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SEO für Google Maps: Blumenladen macht auf „Black-Hat“

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Neuseeländischer Blumenladen übt sich in Black-Hat SEO für Google Maps

Über das Basic Thinking Blog bin ich gerade eben noch auf eine lustige Randnotiz in Sachen Google Maps gestoßen. Ein neuseeländischer Blumenladen spielt dabei die Hauptrolle und manipulierte Google Maps Einträge sind dabei der Stein des Anstoß.

Blumenladen

Blumenhändlerin manipuliert Googe Maps Einträge in großem Stil

Um ihr Blumengeschäft mal wieder einen in Schwung zu bringen, hat eine neuseeländische Floristin aus Napier, einem Städtchen mit 56.000 Einwohnern, die Google Maps Einträge ihrer unliebsamen Konkurrenten massiv manipuliert.

Dabei schreckte Emma McIlroy nicht davor zurück äußerst gründlich vorzugehen und manipulierte die Einträge im Google Branchencenter Ihrer Wettbewerber, indem Sie die Adressdaten, die Kontaktinformationen (Mail, Telefonnummer) und die Website-Adressen, etc. vollständig auf Ihren eigenen Betrieb zurechtschnitt. Anschließend hieß jeder Blumenladen in Napier Florist Gump und war sowohl im Web, als auch postalisch nur unter einen einzigen Adresse zu finden…

Der plötzliche Rückgang an Kundschaft brachte jedoch irgendwann einen Konkurrenten auf den Plan, der die Sache bemerkte, so daß die amateurhafte „Black-Hat“ SEO-Nummer aufgedeckt wurde. Die Floristin erwartet nun für die Manipulation der Google Maps Daten eine Strafe von bis zu sieben Jahren Haft!

Ladenbesitzer & Dienstleister sollten in jedem Fall Ihren Google Maps Eintrag registrieren

Google rät neuerdings aufgrund der immensen Mißbrauchsgefahr der Einträge im Lokalen Branchencenter dazu, sich in jedem Fall darum zu kümmern, dass der Datensatz einem eindeutigen „Besitzer“ zugeordnet werden kann, was durch einen Verfizierungsprozess (per Post, per SMS oder telefonisch) sichergestellt wird.

Google übt sich wie immer in der Unschuldsmiene

Konzernsprecherin Annie Baxter dazu:

„Most people editing Google Maps are updating information that they know to be out of date in order to help fellow users.“

Da jedoch jeder, der möchte derartige unlautere SEO-„Methoden“ für Google Maps anwenden kann, da die Einträge frei editierbar sind, ist eine derartige Haltung des Unternehmens, einer offenkundigen Schwachstelle im System gegenüber kaum tragbar.

Ein Unternehmen, das qualitativ hochwertige Brancheninformationen an derartig prominenter Stelle in einer immens genutzten Suchmaschine bereithalten möchte, sollte offenkundigen Mißbrauchsmöglichkeiten wie diesen entschieden entgegentreten. Kaum auszudenken, wenn derartige, amateurhafte „Black-Hat“ SEO-Kleinkriege in Google Maps auf ein Mal gang und gäbe werden!

SEO für Google Maps – Linktipps

Wer als lokaler Dienstleister oder Geschäftsinhaber seinen Betrieb also nicht offiziell bei Google verifiziert, läuft Gefahr Opfer derartiger, geschäftsschädigender Manipulationsversuche ausgesetzt zu sein. Melden Sie sich daher im Lokalen Branchencenter an und tun Sie etwas für Ihre Neukundengewinnung im Internet!

Sebastian


2 Antworten zu “SEO für Google Maps: Blumenladen macht auf „Black-Hat“”

  1. newstube.de sagt:

    Blumenladen macht Black-Hat SEO für Google Maps…

    Eine neuseeländischer Blumenladen betreibt illegale SEO-Praktiken bei Google Maps. Aus Wut auf den wirtschaftlichen Abschwung und um ihr Geschäft wieder in Schwung zu bringen, hat eine neuseeländische Blumenhändlerin mit unlauteren SEO-Praktiken die Go…

  2. […] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von KDE Frankfurt , KennstDuEinen, KDE Hamburg, KDE Düsseldorf, KDE Hannover und anderen erwähnt. KDE Hannover sagte: RT @kennstdueinen: "Black-Hat" SEO für Google Maps – "Neuseeland-Style": http://bit.ly/8VPlnU #seo #fail […]

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