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Statistik: Jährliches SEM-Budget lokaler Anbieter in US & UK

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Wieviel geben lokale Betriebe & Dienstleister pro Jahr für Suchmaschinen-Marketing aus?

Über den Blog von Greg Sterling bin ich heute auf den vierteljährlich erscheinenden WebVisible Report Q2 2010 gestoßen. Gegenstand der umfassenden statistischen Aufstellung sind Marketing-Aktivitäten und -Budgets lokaler Betriebe und Dienstleister.

Die Daten, auf denen die nachstehenden Statistiken aufbauen, bezieht WebVisible über die Accounts von 12.000 Betrieben aus den US und 10.000 lokalen Anbietern aus UK.

Statistik – SEM-Budget lokaler Betriebe & Dienstleister
Statistik - SEM-Budget lokaler Anbieter

  • Der durchschnittliche lokale Anbieter gibt im Jahr (umgerechnet nach heutigem Wechselkurs) 1737€ für SEM-Aktivitäten aus. Damit fand gegenüber Q1 2010 eine Steigerung von 1,4% und gegenüber Q2 2009 ein Wachstum um 159% statt.
  • Knapp die Hälfte aller Klicks – 46% – mündete dabei in eine Conversion via Web, was einer Steigerung von 22% (Q1 2010) bzw. 39% (Q2 2009) entspricht.
  • Der Anteil der Nutzer, die nach einem Klick auf eine Anzeige direkt zum Telefonhörer griffen, stieg um 29% gegenüber dem vorherigen Quartal und gegenüpber Q2 2009 um 58%.
  • Die Click-Through Rate stieg im Rahmen sämtlicher Suchmaschinen im Vergleich zu den Vorjahreswerten an, jedoch lediglich Yahoo konnte sogar gegenüber dem letzten Quartal eine Steigerung des CTRs verbuchen.
  • Der durchschnittliche lokale Anbieter in den UK steigerte im letzten Quartal sein Marketingbudget um 1,8% gegenüber Q1 2010. Diejenigen Branchen mit den höchsten Steigerungsraten, waren Drucker, Kosmetiksalons sowie Autowerkstätten.

Statstik – Conversion Rate – Telefonanrufe & Website-Conversions
Conversion Rate

Wie man sieht, spielt die Neukundengewinnung im Internet für lokale Anbieter aus den US und UK eine zusehends wichtigere Rolle, die sich in höheren Werbausgaben widerspiegelt. Ein sehr schöne Relation zeigt sich in den parallel dazu steigenden Anteile der Conversions sowie der wachsenden Click-Through Rate, die beide gegenüber dem Vorjahr signifikant gestiegen sind – ein eindeutiges Indiz für die Bereitschaft der Nutzer lokale Online-Werbung in ihre Entscheidungsprozesse bei der Suche nach lokalen Betrieben und Unternehmen einzubeziehen!

Ergänzend zu Top-Positionen in den lokalen Branchenergebnissen sowie bei einer guten Sichtbarkeit im organischen Suchindex bietet die SEM-Abteilung des Bewertungsportals KennstDuEinen.de daher ebenfalls flankierende AdWords-Kampagnen an, die in der Folge dazu führen, dass Kunden unseres Portals bisweilen 3x auf Seite 1 bei Google zu finden sind.


4 Antworten zu “Statistik: Jährliches SEM-Budget lokaler Anbieter in US & UK”

  1. lastactionseo sagt:

    Hallo leute mal ganz ehrlich, die Firmen oder Dienstleistersuche bei Google ist doch nichts.
    Meiner ansicht nach bietet das Ergebinis keine Tranparenz. Die ergebnisse zeigen nur das die Aufgeführte Firma gut im SEO bzw SEM ist, und sagt nichts über die Kompetenz der Frirma aus. Ich schaue lieber ins Telefonbuch wo ich alle Firmen unserer Region finde und erkundige mich telefonisch bezüglich der Servicedienstleistungen bei der Firma. Als Kaufmann habe ich gelernt das Markttransparenz ein wichtiges auswahlkriterium ist, und das ist bei Google Places nun wirklich nicht der Fall.

  2. Vexeo sagt:

    Ich würde mich soweit dem anderen Kommentar anschliessen und noch den Aspekt der Negative Keywords einwerfen. Bis man die Gelben Seiten wirklich ersetzen kann wird es noch lange dauern, es kommt nämlich immer noch auf den Content an.

  3. WebSpurt sagt:

    Sehr interessanter Beitrag, der sich 100% mit meinen Erfahrungen deckt. Der oben genannte Vorschlag, “lieber ins Telefonbuch” zu schauen – ganz schön, leider findet man da aber nichts über die Kompetenz, grade hier ist das Internet sehr hilfreich bzw. offen, für einige Unternehmen wahrscheinlich noch immer zu offen.

    • Richtig: Es ist schließlich so, dass die Unternehmen, denen das Internet „zu offen ist“ ohnehin bewertet werden, ob Sie wollen oder nicht.

      Daher mein Tipp an lokale Anbieter: Kümmern Sie sich aktiv um eine gepflegte Online-Präsenz auf den relevanten Bewertungsportalen und Google Places, denn dort suchen vorrangig die Nutzer nach Brancheninformationen und eben nicht (mehr) im Telefonbuch (zumindest immer weniger).

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