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Verbraucherstudien: Online suchen, aber offline & lokal einkaufen

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Kelsey Group: 97% aller Konsumenten recherchieren lokale Produkte & Services im Internet

Wie eine Studie der Kelsey Group berichtet starten 97% aller Verbraucher ihre Suche nach Produkten oder Dienstleistungen aus Ihrer direkten Umgebung im Internet. Spannend ist hierbei nun, über welchen Kanal im Web die Suche gestartet wird.

Wo suchen Verbraucher nach lokalen Informationen?

  • 90% verwenden Suchmaschinen
  • 48% suchen über Online-Branchenverzeichnisse
  • 24% nutzen vertikale Nischen-Portale
  • 42% vergleichen über Preisvergleichs-Portale


Aufbauend auf den Untersuchungsergebnissen verwenden Nutzer dabei bis zu 7,9 unterschiedliche Suchinstrumente im Jahr 2010. Das dieser Wert seit einer Weile kontinuierlich steigt (2009: 6,5 verwendete Informationsquellen; 2008: 5,8 verwendete Informationsquellen) weist auf einen wichtigen Umstand hin:

Als lokaler Dienstleister oder Geschäftsinhaber macht es hinsichtlich einer effizienten Kundengewinnung im Internet Sinn, auf möglichst vielen Kanälen im Web präsent zu sein.

Dazu auch Kelsey Vize Präsident Peter Krasilovsky:

“The increase in audience fragmentation presents challenges for advertisers looking to connect with local consumers (…) These challenges may be outweighed by the targeting opportunities available with tools like coupon promotions and appointment scheduling, the latter being among the best lead sources possible, since you know where people are actually going.“

Hierzu Steve Marshall, Direktor Recherche BIA/Kelsey:

“The Internet has indeed become an integral part of consumers’ local commercial activity (…) The data suggest we’re at an inflection point where the balance of power in local shopping is shifting to online.”

Neben Branchenverzeichnissen spielen hier selbstverständlich verbraucherorientierte Bewertungsportale wie KennstDuEinen eine wichtige Rolle, da diese aufgrund der Nutzerbewertungen eine hohe Suchmaschinensichtbarkeit vorweisen. Flankierend zu diesen Maßnahmen wird aber auch der Homepage des Dienstleisters eine hohe Relevanz zugeordnet, welche durch ein Blog und Social Media-Aktivitäten auf Twitter & Facebook nachhaltig an Reichweite gewinnen kann.

Ebenfalls spannend ist der Trend zum „Coupon“ im lokalen Umfeld:
So berichten 58% aller befragten Verbraucher, dass diese mindestens ein Mal einen Gutschein Code oder Online-Rabatt in ihrem direkten lokalen Umfeld genutzt haben.

Milo.com: Weniger als 5% der Verkäufe finden online statt (US-Daten)

Richtig interessant werden die o.g. Daten, wenn man diese mit den tatsächlichen Einkaufsquoten abgleicht, die über den Kanal online überhaupt stattfinden. Basierend auf US-Bevölkerungsdaten hat die Preissuchmaschine Milo.com in einem Blogbeitrag eine nette Infografik veröffentlicht, die abbildet, in welchen Bereichen Online-Verkäufe erfolgreich abgewickelt werden.

Was kaufen Verbraucher online?

  • Kraftfahrzeuge 2,6%
  • Essen & Trinken 0,2%
  • Kleidung 0,9%
  • Elektronik 1,1%
  • Vermischtes 1,7%
  • Hobby & Freizeit 1,9%
  • Möbel 0,7%

Zwar stellt sich die Frage, inwieweit US-Daten überhaupt für den deutschen Markt relevant sein können, ganz grundsätzlich kann ich mir aber beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Enwicklung in Deutschland eine gänzlich andere Ausrichtung nehmen könnte, selbst wenn die Zahlen in Deutschland aktuell noch abweichen sollten.

Gemäß diesen Zahlen haben demnach lokale Anbieter von Kraftfahrzeugen sowie Dienstleister und Geschäfstinhaber im Umfeld von „Hobby & Freizeit“ aktuell die höchsten Chancen, das Web erfolgreich als zusätzlichen Umsatzkanal zu nutzen, da in diesen Bereichen die Bereitschaft sein Geld direkt online auszugeben, am höchsten zu sein scheint.

Sebastian
via smallbusinesssem.com


2 Antworten zu “Verbraucherstudien: Online suchen, aber offline & lokal einkaufen”

  1. uberVU - social comments sagt:

    Social comments and analytics for this post…

    This post was mentioned on Twitter by KDE_Hannover: RT @kennstdueinen: Verbraucher suchen im Web – kaufen aber offline und lokal ein: http://bit.ly/9nEnOz

  2. dirk sagt:

    Nicht alle Firmen verkaufen online aber das nimmt zu.

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