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„My Places“ für Google Maps ersetzt „My Maps“

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Google führt das vor einer Weile abgeschaffte Tool „Meine Karten“ unter dem Label „Meine Orte“ wieder ein

Wie Mike Blumenthal berichtet, hat Google das Tool „My Maps“, welches zu Beginn diesen Jahres ohne Ankündigung abgeschaltet wurde, unter der neuen Bezeichnung „My Places“ wieder eingeführt.

Nutzer von Google Maps werden sogleich nach Aufruf der Seite über die Neuigkeit informiert und können das Feature auch gleich ausprobieren, bzw. sich über „My Places“ im Vorfeld informieren.

„My Places“ speichert Historie bewerteter Unternehmen, organisiert nutzergenerierte Karten und dient zum Bookmarking von ausgewählten Places

„My Places“ – Login (US)
Google My Places - Google Maps US

„My Places“ – Nutzerbereich (US)
My Places - Google Maps

Wie man unschwer erkennt, macht Google eingeloggte Nutzer von Google Maps mit einem kleinen Begrüßungs-Layer auf das neue Feature „My Places“ aufmerksam.

„Mein Orte“ – Login (DE)
Meine Orte - Google Maps

Auch in Deutschland steht „My Places“ unter der Bezeichnung „Meine Orte“ zur Verfügung.

„Meine Orte“ – Nutzerbereich (DE)
Meine Orte - Nutzerbereich Google Maps

Auffällig ist, dass in Deutschland auf den fröhlichen Willkommensgruß verzichtet wird.

Vermutlich liegt das daran, dass die lachenden Männchen bislang mit Google Hotpot assoziiert waren – nur war „Hotpot“ hierzulande nie mehr, als einen sinnentleerte Worthülse, weshalb ja auch das Tool Hotpot vor einer Weile in Google Places integriert wurde.

„Meine Karten“ als Bestandteil von „Meine Orte“

Das wirklich spannende an „My Places“ sind jedoch die nutzergenerierten Karten. Hier hat man unter dem Link „Neue Karte erstellen“ die Möglichkeit selbst erstellte KML-Files, oder GeoRSS-Daten hochzuladen.

Anschließend wird die dergestalt inhaltlich angereicherte eigene Karte entweder „öffentlich“ oder „privat“ online gestellt.

Beispiel für „Meine Karten“
Meine Karten - Nutzergenerierte Karte von KennstDuEinen

Wir haben diese Karte übrigens mittels ein paar Geodaten aus unserer Kundendatenbank aus reinem Interesse bereits vor über zwei Jahren erstellt (Link) und seitdem nicht mehr auf den neuesten Stand gebracht.

Hilfe von offizieller Seite zu „Meine Karten“ auf Google Maps findet man hier:
http://maps.google.com/support/bin/static.py?page=guide.cs&guide=21670&topic=21676


2 Antworten zu “„My Places“ für Google Maps ersetzt „My Maps“”

  1. D. Schmitz sagt:

    Hmmm, also ich hatte heute auf der Seite einen Deutschen Hinweis auf die Funktionen. Selbe wie in US nur halt auf deutsch.

    Finde es gut das Google da mal anfängt aufzuräumen bei den Places. Sind echt viele „Leichen“ drinnen und SPAM Einträge.

    Und die Sozial-Funktionen die man damit schafft werden den Trend weiter fortsetzen alles zu vernetzen. Ich jedenfalls mag es.

    • Hallo,

      Danke für Den Hinweis… ist mir nicht untergekommen heute (?) aber kommt vielleicht noch.

      Ich finde es auch gut, wenn Google dort aufräumt. Aber erst wenn die automatisierte Erstellung von Einträgen ein wenig gedämpfter abläuft, bzw. zielgerichtet durch den Geschäftsinhaber unterbunden werden kann, könnte man von „Leichen“ sprechen, die entsorgt werden müssen.

      Derzeit passt wohl eher die Bezeichnung „Zombies“ 😉

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