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Google launched Stadtportale für Places a.k.a. Hotpot

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Google führt lokale Stadtportale für Bewertungsportal Places (ehemals Hotpot) ein

GoogleWie David Mihm und Greg Sterling berichten, hat Google über Nacht die Anzahl der lokalen Stadtportale für Google Places ausgeweitet.

Interessant daran ist, dass diese Portalseiten durchaus auch im Rahmen der lokalen Google Suche auftauchen könnten, da weder das Meta-Tag Robots auf „noindex“ gesetzt ist, noch dass ich eine entsprechende Anweisung in der Robots.txt von Google entdecken konnte.

Nachdem Google Ende April mit dem lokalen Stadtportal für Portland im Rahmen des BETA-Tests von Google Offers gestartet war, wurden nun etliche weitere Städte in den erlauchten Kreis der „City“-Portale für Places aufgenommen.

Beispiel für ein Google Places „City“-Portal

Google Places City Portal

Jedes der bislang realisierten Stadtportale weist einen individuell gestalteten Header auf, der die Skyline der jeweiligen Stadt aufgreift. Darunter findet man als Einstiegspunkt für Nutzer des Bewertungsportals Google Places eine filterbare Auflistung lokaler Anbieter diverse Branchen:

Google Places - Bewertete Unternehmen

Warum startet Google Places „City“-Portale?

Aus Sicht von Google hätte ein derartiger Schritt eigentlich schon längst kommen können, denn die Gründe liegen auf der Hand:

  • Das Unternehmen aus Mountain View versucht mit diesem Vorstoß den Charakter von Google Places als lokal fokussiertes Bewertungsportal hervorzuheben.
  • Nutzer aus der jeweiligen Region finden künftig auf den Google Places Stadtportalen eigens auf ihre lokale Interessen zugespitzte Informationen vor, die benutzerfreundlich zu durchstöbern sind, da die Filteroptionen kaum Wünsche offen lassen
  • Auch für lokale Unternehmen bedeutet dies letztendlich mehr Transparenz, da man so direkt in der jeweiligen Branche die Präsenz lokaler Wettbewerber untersuchen und monitoren kann

Fazit:
Damit erschlägt Google drei Fliegen mit einer Klappe, denn zum einen könnte die Nutzerbasis hierüber spürbar aktiviert werden, was sich in einer höheren Frequenz an Bewertungen niederschlagen dürfte. Darüber hinaus können nun auch Nutzer der Google Websuche ggf. auf diese Stadtportal-Seiten gelangen und hierüber ihre lokale Branchenssuche fortsetzen. Schlussendlich dürfte auch die erhöhte Transparenz für lokale KMU bedeuten, dass diese zusehends damit beginnen, sich ernsthaft mit dem Thema Google Places Eintrag & Optimierung zu befassen.

Außerdem:
Eigens für Geschäftinhaber aus einer bestimmten Stadt finden diese nun auch noch unter dem Link Business Owners eine gesonderte Seite für lokale Unternehmen:

Google Places für lokale Unternehmen

Hier können sich Unternehmen nun bei Google Places eintragen, sich über Google Boost informieren, das Kundenfeedback-Tool TalkBin aktivieren sowie aktuelle Infos zu Google Offers erhalten.

Google startet mit „Community“ Manager für New York durch

Google Places CommunityEin weiterer Aspekt, der dazu beiträgt, dass hier skizzierte Bild zu unterstreichen ist außerdem der Umstand, dass Google Places mit Esther Brown erst kürzlich erstmalig einen gesonderten „Community“ Manager für New York eingeführt hat.

Ähnlich wie beim Bewertungsportal Yelp, wird dieser Nutzer von Google Places, wie auch lokale Unternehmen bei Fragen rund um das lokale Bewertungstool unterstützen sowie dazu beitragen Konflikte zwischen Nutzern und Geschäftsinhabern zu entschärfen.

… aber ob dieser auch wirklich mit den unübersehbaren Datenproblemen auf Google Places fertig werden wird?


3 Antworten zu “Google launched Stadtportale für Places a.k.a. Hotpot”

  1. Google launched Stadtportale für Places a.k.a. Hotpot…

    Google hat Anfang dieser Woche die Anzahl der lokalen Stadtportale für Google Places ausgeweitet. Interessant daran ist, dass diese Portalseiten durchaus auch im Rahmen der lokalen Google Suche auftauchen könnten, da weder das Meta-Tag Robots auf “noin…

  2. […] Google launched Stadtportale für Places a.k.a. Hotpot var szu=encodeURIComponent(location.href); var […]

  3. Berlin-info sagt:

    mhhh der ansatz von Google ist dabei schon gut aber so richtig vorstellen kann ich mir noch nicht das die das auch sauber auf die beine gestellt bekommen.

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