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Yoga & Tai Chi: Wo ist der Unterschied?

Geschrieben am 29.09.2009 von Natalie Muth

Tai Chi & der Qi-Fluß

Die Bewegungskunst Tai Chi stimuliert den Qi-Fluß und die Selbstheilungskräfte und beruhigt den Geist. Tai Chi wird von Millionen von Chinesen praktiziert und wird in Deutschland immer bekannter und beliebter. Tai Chi ist ein Element der traditionellen chinesischen Medizin – kurz TCM – und sorgt für einen ruhigen Qi-Fluß in den Körpermeridianen. Qi, das ist die unsichtbare Lebensenergie, die durch die Meridiane fließt. Ist der Qi-Fluß durch irgendwelche Einflüsse behindert kommt es zu Erkrankungen. Akupunkteure verbessern den Qi-Fluß übrigens indem sie Nadeln in bestimmte Punkte des Körpers setzen.

In Helmeloh’s Notizblog haben wir ein schönes Video gefunden, in dem eindrucksvoll der Ablauf einer Tai Chi Form demonstriert wird. Man meint förmlich die Energiewellen spüren zu können…

Auch bei KennstDuEinen wurden von zufriedenen Tai Chi Schülern bereits einige Tai Chi Schulen und Sportzentren bewertet. In der Rubrik Tai Chi Schule Frankfurt heben sich zwei Sportschulen ganz besonders positiv ab weswegen wir diese daher an dieser Stelle gerne weiterempfehlen:

Tai Chi verbessert den Qi-Fluß durch ausgewählte Bewegungsabläufe des Körpers und ist eine Art Meditation. Tai Chi kann angewendet werden zur Erhöhung der Vitalität, zum Stressabbau, bei Erschöpfung und auch zur Gesundheitsvorsorge und Verbesserung des Körpergefühls.

Yoga als Training für Körper & Geist

Yoga ist ein Trainingsprogramm für Körper und Geist, das eigentlich der spirituellen Entwicklung dienen soll. So wie Tai Chi der TCM zugeordnet wird, gehört Yoga in Indien zum Ayurveda – der traditionellen indischen Heilkunst. Für das geistige und körperliche Wohlbefinden wurden Asanas – das sind Körperübungen oder Körperhaltungen – und Entspannungstechniken entwickelt.

Asanas wirken dabei auf den Körper und Atemübungen und Meditation stimulieren die Lebensenergie Prana, die in unsichtbaren Energiebanen durch den feinstofflichen (nicht physischen) Körper fließt.

Hier liegt ein Unterschied zum Tai Chi, wo die Energien durch den Körper gelenkt werden. Yoga kann gegen Stress, Erschöpfung, Kopfschmerzen, Kreislaufstörungen, Asthma, Bronchitis, Arthritis, Verdauungsstörungen, Rückenschmerzen, Frauenleiden und vieles mehr oder eben auch einfach zur Gesundheitsvorsorge und Verbesserung des Körpergefühls angewendet werden.

Um Ihnen die Entscheidung für die passende Yoga Schule zu erleichtern finden Sie nachfolgend eine Auswahl an Yoga Schulen, die von zahlreichen Kunden positiv beurteilt wurden – machen Sie sich einfach selbst einen Eindruck:

Man kann nicht pauschal sagen, wer Yoga und wer Tai Chi machen sollte. Für den Einen ist Tai Chi besser, für den Anderen Yoga. Empfehlenswert ist es einfach mal einen Einsteigerkurs zu besuchen und beides auszuprobieren. Viele Schulen oder Studios bitten regelmäßig Schnupperstunden oder –kurse an. Manche sogar kostenlos!

Gute Entspannung,
Ihre Natalie

2 Antworten zu “Yoga & Tai Chi: Wo ist der Unterschied?”

  1. Richard Friedel sagt:

    Yoga und Atemnot
    Ich persönlich habe die allerbesten Erfahrungen bei Atemnot als Auswirkung vom Heuschnupfen mit der Wechselatmung (nadi sodhanna, siehe Anleitung bei Vidya) gemacht. Eine Wirkung der Übung ist eine Steigerung des Einatmungsvolumens. Ich trainierte geduldig solange, dass diese Wirkung eintrat und mit der Wirkung eines Sprays vergleichbar war. Das könnte ein langsamer Prozess sein! Die Wirkung wird aber durch insbesondere indische Studien wissenschaftlich belegt, siehe unten.
    Mit der Zeit gelang es mir, die reflektorische Wirkung der Nasenatmung bei der W-Atmung, gegen die Atmnot bei Pollenflug einzusetzen.

    Eine Internetrecherche nach der Kombination von „Wechselatmung“, oder „Uninostril beathing“ und „Giemen“ (d. h. wheeze) fordert mit etwas Zeitaufwand den Artikel im „Indian J Allergy Asthma Immunol“ über die Rolle von Pranayama in der Reha von Katiyar und Bihari zutage http://medind.nic.in/iac/t06/i2/iact06i2p98.pdf.

    Im letzten Absatz vor der Literaturliste sprechen die Autoren hier von „Yogaatmung als einer
    einer persönlichen preisgünstigen und angenehmen Praxis, die zu wirklich erstaunlichen Ergebnissen führen kann.“

    Laut dem Artikel bei http://www.nmcth.edu/nmcj_articles_pdf/volume_wise/nmcj_vol10_no1/kupadhyay.pdf „Effect of alternate nostril breathing exercise on cardiorespiratory functions“
    K Upadhyay Dhungel u.a. stellt die yogische Atmung eine nichtkompetitive, preiswerte und genußvolle Routine, die wahrlich erstaunliche Resultate hervorbringt. Im vorletzen Absatz auf S. 26 wird von einem Verbesserung des Peakflows und einer reflexbedingten Entspannung der Muskeln der tracheobronchialbaumes durch Wechselatmung berichtet. RF.

  2. Natalie sagt:

    Vielen Dank für diesen außerordentlich qualifizierten Kommentar und die interessanten, weiterführenden Quellen!

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