Tai Chi & der Qi-Fluß
Die Bewegungskunst Tai Chi stimuliert den Qi-Fluß und die Selbstheilungskräfte und beruhigt den Geist. Tai Chi wird von Millionen von Chinesen praktiziert und wird in Deutschland immer bekannter und beliebter. Tai Chi ist ein Element der traditionellen chinesischen Medizin – kurz TCM – und sorgt für einen ruhigen Qi-Fluß in den Körpermeridianen. Qi, das ist die unsichtbare Lebensenergie, die durch die Meridiane fließt. Ist der Qi-Fluß durch irgendwelche Einflüsse behindert kommt es zu Erkrankungen. Akupunkteure verbessern den Qi-Fluß übrigens indem sie Nadeln in bestimmte Punkte des Körpers setzen.
In Helmeloh’s Notizblog haben wir ein schönes Video gefunden, in dem eindrucksvoll der Ablauf einer Tai Chi Form demonstriert wird. Man meint förmlich die Energiewellen spüren zu können…
Auch bei KennstDuEinen wurden von zufriedenen Tai Chi Schülern bereits einige Tai Chi Schulen und Sportzentren bewertet. In der Rubrik Tai Chi Schule Frankfurt heben sich zwei Sportschulen ganz besonders positiv ab weswegen wir diese daher an dieser Stelle gerne weiterempfehlen:
Tai Chi verbessert den Qi-Fluß durch ausgewählte Bewegungsabläufe des Körpers und ist eine Art Meditation. Tai Chi kann angewendet werden zur Erhöhung der Vitalität, zum Stressabbau, bei Erschöpfung und auch zur Gesundheitsvorsorge und Verbesserung des Körpergefühls.
Yoga als Training für Körper & Geist
Yoga ist ein Trainingsprogramm für Körper und Geist, das eigentlich der spirituellen Entwicklung dienen soll. So wie Tai Chi der TCM zugeordnet wird, gehört Yoga in Indien zum Ayurveda – der traditionellen indischen Heilkunst. Für das geistige und körperliche Wohlbefinden wurden Asanas – das sind Körperübungen oder Körperhaltungen – und Entspannungstechniken entwickelt.
Asanas wirken dabei auf den Körper und Atemübungen und Meditation stimulieren die Lebensenergie Prana, die in unsichtbaren Energiebanen durch den feinstofflichen (nicht physischen) Körper fließt.
Hier liegt ein Unterschied zum Tai Chi, wo die Energien durch den Körper gelenkt werden. Yoga kann gegen Stress, Erschöpfung, Kopfschmerzen, Kreislaufstörungen, Asthma, Bronchitis, Arthritis, Verdauungsstörungen, Rückenschmerzen, Frauenleiden und vieles mehr oder eben auch einfach zur Gesundheitsvorsorge und Verbesserung des Körpergefühls angewendet werden.
Um Ihnen die Entscheidung für die passende Yoga Schule zu erleichtern finden Sie nachfolgend eine Auswahl an Yoga Schulen, die von zahlreichen Kunden positiv beurteilt wurden – machen Sie sich einfach selbst einen Eindruck:
Man kann nicht pauschal sagen, wer Yoga und wer Tai Chi machen sollte. Für den Einen ist Tai Chi besser, für den Anderen Yoga. Empfehlenswert ist es einfach mal einen Einsteigerkurs zu besuchen und beides auszuprobieren. Viele Schulen oder Studios bitten regelmäßig Schnupperstunden oder –kurse an. Manche sogar kostenlos!
Gute Entspannung,
Ihre Natalie

Yoga und Atemnot
Ich persönlich habe die allerbesten Erfahrungen bei Atemnot als Auswirkung vom Heuschnupfen mit der Wechselatmung (nadi sodhanna, siehe Anleitung bei Vidya) gemacht. Eine Wirkung der Übung ist eine Steigerung des Einatmungsvolumens. Ich trainierte geduldig solange, dass diese Wirkung eintrat und mit der Wirkung eines Sprays vergleichbar war. Das könnte ein langsamer Prozess sein! Die Wirkung wird aber durch insbesondere indische Studien wissenschaftlich belegt, siehe unten.
Mit der Zeit gelang es mir, die reflektorische Wirkung der Nasenatmung bei der W-Atmung, gegen die Atmnot bei Pollenflug einzusetzen.
Eine Internetrecherche nach der Kombination von „Wechselatmung“, oder „Uninostril beathing“ und „Giemen“ (d. h. wheeze) fordert mit etwas Zeitaufwand den Artikel im „Indian J Allergy Asthma Immunol“ über die Rolle von Pranayama in der Reha von Katiyar und Bihari zutage http://medind.nic.in/iac/t06/i2/iact06i2p98.pdf.
Im letzten Absatz vor der Literaturliste sprechen die Autoren hier von „Yogaatmung als einer
einer persönlichen preisgünstigen und angenehmen Praxis, die zu wirklich erstaunlichen Ergebnissen führen kann.“
Laut dem Artikel bei http://www.nmcth.edu/nmcj_articles_pdf/volume_wise/nmcj_vol10_no1/kupadhyay.pdf „Effect of alternate nostril breathing exercise on cardiorespiratory functions“
K Upadhyay Dhungel u.a. stellt die yogische Atmung eine nichtkompetitive, preiswerte und genußvolle Routine, die wahrlich erstaunliche Resultate hervorbringt. Im vorletzen Absatz auf S. 26 wird von einem Verbesserung des Peakflows und einer reflexbedingten Entspannung der Muskeln der tracheobronchialbaumes durch Wechselatmung berichtet. RF.
Vielen Dank für diesen außerordentlich qualifizierten Kommentar und die interessanten, weiterführenden Quellen!
Zu viel Asthma?
Mit den modernen Medikamenten fällt die Tendenz zu mehr Asthma so auf, dass man fragt, ob die Medikamente selbst Schuld sind und ob nicht etwa ein Asthmasprayeffekt eine Rolle spielt. Die Fachwelt selbst findet keine Erklärung wie Umweltbelastung für die Zunahme der Erkrankungen. Solche Überlegungen sind aber nicht direkt für Asthmatiker mit hohen Pharmakonsum und eher für die wissenschaftlich und gesundheitspolitisch Zeitgenossen wichtig.
Die von der Fachwelt propagierte Unausweichlichkeit der chemischen Mittel, die nur die Symptome durch Erweiterung der Bronchien oder durch deren Beruhigung mit entzündungshemmenden Präparaten bekämpfen, ist physiologisch gesehen unhaltbar. Die Argumente der Fachärzte und Pharmaleute sind unwissenschaftlich.
Siehe hier das Bild bei
http://www.lrz-muenchen.de/~s3e0101/webserver/webdata/Wechselwirkung.pdf , das die druckmäßige Wechselwirkung im Brustkorb und im Bauch bei der Atmung darstellt. Bei der Einatmung steigt der Druck im Bauch als natürliche Gesetzmäßigkeit. Verstößt man gegen die Gesetzmäßigkeit durch Entspannen der Bauchmuskeln, so wird die Atmung seichter und eher asthmaartig. Weil Japaner mit Tandenatmen und Chinesen mit Qigong diese Art der Atmung mit großem praktischem Erfolg praktizieren, soll man sich mit dieser Atmung nicht wie manchmal der Fall im Hinblick auf eine maximale Plausibilität für den Durchnittsleser mit europäischen Augen sehen. Man muss die tatsächliche Funktion vermitteln, die für den Europäer fremd ist.
Diese Funktion als Leitprinzip liegt unter anderem in der spürbaren Förderung und Erleichterung der Einatmung durch Bauchdruck, bei dem man die „Atemluft in den Bauch hinein presst“
Für Beispiele der Beschreibungen, wo diese fernöstliche Version der Bauchatmung unverfälscht erscheint, siehe http://www.lrz.de/~s3e0101/webserver/webdata/NNAU.pdf und
http://www.lrz.de/~s3e0101/webserver/webdata/T3.pdf Diese Texte sind wohl als „Asiatica“ und nicht als „Esoterik (ohne Wissenschaft) einzureihen. Selbstverständlich erfordert die Praxis eine andere Grundeinstellung als die des Asthmatikers mit hohem Medikamentenkonsum und gar keiner Neigung zur Fitness. Richard Friedel
Bei weiteren Diskussionen zum Thema “Zu viel Asthma?” wurde der Unterschied zwischen fernöstlichen und europäischen Atemtechniken angezweifelt. Schließlich sind ja Merkmale wie Unterbauchdruck bei der Einatmung auch in Europa in Lehrbüchern beschrieben.
Ein wichtiger Unterschied liegt darin, dass nach dem „Großem Buch von richtigem Atmen“ von T. Nakamura http://www.lrz.de/~s3e0101/webserver/webdata/NNAU.pdf und anderen Quellen der Unterbauchdruck physikalisch-therapeutisch trainiert wird, d. h. mit Bewusstmachung und Einüben eines Bewegungsablaufes.
Bei europäischen Büchern über Atemübungen hingegen wird nicht gesagt, dass es auf eine Steigerung des Druckes im Unterbauch mit Bauchmuskelkraft zwecks Verbesserung der „(Ein)atmung ankommt. Der Teufel steckt also im Detail.