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Google Places iPhone App: Check-In mit Latitude + 30 Sprachversionen

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Google bringt rundumerneuerte iPhone App für Google Places heraus

Wie der offizielle Google Mobile Blog berichtet wurden der iPhone App für Google Places (Appstore-Link) gleich zwei Updates beschert. Zum einen ist nun auch für Apple-Enthusiasten die Möglichkeit gegeben mit dem Smartphone ihrer Wahl via Google Latitude an bestimmten Orten “einzuchecken” – zum anderen werden nun für für Benutzeroberfläche der Google Places App ganze 30 unterschiedliche Sprachversionen zur Verfügung gestellt.

Google Latitude Check-In für Google Places iPhone App

Wie zuletzt umfangreich berichtet hat Google die ortsbasierte Anwendung Google Latitude für Android-Nutzer bereits in Google Places und Google Hotpot integriert. Darüber hinaus testet Google derzeit auch noch das Marketing-Instrument Google Check-In Offers in einer kleinen Auswahl von US-Städten.

Dank dem aktuellen Update der Google Places App können also nun auch iPhone Nutzer ihren Freunden mitteilen, in welchem Restaurant sie gerade zu Mittag sind, an welchem Flughafen sie derzeit warten, oder welche Konferenz sie aktuell besuchen.

Das Versprechen ist dabei, dass man so keine Gelegenheit mehr ungegenutzt verstreichen lässt, um Freude und Bekannte in der Nähe zu treffen. Darüber hinaus bieten die neuen “Check-In Offers” die Möglichkeit für lokale Anbieter mit interessanten Sonderangeboten und Gruppenrabatten neue Kunden, wie auch Stammkundschaft gleichermaßen in den eigenen Laden zu locken.

Nutzer, die sich regelmäßig an einem bestimmten Ort einchecken können so nach und nach an “Status” gewinnen. Die “Levels”, die man dabei erreichen kann sind Regular, VIP und schließlich Guru – für alle drei Stufen kann man als lokaler Anbieter unterschiedliche “Belohnungen” entwerfen, um den Wettbewerb der Nutzer untereinander möglichst häufig einzuchecken erfolgreich anzustacheln.

Google Places App in 30 Sprachen

Über die Check-In Funktion hinaus wurden der Google Places iPhone App außerdem noch 30 brandneue Sprachpakete beschert, um die internationale Verbreitung von Google Places, Latitude, Hotpot & Co. ein wenig anzukurbeln.

Die Resonanz auf Google Hotpot scheint zumindest laut Google VP Marissa Mayer recht erfolgreich abzulaufen. Aktuell sollen laut einem Beitrag bei BIA/ Kelsey mittlerweile 3 Mio. Reviews & Bewertungen auf Google Hotpot eingegangen sein, monatlich kämen 1 Mio weitere hinzu.

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…oder der ganz normale Lokale Suche Wahnsinn?

Es scheint sich bei Google mittlerweile die Einsicht zu verdichten, dass das Unternehmen aus Mountainview auf dem lokalen Suchmarkt den Bogen zum Teil schon überspannt hat, da allerortens neue Funktionen ohne klaren Bezug zu verwandten Tools entwickelt und auf den Markt gebracht werden.

Als Beispiel nennt Marissa Mayer die beiden Tools Google Hotpot und Google Latitude, die als eigenständige Funktionen gelaunched wurde, in ihren Augen aber eigentlich nur ein untergeordnetes Feature von Google Places darstellen.

Weiterführende Informationen zum Stand der Dinge bei Google Places findet man in dem Beitrag bei Searchengineland Google’s Mayer: “We Do Have Too Many Products” In Local sowie in dem Artikel bei Paidcontent Marissa Mayer: Why Google Maps Needs Customer Support, der sich u.a. mit dem merkwürdigen Umstand befasst, warum ein weltweit stark genutztes Produkt wie Google Maps und Google Places noch immer mit keinerlei Kundensupport auskommt.


Bildquelle: Zenodot Verlagsgesellschaft mbH; Originaldatei: Wikiemdia Commons; Lizenz: GNU Free Documentation License

Dies erscheint umso erstaunlicher, zumal sich die Fragestellungen und Hilfegesuche sowohl im Google Maps Forum, als auch im erst kürzlich ins Leben gerufenen Google Places Forum übereinander türmen, wie die Eisberge in Caspar David Friedrichs Gemälde “Zerstörte Hoffnung”.

Tipps für Firmeneinträge bei Google Places findet man hier


Eine Antwort zu “Google Places iPhone App: Check-In mit Latitude + 30 Sprachversionen”

  1. [...] Facebook startete mit „Places“ ein Konkurrenzprodukt, erst kürzlich zog Google mit „Latitude“ nach. Dennoch ist nicht alles Gold was glänzt, und so mussten sich Dienste wie Gowalla bereits [...]

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