Was früher in der Nachbarschaft über den Zaun ausgetauscht wurde, erhält jetzt Einzug in das Internet: die Mundpropaganda. Das ist an sich auch nicht verwunderlich, denn in Zeiten der Technifizierung, in welcher fast jeder mit einem Rechner ausgestattet ist und diesen auch fast täglich beruflich und oder privat nutzt, war es nur eine Frage der Zeit, bis diverse Bewertungsportale Ihren Einzug ins Internet bekommen. Denn das Web 2.0, also das interaktive Internet, ist für Bewertungsportale geradezu prädestiniert.
Bewertungsportale bieten Internetnutzern die Möglichkeit, Ihre Erfahrungen mit Dienstleistern und Produkten kundzutun. Sinn und Zweck solcher Bewertungsportale ist es, anderen Interessenten bei der Entscheidungsfindung zu helfen. Es soll bei der Wahl nach dem passenden Produkt oder dem richtigen Dienstleister Transparenz schaffen.
Was für die Kunden ein Segen ist, kann für so manchen Bewerteten ein Fluch sein, denn man muss sich, ob man will oder nicht, der Kritik der Community stellen, sei sie nun positiv oder negativ. Es wird bemängelt, dass auf der einen Seite zwar eine kundenfreundliche Transparenz gewährleistet wird, auf der anderen Seite jedoch ein massiver Eingriff in die Privatsphäre entsteht. Diese Ambivalenz wird von Oliver im Criminologia Blog sehr gut dargestellt. So wird auf das aktuellste Gerichtsurteil des BGH zum Thema Bewertungsportale eingegangen und erläutert, dass durch das höchste deutsche Zivilgericht die Meinungsfreiheit in der Regel dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung vorrangig ist, wenn es bei der Bewertung um die Darstellung der beruflichen Tätigkeit gehe und die Daten frei zugänglich seien. Selbstverständlich dürfe der Meinungsaustausch jedoch keine Form von Schmähkritik oder übler Nachrede darstellen.
Wir von KennstDuEinen sind der festen Überzeugung, dass Bewertungsportale kein Fluch, sondern ein wahrer Segen sind. Denn wir wissen, dass 90 % der Dienstleister in Deutschland die persönliche Empfehlung nach wie vor als die beste Art der Werbung sehen. Wenn man vorher nur den eigenen Freundeskreis als Reputationsquelle hatte, hat man heute die Möglichkeit, über Bewertungsportale eine viel größere Zahl zu erreichen. Und auch hier ist statistisch belegt, dass 2/3 aller Internetnutzer heute nicht mehr primär nur die Homepage eines Dienstleisters begutachten, sondern sich bevorzugt auf Bewertungs- und Empfehlungsportalen informieren und orientieren. Denn sie vertrauen auf die Erfahrungen der anderen Internetnutzer. Weiter ist die Bereitschaft, selbst einen Erfahrungsbericht abzugeben, gestiegen. So helfen sich die Internetuser gegenseitig, da sie von den einzelnen Erfahrungsberichten profitieren. Selbstverständlich profitieren auch die Dienstleister, denn sie müssen sich nicht selber „anpreisen”, das machen die zufriedenen Kunden für sie, wobei die persönliche Empfehlung in jedem Fall viel authentischer ist als jede Website.
Im Resultat ist das eine ganz eindeutige „Win Win Situation” sowohl für die Suchenden als auch für die Dienstleister. Und unsere Erfahrung der letzten zwei Jahre bestätigen uns in der Ansicht, dass der Internetauftritt in Kombination mit Empfehlungen zufriedener Kunden die optimalste Form des online Marketings ist.
Ihr John Goddard



Schade, dass sich dazu nicht noch mehr interessieren.
Bewertungsportale: Segen oder Fluch?…
Sind Bewertungsportale ein Segen für den Verbraucher oder ein Fluch für Unternehmen? Tragen diese dazu bei, mehr Transparenz in die Dienstleisterlandschaft in Deutschland zu bringen? Helfen diese den Verbrauchern bei Ihrer Wahl des besten Dienstleist…
Bewertungsportale sind sowohl für die Verbraucher als auch für die Dienstleister ein enormer Vorteil.
[...] rund um Bewertungsportale findet man im KennstDuEinen Blog. Diese Seite bookmarken [...]
[...] im Internet: http://blog.kennstdueinen.de/2009/07/610bewertungsportale-kein-fluch-sondern-ein-segen/ a few seconds ago from [...]
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Der Kommentar klingt zwar stark nach Werbung, aber dennoch: Das erwähnte Widget ist selbstverständlich nur für Online-Shops interessant, kann aber sicher dazu beitragen Vertrauen auf Seite der Verbraucher aufzubauen. Ähnliches macht folgender Anbieter: http://www.tellja.de/
Segen, den siehst Du bitte wo? Ich sehe nur Ärger. Guckst Du NAME DES ANBIETERS: Die zahlen keine Empfehlungen aus und ignorieren die E-Mails ihrer Kunden, voll dufte.
Generell bin ich eh der Meinung, dass die Shops lieber das Produkt günstiger anbieten sollen, als mit Provisionen um sich zu werfen.
[Kommentar zensiert, da Behauptungen ohne Belege Probleme verursachen können...]