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Google Maps: „Tags“ werden in den US als lokale Werbeform eingeführt

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Neues Anzeigenformat für lokale Betriebe & Dienstleister auf Google Maps

Google Places - LogoWie das offizielle Google Maps Blog berichtet wurde gestern in elf US-Städten nun das neue Feature „Tags“ eingeführt. Im Februar noch als „Enhanced Listings“ eingeführt (wir berichteten), stellen die sog. „Tags“ fortan eine neue Möglichkeit für lokale Anbieter dar, auf Google Maps und auf den lokalen Branchencenter-Ergebnissen spezielle, auf diverse Themenwelten fokussierte Anzeigen zu schalten.

Lokale Anzeigen auf Google Maps mit Tags schalten

Interessierte lokale Anbieter können hier grundlegende Informationen über „Tags“ erhalten. Wann Google denn nun „Tags“ auch in anderen Städten und Ländern einführt, was „Tags“ überhaupt sind und was diese letztendlich den lokalen Werbetreibenden kosten, erfährt man hier (Seite wird regelmäßig durch Google aktualisiert).

„Tags“ als lokale Themenanzeigen für Google Maps

Google Places - Tags als neue lokale Anzeige auf Google MapsFür einen monatlichen Festpreis von 25US$ können lokale Unternehmen Gelb hervorgehobene Anzeigen schalten, die zum einen auf Google (neben der Karteneinblendung) und direkt auf Google Maps erscheinen können. Das besondere an diesem Anzeigenformat ist, dass die Anbieter die Möglichkeit haben, mit ihrer Anzeigen auf einen bestimmten thematischen Aspekt im Zusammenhang mit Ihren Betrieb aufmerksam zu machen.

Das heißt also, dass der Link zur Anzeige direkt in einen bestimmten Bereich der Website des lokalen Anbieters führt, je nachdem welcher Aspekt beworben wurden.

Folgende Kategorien an „Tags“ gibt es:

  • Gutscheine/ Coupons
  • Video
  • Website
  • Speisekarte
  • Reservierung/ Buchung
  • Fotos
  • „Posts“ = individuell erstellte Nachrichten oder Informationen

Lokale Anzeigen mit Hilfe von „Tags“ auf den natürlichen Google Suchergebnissen:
Google Places - Tags auf den natürlichen Google Suchergebnissen

Google hat zeitgleich übrigens auch die mobile Version der „Tags“ realisiert. Einen Screenshot, wie diese auf einem Smartphone aussehen, findet man hier.

Fazit:
Neben den standardisierten „Tags“ ist v.a. die Option „Posts“ – also individuelle Messages, die der lokale Anbieter frei definieren kann – wohl am spannendsten. Hier wird sich zeigen, welcher Betrieb mit interessanten oder originellen Angeboten potentielle Kunden zu überzeugen weiß – denn aufmerksamkeitsstark ist diese Form der lokalen Anzeigenschaltung über Google Places allemal… auch eine monatliche Flatrate von 25US$ ist für lokale Dienstleister und Betriebe sozusagen als „Kosten-Airbag“ sicher eine attraktive Option!

via Mike Blumenthal


Eine Antwort zu “Google Maps: „Tags“ werden in den US als lokale Werbeform eingeführt”

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