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Lokales Marketing: Branchenbücher nach wie vor verbreitet

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Aktuelle Studie enthüllt: Branchenbücher werden von lokalen Vermarktern als effektives Marketinginstrument beurteilt

Wie Greg Sterling berichtet hat das Geo-Marketing Unternehmen Quova ein Studie unter Marketing-Experten durchgeführt, die primär auf dem lokalen Suchmarkt tätig sind.

Im Rahmen der aktuellen Studie wurden 255 Fachleute aus den US befragt, welches Medium Sie zur lokalen Vermarktung aktiv nutzen und wie hoch sie die Relevanz diverser Marketinginstrumente auf dem lokalen Suchmarkt beurteilen.

Auf welche der folgenden Methoden setzen Sie am stärksten um neue Kunden zu gewinnen?


Wie man unschwer erkennt führen klassische Werbeinstrumente wie Branchenbücher und Mailings aus Sicht der befragten lokalen Vermarkter die am häufigsten eingesetzten Werbeinstrumente dar.

  • Printverzeichnisse/ Mailings: 30%
  • Reklamewand: 6%
  • Facebook Ads oder ander Formen kontextsensitiver Werbung: 25%
  • AdWords oder andere Formen des Suchmaschinenmarketing: 25%
  • Rabattschlachten wie bspw. Groupon oder LivingSocial: 5%
  • Geolocation Marketing über mobile und desktop-basierte Websites: 9%
  • Erstellung einer mobilen App, die Ortserkennung einsetzt: 4%

Welche Marketinginstrumente nutzen Sie bereits oder planen Sie einzusetzen, um Kunden in einem Umkreis von 10 Meilen um ihren Wohnort in den kommenden 12 Monaten zu gewinnen?

Auch hierbei weisen die klassischen Vermarktungsinstrumente Branchenbuch und Mailing nach wie vor eine hohe Relevanz auf. Der angegeben Wert von 27% wird jedoch von Facebook oder anderen Formen kontextsensitiver Werbung im Social Media Bereich überholt (30%), auch AdWords und andere Formen des Suchmaschinenmarketings sind im kommen.

  • Printverzeichnisse/ Mailings: 27%
  • Reklamewand: 10%
  • Facebook Ads oder ander Formen kontextsensitiver Werbung: 30%
  • AdWords oder andere Formen des Suchmaschinenmarketing: 29%
  • Rabattschlachten wie bspw. Groupon oder LivingSocial: 18%
  • Geolocation Marketing über mobile und desktop-basierte Websites: 23%
  • Erstellung einer mobilen App, die Ortserkennung einsetzt: 15%

Was man ebenfalls recht deutlich erkennt ist die immens wachsende Relevanz mobiler Vermarktungsinstrumente in den kommenden 12 Monaten.

Werbeinstrumente auf dem lokalen Suchmarkt – Fazit

Interessanterweise weisen klassische Instrumente wie gedruckte Branchenbücher nach wie vor eine erheblich Relevanz aus Sicht der Vermarkter auf, was wohl dem Umstand der Fragestellung der Studie geschuldet ist:

Denn lokale Vermarktung im direkten Umkreis des Wohnorts potenzieller Kunden funktioniert über gedruckte Verzeichnisse ganz sicher immer noch recht gut – was nur eben leider nicht funktioniert ist ein transparentes Reporting über die Effektivität dieser Maßnahme aus Sicht des investierenden, lokalen KMU…


4 Antworten zu “Lokales Marketing: Branchenbücher nach wie vor verbreitet”

  1. Ich kann jedem, der seine Firma auf Facebook präsentieren möchte, nur anraten, sich vorher über die rechtliche Lage zu erkundigen. Denn hier gibt es zahlreiche Fallen, und unsere Firma wurde ebenfalls auf Grund des berühmten „Gefällt mir“-Button abgemahnt. Doch das Marketing hat sich definitiv gelohnt! Wir konnten unseren Umschlag damit um 40% steigern, und es sieht so aus, dass dieser weiter wachsen wird.

  2. nanoman sagt:

    Eine effektiv Variante, um sich als Unternehmen im Internet optimal zu repräsentieren bietet zum Beispiel das Auskunftsportal diefirmensuche.de. Hier kann sich kostenlos einen Firmeneintrag erstellen, der multimedial gestaltbar ist und suchmaschinenoptimiert wird. Weitere interessante kostenlose Funktionen sind E-Mail versenden/empfangen, Firmen auf Merk-/Beobachtungsliste setzen, Erinnerungsfunktionen etc.

  3. Daniel Koepf sagt:

    Wenn ich dran denke, wie sich Telefonbücher und Gelbe Seiten im den Hausgängen stapeln weil die eigentlich gar keiner haben will, frage ich mich schon, warum noch so viele diese als gute Werbemöglichkeit sehen.

    • Hallo Daniel

      Wir dürfen nicht vergessen, dass es sich um eine US-Studie handelt: Da handelt es sich streckenweise um weitreichende, menschenentleerte Landschaften mit winzigen Dörfern, z.T. mit mieser Internetanbindung und ohnehin nur wenigen Anbietern. Da helfen einem die Print-Erzeugnisse, die bisweilen nur aus kleineren Heftchen für die Region bestehen durchaus weiter, zumal viele dieser Anbieter im Web überhaupt nicht zu finden sind….

      Gruß,
      Sebastian

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