliche” ausgerollt wird, wird sich zeigen, ob Google+ im Unternehmensumfeld Fuß fassen kann.

    Gruß
    Torben

    • Da fällt mir grad ein: Womöglich macht es auch bei den Google Plus Unternehmensseiten Sinn, wenn diese initial vom jeweiligen Admin ein wenig kategorisiert werden können.

      Darauf aufbauend sollten dann idealerweise diverse Features & Funktionen als AddOn nach dem “Baukasten-Prinzip” hinzugefügt werden können, da nicht jede Google Plus Firmenseite die gleichen Ziele verfolgt und daher auch nicht die gleichen Tools benötigt werden…

  2. Eins wundert mich bei der gesamten Betrachtung. Dass an dieser Stelle, genau jetzt der sicherheitsrelevante und lizenzrechtliche Aspekt völlig außen vor bleiben. Später, wenn die Nutzerzahlen anwachsen – davon kann man ja aus gehen – wird es richtig schwer werden, hier mögliche (ev. wichtige) Änderungen einzubringen.

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  5. Und wie kann mann nun einen solchen Account bei + erstellen?

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