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Empfehlungsmarketing

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In den letzten Tagen haben sich wieder erneut Beiträge bezüglich „Empfehlungsmarketing“ gehäuft. So bezieht sich Hotel Newsroom auf die Nielsen Studie, und führt aus, dass 40% der Unternehmen keinerlei Fokus auf Empfehlungsmarketing setzen, 49% sporadisch solches Marketing betreiben, während gerade mal 11% es aktiv nutzen.

Diese Zahl finden wir erschreckend, denn wie wir bereits berichtet haben, ist Empfehlungsmarketing über Bewertungsportale die ideale Möglichkeit, Neukunden zu gewinnen. Nach wie vor ist die persönliche Empfehlung aussagekräftiger und überzeugender als jede andere Form der Werbung. Zusätzlich ist die Empfehlung ein echter Mehrwert für den Suchenden, schließlich kann er sich an den Erfahrungen von Menschen orientieren, die sich zuvor in einer gleichen Situation befanden. Auch für die Dienstleister ist Empfehlungsmarketing optimal, da es die kostenlose Resonanz der eigenen guten Leistung darstellt. Folglich ist diese Art der Mundpropaganda eine Win-Win Situation für beide Seiten.

Wie soll man Empfehlungsmarketing betreiben?

Das Gründerblog rät in diesem Zusammenhang, dass man den Kunden dabei jedoch nicht drängen soll, eine Empfehlung abzugeben. Schließlich würde ein Drängen zu keiner Empfehlung als viel mehr zu einer Gegenreaktion führen. Schließlich wolle der Kunde selber entscheiden, wann und wem er eine Empfehlung aussprechen möchte. Wir sind da anderer Meinung. Jeder Dienstleister sollte aktiv auf jeden seiner zufriedenen Kunden zugehen und ihn bitten, eine Empfehlung für ihn abzugeben. Schließlich ist die persönliche Empfehlung eine ganz legitime Form, seinen guten Service und seine guten Produkte publik zu machen. Wenn man beim Empfehlungsmarketing nämlich keine „Eigeninitiative“ an den Tag legt, darf man sich nicht wundern, wenn keine Empfehlungen eingehen. Man kann nämlich nicht davon ausgehen, dass jeder Kunde, ganz gleich wie zufrieden er war, eine Empfehlung ausspricht. Erst wenn man ihn drauf hinweist, und ihm eine Plattform bietet, kann man von einer Resonanz ausgehen.

Wie wird sich Empfehlungsmarketing weiterentwickeln?

Das Affiliate Marketing Blog zeigt auf, das gerade in den USA das sog. „Word-of-Mouth-Marketing“ boomt. So soll dort in den kommenden Jahren ein zweistelliges Wachstum erwartet werden. Die amerikanischen Unternehmen haben erkannt, dass diesem Bereich des Marketings eine besondere Aufmerksamkeit zukommen müsse; und es hat sich schließlich in vielen Bereichen gezeigt, dass die Staaten ein gutes Trendbarometer für Entwicklungen sein können.

Wir werden sehen, wie sich das Empfehlungsmarketing in Deutschland weiterentwickeln wird und an dieser Stelle natürlich weiter darüber informieren.

Ihr John Goddard

Update: Gerade eben haben wir noch einen tollen Beitrag zum Thema bei Website-Marketing.ch gefunden, auf welchen wir demnächst noch detaillierter eingehen werden.

Update2: Hier noch ein lesenswerter, etwas jüngerer Artikel in unserem Blog rund um das Thema Neukundengewinnung durch Empfehlungsmarketing, der anschaulich das Prinzip und Geschäftsmodell unseres Bewertungsportals erläutert…


6 Antworten zu “Empfehlungsmarketing”

  1. Newsportal HUiP.de sagt:

    Empfehlungsmarketing – was ist das und was bringt das?…

    Der Beitrag widmet sich dem aktuellen Thema Empfehlungsmarketing. Welche positiven Effekte können lokale Dienstleister daraus ziehen, bzw. wie stellt man sich richtig dabei an?…

  2. kledy.de sagt:

    Empfehlungsmarketing leicht gemacht – so geht’s!…

    So wird’s gemacht: Kunden ansprechen und Empfehlungen einholen, die man als Referenzen idealerweise auf Bewertungsportalen wie beispielsweise KennstDuEinen wiederfindet……

  3. Chris sagt:

    Wer sich mit Empfehlungsmarketing beschäftigt, kann sich auch mal was zum Permission Marketing reinziehen 😉

  4. Viele Unternehmen missachten immer noch die Möglichkeiten von Mundpropaganda und Empfehlungsmarketing und verpassen damit wertvolle Chancen im Neukunden-Geschäft. 40 Prozent aller Unternehmen beschäftigen sich überhaupt nicht mit dem Thema Empfehlungsmarketing. 49 Prozent tun dies höchstens punktuell. Nur 11 Prozent betreiben Empfehlungsmarketing als definierten und systematischen Prozess. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung unter 300 Führungskräften der deutschen Wirtschaft im Rahmen des Excellence Barometers 2009.

    Hier die komplette Meldung: http://www.empfehlungsmarketing.cc/rw_e13v/schueller_em/usr_documents/PMStudie_Empfehlungsmarketing2009.pdf

  5. John Goddard sagt:

    Hallo Frau Schüller,

    vielen Dank für das interessante Feedback hier im Blog.

    Die erwähnten Zahlen stellen sich für uns absolut vergleichbar dar und lassen den Rückschluss zu, dass hier noch sehr viel Aufklärungs- und Überzeugunsarbeit notwendig ist, aber der Erfolg gibt uns recht 😉

    Das verlinkte PDF-Dokument ist ebenfalls eine wertvolle inhaltliche Bereicherung zum Thema „Empfehlungsmarketing“, welches uns als Bewertungsplattform für lokale Dienstleister selbstverständlich sehr am Herzen liegt.

    Ich freue mich schon auf weitere Diskussionen.

    Freundliche Grüße,
    John Goddard

  6. Hallo Herr Goddard,

    gerne mache ich Ihre Portalnutzer ergänzend auf kostenlose Fachbeiträge und Checklisten aufmerksam, die diese auf http://www.empfehlungsmarketing.cc unter Downloads herunterladen können.

    Anne Schüller

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